Hallo Cornel, 5 Liter wären jetzt nicht sooo ungewöhnlich, das muss noch nichts heißen. Aber klar, etwas besser geht immer.  1) Ja, und zwar wenn du den E-Choke losgeschraubt hast (Kabel kann dran bleiben), dann kannt du das runde untere schwarze Kunststoffteil, in dem unten drunter der O-Ring sitzt, gegen das obere Gehäuse per (Kunststoffgewinde) verdrehen. Wenn du quasi von unten auf diesen O-Ring schaust, dann musst du das Kunststoffteil IM Uhrzeigersinn drehen, damit der Choke Kolben quasi mehr zum vorschein kommt und somit im verbauten Zustand dann früher den Anfettungskanal nach Motorstart verschließt, also für wärmere Jahreszeit. Als gute Allwettereinstellugn haben sich 10mm Herausschauen des Kolbens ergeben. Bei richtig warmem Wetter könntet du auch auf 11mm gehen, aber auch nur dann. 2) Die 6,5mm Schwimmerstand werden mittels eines durchsichtigen Schläuchleins gemessen. Dazu ällt man das Schläuchlein neben den Vergaser und biegt ihn unten in eine U-Form und schließt ein Ende unten an den Ablass des Schwimmerkammerdeckels. Dazu muss die Schraube des Schwimmerdeckels aber erstmal gelöst werden. Das geht erstmal ig immer sehr schlecht, wirst ihn dazu wohl demontieren müssen. Wenn das dann gelöst ist, baut man den Vergaser in seine richtige Position ein und schaut, wie weit das Level im durchsichtigen Schläuchlein neben dem Vergaser unterhalb in Bezug auf die Trennfläche zwischen Gasergehäuse und Schwimmerkammerdeckel steht. Dies sollten dann die 6,5mm sein. 3) Video ist mir im Moment keines bekannt. Du solltest bei einer Hexagon EXV150 die kleine leicht schräg nach unten eingelassene messingfarbene Luftregulierschraube (CO-Schraube) auf GENAU 1,5 Umdrehungen mit einem guten Schlitzschraubendreher einstellen (also erst ganz reinschrauben, ganz zart an den Anschlag und dann 1,5 Umdrehungen raus) und diese Schraube dann NIE MEHR verändern! Danach dann den Motor anwerfen, warmfahren und dann mit der großen Schraube aussen dran mit der Hand die gewünschte Leerlaufdrehzahl einstellen, fertig. 4) Hoher Verbrauch kann einige Ursachen haben. Als da wären: - es werden oft nur Kurzstrecken gefahren im Ort gefahren - nicht richtig funktionierender oder gar deaktivierter (E-)Choke. Seine eigtl. Aufgabe ist es nämlich nach wenigen Minuten des Motorstarts die generelle Anfettung für den Rest der Fahrt zu stoppen/unterbinden. Deaktivert man hingegen fälschlicherweise den Choke, so bleibt das Anfettungssystem dauerhaft druchgeschaltet und die Biude frist Sprit und läuft auch nicht mit voller Leistung, drosselt recht früh, fährt langsamer, springt schlecht im warmen Zustand an, etc.. - ein alter ggf. schon (bereits teil-) verdreckter Luftfilter oder gar ein wassernasser oder zu stark ölgetränkter Luffifilter - ein alter Varioriemen (bei der EXV150 unter 21mm Riemenbreite) oder falscher Varioriemen, der Originale Piaggioriemen für die EXV150 ist zu verwenden! - es sollten in der originalen Variomatik der EXV150 NUR die 19x17mm Variorollen verwendet werden (alternativ zu den Rundrollen dann die Dr.Pulley Gleitrollen, die sowohl etwas in der Endgeschwindigkeit als bzgl. Verbrauchsreduzierung etwas bringen und auch länger halten - zu niedriger Reifenluftdruck - viel zusätzliches Geraffel verbaut (z.B. hohes Windschild (je größer, desto weniger TopSpeed auch), Sturzbügel, Seitenkoffer, Topcase, ....) - falscher Sprit, bei unserern Vergasermotoren sollte NUR Super ROZ95 Oktan getankt werden - Zündkerze eine NGK B9ES mit 0,6-0,7mm Elektrodenabstand oder alternativ NGK BR9EIX (hieran bitte keine Elektrodenkoerrektur vornehmen) - Zündkerzenstecker sollte sehr gut auf der Zündkerze aufrasten und nicht nur durch das Gehäusegummi, ebenso sollte er oben dirn am Kontakt keine Korrosion aufweisen - Ölpumpe Strich-auf Strich einstellen, wie ab Werk vorgesehen - Bremsbeläge sollten nicht schleifen - verklebte Kolbenringe durch Verwendung von ZU gutem 2T-ÖL (Racing) oder gar Öl auf Rizinusbasis, dazu erreichen unsere Motoren nicht ausreichende Dhrezhalen und Temperaturen zum Verbrennen und werden auch nicht, wie die Renn-2Takter, einmal am Wochenende zelegt, vermessen und revidiert ... - würde dann mit höherem Verschleiß und schlechterer Kompression einhergehen ... - grobstolliges Reifenprofil (je weniger Rillen in der Mitte des/im Profil, desto geringer der Verbrauch) ... . Gibt freilich noch weitere Punkte, aber die sind eher nicht so ausschlaggebend. Ach so, ja, ganz wichtig, die Fahrweise des Fahrers ist auch nicht ohne. Besser zart als vollgas fahren und umso schneller, umso mehr Verbrauch ebenfalls. . quasi 5) Könnte evtl. mit einem nicht richtig schließenden Choke-Kolben zusammenhängen. Auch könnte der Varioriemen schon ziemlich aufgebraucht sein. Mit so einem klaust du dir im übertragenen Sinne sowohl den ersten als auch den letzten Gang vom Getriebe gleichermaßen. Bei TopSpeed und auch ein Stück weit darunter fährt er dann stets mit höherer Drehzahl, als eigtl nötig wäre. Auch dies führt zu einer Verbrauchsanhebung. . Besten Gruß Carsten |