Diverse Problemchen mit dem Vergaser
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TedMosby

67 Beitrge
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Diverse Problemchen mit dem Vergaser, 01 Jul. 2019 21:54
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Hallo liebe Community, ich würde euch gerne mal die Situation zu meinem Vergaser beschreiben. Und zwar ich habe eine EX 150 Hexe (EXV1T) vor ner knappen Woche erstanden. Beim Kauf standen 8.807 km auf der Uhr. Jetzt 10.029 km. Bei der Probe-/Überführungsfahrt, ging der Motor relativ oft aus. Hat einfach kein Gas mehr angenommen. Nach einer kurzen Standzeit von ca. einer Minute, sprang sie wieder an und hat das Gas gut angenommen. Jedoch wurden die Abstände während der Überführungsfahrt immer länger. Zu Hause war dann ziemlich der Tank leer und nach frischem Bezin im Tank, ging die Hexe nicht mehr aus. Nach knapp 1.200 km fahren habe ich jetzt noch kleine Problemchen festgestellt, die ich euch näher erläutern will. Ich habe auch schon vieles hier im Forum gesucht und auch gefunden, der Vollständigkeit halber zähle ich alles auf. 1. Der Vergaser läuft aus. Das Benzin läuft unten aus dem Schlauch, der direkt unten mittig angebracht ist. Wenn der Motor läuft ist es trocken, sobald ich den Motor abstelle, läufts so lange, bis der AGB leer ist. Ich vermute, dass das Schwimmernadelventil der Übeltäter ist. Der Vorbesitzer hat auch einen Benzinhahn einbauen lassen. Ich vermute deswegen, dass schon länger das Problem besteht. 2. Der Kaltstart läuft hervorragend, wenn es draußen kalt ist. Ein kurzer Ruck am E-Start (ca. 1 Sek.) und die Hexe läuft. Wenn der Motor warm ist tut sich der Motor schwer mit anspringen. Da muss man beim Starten schon immer ein bisschen Gas mit geben, bis der Motor dann stotternd startet. Beim Anfahren braucht die Hexe ein bisschen, man merkt, dass der Motor recht unwillig ist, danach liegt sie jedoch gut am Gas und beschleunigt zügig bis auf 120 km/h auf der geraden Strecke. An einer Ampel mit der einer Leerlaufphase, nimmt die Hexe kurz Gas an, stottert dann etwas und liegt dann ebenfalls wieder gut am Gas und beschleunigt. Hier liegt meine Vermutung auf den E-Choke. Am Kennzeichen sammelt sich außerdem viel Ruß. Ich vermute deshalb, dass der Roller ein bisschen zu fett läuft. Die Zündkerze hat jedoch eine rehbraune Verbrennung. Wenn der Motor warm ist, dann ist nach Gehör auch das Standgas vielleicht etwas niedrig. Hat mehr was von nem Bulldog vom Geräusch her. Wenn die Maschine kalt ist, hört sich der Leerlauf gut an. 3. Seit zwei Tagen merke ich zunehmend, dass die Hexe nicht mehr so knackig am Gas liegt wie davor. Sie tut sich sehr schwer gerade auf 100 km/h zu kommen. Es fühlt sich beim Fahren fast ein bisschen so an, als wenn jemand die Hexe hinten fest hält. Dieses Phänomen wird auch stärker, da sie anfangs das nur kurz hatte und jetzt immer länger diesen Zustand hat. Wenn ich den Benzinhahn zu mache und laufen lasse bis der Motor ausgeht und danach wieder öffne und gleich losfahre, liegt sie wieder knackig am Gas. Ich muss dazu sagen, dass ich den Vergaser noch nicht auseinander genommen und gereinigt habe, was wohl bitter nötig ist, da die Hexe gute zwei Jahre (schätzungsweise) gestanden hat. Da jetzt auch alle Reparaturanleitungen zur Hand sind (hier insbesondere vielen Dank an Sekem) werde ich morgen versuchen den Vergaser auszubauen und zu reinigen. Deswegen kann ich euch auch noch nicht sagen, was für ein Vergaser verbaut ist. Der Plan ist, den Vergaser einen komplett neuen Dichtsatz zu verpassen und halt alles drum herum zu reinigen. An Einstellschrauben geh ich lieber etwas vorsichtig dran, da die Werkseinstellung meistens passt. Als nächstes sind dann Ölpumpenriemen und Antriebsriemen dran, weil wenn die wirklich 20 Jahre alt sind, dann gute Nacht. Aber hier jetzt etwas Offtopic, weil es geht ja um den Vergaser. Wenn ihr irgendwelche Tipps habt, bezüglich des Vergasers, dann immer her damit. Hab auch schon gute Anleitungen hier zu Vergaserrevision gefunden. So, das wars erstmal von meiner Seite. Viele Grüße Torsten |
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MaRo63

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RE: Diverse Problemchen mit dem Vergaser, 02 Jul. 2019 00:02
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Zu 1. Ausfluss über den Schlauch am Schwimerkammergehäuse ist meistens tatsächlich auf ein undichtes Schwimmernadelventil zurück zu führen.
Zum verrusten Kennzeichen: Man kann den Gemischanteil des Öjs über die Einstellung der Ötpumpe verstellen. Schau zuerst einmal ob die Einstellung "auf Strich" steht oder aber stark verstellt wurde.
Gruss .... Martin
Gendert von MaRo63 am 2.Jul.2019 0:03 |
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Sidden


1525 Beitrge
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RE: Diverse Problemchen mit dem Vergaser, 02 Jul. 2019 18:45
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Hi, schau auch mal nach den Benzinschläuchen. Die werden mit den Jahren knüppelhart. Und wenn die gewechselt werden müssen, dann gleich alle. Auch den Verbindungsschlauch unter dem Tank, der die Tankhälften miteinander verbindet. Tank vorher entleeren sonst gibt es ne Sauerei. Gruß Andy |
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Hexencharly


3741 Beitrge
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RE: Diverse Problemchen mit dem Vergaser, 03 Jul. 2019 02:47
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Hallo Torsten, die Dröbbelei unten aus dem Ablassschlauch, der sowohl durch das Öffnen der Schwimmerkammerdeckelablassschraube als auch einen zu hohen Benzinstand in der Schwimmerkammer gespeist werden kann, kann folgende Gründe haben: 1. Ablassschraube undicht (eigtl. nie der Fall, eher ist die richtig festgewachsen ) 2. Schwimmernadel und/oder ihr Sitz defekt (selten) 3. Benzinlevel in der Schwimmerkammer zu hoch. (kann schon ‘mal vorkommen) (Das Level sollte 6,5mm +/-0,5mm unterhalb der Gehäusetrennlinie liegen, bei allen 2T-Maxis ausser der Hexagon LXT180 !). Bei den VM20-3xx Mikuni-Vergasern (deine EXV150 wird vermutlich einen VM20-316 verbaut haben) kann man das Level mittels leichtem Biegen der kleinen Blechlasche am Schwimmerkörper selbst ändern, falls nötig. 4. Schwimmernadelventil innen an der Nadel verdreckt/geblockt (ab und an, ja) 5. Der O-Ring des Schwimmernadelsitzes aussen herum ist alt/porös/undicht (geschätzt zu ca. 80% ist es dieser) . Das mit dem Fahrverhalten deutet wirklich auf einen nicht (mehr richtig) funktionierenden E-Choke hin. Vermutlich ist eine gute Reinigung des Choke-Kolbenschachtes hilfreich und das Überprüfen, ob er überhaupt elekrisch noch funktioniert. Könnte an einem defekten Kabel oder oxidiertem Steckerkontakt liegen. Beim Demontieren des E-chokes darauf achten, unten drunter sitzt ein runder O-Ring, der oft nur schlecht in seiner Nut im scharzen Kunststoffflansch bleiben möchte. Man kann den E-Choke durch das Verdrehen des schwarzen Kunststoffgehäuses (hat innen ein großes Kunststoffgewinde, das manchmal etwas Nachdruck beim Lösen benötigt,) in sich etwas besser einstellen. Eine gute Einstellugn ist, wenn der Kolben mit seiner unteren Fläche 10mm aus dem schwarzen Kunststoffgehäuse herausragt im kalten Zustand. . Wenn du den VM20-316 komplett zum Reinigen zerlegen solltest, dann sollte die kleine messingfarbene, leicht schräg seitlich versenkte Luftregulierschraube in diesem Fall auf genau 1,5 Umdrehungen heraus (ab komplett eingeschraubt) eingestellt werden und dann NIE mehr angerührt werden. Danach darf nur noch mit der anderen großen aussenliegenden Schraube die Leerlaufdrehzahl bei warmem Motor eingetellt werden. Wenn das nich tso klappen sollte am Ende, dann läge noch ein weiterer Mangel irgendwo vor, der dann erst noch gefunden werden muss. Davon ist aber hier erstmal nich tauszugehe bzw. könnten wir dann an dieser Stelle hier weitersehen. . Eine neue Luftfiltermatte wäre sehr gut und auch eine neue Zündelkerze NGK B9ES 8mit 0,6-0,7mm Elektrodenabstand) oder BR9EIX (hier Elektrodenabstand NICHT anfassen!!), eher keine BR9ES ! . Als 2-Taktöl solltest du dir ein günstiges vollsynthetisches besorgen (keines auf Rizinusbasis und auch kein Renn- oder Racing-Öl !) Normen JASO FC, API TC oder sogar mit Piaggiofreigabe sollte es sein. . Ölpumpe sollte Strich auf Strich eingestellt werden. Falls das nicht so vorgefunden wird, dann erstmal überprüfen , ob AN ALLEN Bowdenzug-ENDEN selbiger nicht leicht rausgerutscht ist und nur auf der Kante der Einstellschrauben aufsitzt. Beachte, es gibt auch einen Seilzugverteiler bzw. -splitter, bei dem der Gaszug vom Gasgriff kommend in Vergaserzug und Ölzug aufgeteilt wird. Dort könnte sich der Bowdenzug auch so unschön verkantet haben udn nicht vollends in seinem Sitz sitzen. Das würde einen verstärkten Ölkonsum nach sich ziehen. . Beim Varioriemenwechsel und Ölriemenwechsel (gute IDEE !!) fragst du dann noch ‘mal nach, dabei gibt es einiges Wichtiges zu beachten.Könntest auch neue Viton-Kurbelwellensimmerringe einsetzen (aber nur ca. 1mm tiefer als bündig mit Gehäuse, jedoch nicht bis Anschlag). Wir mehr oder weniger bei jedem irgendwann fällig, von daher eine gute Sache für die Zukunft, gerade, wenn FZG mehr gestanden als gefahren ist.;-) Auch gleich mal neue Variomatikrollen besorgen in 19x17mm und 13g (oder leicht getunt mit 12,5g oder gar 12,5g Dr.Pulley Gleitrollen) für die originale 150er Hexe. Auch ein neuer Ansuagstutzen ist bei dem Alter oft anzuraten, da das Gummi hart/porös/rissgig/ und nicht selten auch dadurch undicht wird, Falschluft damit zu Klemmern oder zumindest schlecht einstellbarem Vergaser führen kann. Neues Getriebeöl wäre auch gut, dabei aber nur max. 70-75ml einfüllen, nicht wie im handbuch 80ml, da sonst bei hohen Geschwindigkeiten das Öl aus der Getriebeentlüftung gedrückt wird und sich über den Hinterreifen ergießen kann, mit aller dabei entstehenden Gefährlichkeit, mindestens mal bei Schräglage. da geht es dann unangekündigt zu Boden. . Du hast erstmal bisken wat zu tun.  . Grüße Carsten
Gendert von Hexencharly am 3.Jul.2019 2:52 |
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TedMosby

67 Beitrge
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RE: Diverse Problemchen mit dem Vergaser, 03 Jul. 2019 09:55
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Hallo Carsten, erstmal vielen Dank für Deine ausführlichen Tipps. Ich habe gestern den Vergaser mal auseinander gebaut und fotografiert. Die Bilder hänge ich hier mal an. [Bild nicht mehr verfügbar] Diese gelbe Patina hab ich nicht ganz wegbekommen. Habe versucht mit einer Zahnbürste das zu entfernen. [Bild nicht mehr verfügbar] Der Vergaserboden von außen. Die Schraube war zu, aber nicht so fest, dass man sie nicht aufbekommen hätte. [Bild nicht mehr verfügbar] Diesen weißen Belag hab ich mit der Zahnbürste wegbekommen. [Bild nicht mehr verfügbar] Die Deckeldichtung schaut noch sehr gut aus. [Bild nicht mehr verfügbar] Dann die Luftfilterseite... [Bild nicht mehr verfügbar] ... dann Sicht von oben... [Bild nicht mehr verfügbar] ... und dann von der Motorseite. .[Bild nicht mehr verfügbar] Sicht auf die E-Choke-Düse. [Bild nicht mehr verfügbar] Hier sieht man nochmal diese weißen Ablagerungen an der Schraube. [Bild nicht mehr verfügbar] Die Hauptdüse, die sehr oxidiert ist. [Bild nicht mehr verfügbar] Zu meinem Erstaunen, war das Loch nicht verstopft. [Bild nicht mehr verfügbar] Auch die Gemischeinstellschraube ist noch nicht ausgenudelt. [Bild nicht mehr verfügbar] Und zu guter Letzt, Carsten, Du hattest Recht, es ist ein VM20 - 316. Da ich über kein Ultraschallbad verfüge, habe ich mich zum Reinigen mit Bremsenreiniger, Waschbenzin und Druckluft beholfen. Allerdings habe ich die angelaufenen Messingteile nicht wirklich sauber bekommen. Wollte jetzt auch nicht mit groben Sachen, wie Schmirgelpapier oder so dran. Habt ihr da vielleicht nen Tipp? Der E-Chocke funktioniert noch. Wenn ich einen Zollstock ran halte, ist er im eingefahrenen Zustand bei 19 mm, wenn ich den Zollstock beim Kunststoff, wo der O-Ring drin sitzt, anlege. Ausfahren tut er auf 23 mm, also 4 mm Weg. Ist das in Ordnung? Nach dem Reinigen ist der Vergaser nicht mehr ausgelaufen, nachdem ich den Benzinhahn auf gemacht habe. Allerdings ist er nach einem kurzen Motorstart wieder ausgelaufen. Nach einer kurzen Fahrt dann nicht mehr, dummerweise ist er dann aus dem Luftfilter ausgelaufen. Er läuft jetzt quasi über den Luftfilter und dem Überlauf aus. Vom Schwimmernadelventil hab ich vergessen ein Bild zu machen. Optisch hat das Ventil keine Macken und oben dieser kleine "Knopf" am Ventil lässt sich auch eindrücken, allerdings ist da auch ein bisschen gelbe Patina drauf. Der Luftfilter ist total fertig, vermutlich weil schon früher da Benzin durchgelaufen ist. Neue Filterelemente sind schon bestellt. Als ich gestern erneut die Zündkerze angeschaut habe, war sie mehr rußig, aber nicht feucht. Nach der Überführungsfahrt war sie rehbraun. Die Benzinschläuche sind alle nochmal stoffummantelt. Aber sie machen einen elastischen Eindruck. Wenn ich mich aber eh über Variomatik und Co. mache, bestelle ich einfach ein paar Meter Schlauch und mach das neu. Die Ölpumpe steht nicht ganz Strich auf Strich, sondern minimal darüber. Habe mich jetzt gestern aber noch nicht an der Ölpumpe versucht, da ich mich da vorher einlesen will. Ich habe vom Vorbesitzer noch eine Flasche Eni (Agip) i-Ride moto bekommen. Zertifiziert nach Jaso FC bzw. ISO-L-EGD. Kann ich das verfahren? Was mir auch seit ein paar Tagen auffällt, dass ich beim Fahren ein klappern habe. Das hört sich an, als wenn ein Blech klappert. Es kommt aus dem Bereich des Auspuffs. Oder kommt das vom Getriebe? Ich habe nämlich kein loses Blech irgendwo gefunden. Nicht das ich da vielleicht ohne Getriebeöl durch die Gegend fahre. Viele Grüße Torsten |
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opa eddi_on

720 Beitrge
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RE: Diverse Problemchen mit dem Vergaser, 03 Jul. 2019 11:19
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Hallo Thorsten, Die Auspuffblende löst sich manchmal Wackle mal daran. Vielleicht ist es die Lösung. Bei mir war es so. Gruß Eddi |
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TedMosby

67 Beitrge
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Diverse Problemchen mit dem Vergaser, 06 Jul. 2019 15:41
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Ich bräuchte von den alten Hasen nochmal Hilfe. Ich habe heute nochmal den Vergaser abgebaut und dabei festgestellt, dass die Einlassmembrane wie festgeklebt war. Hab sie dann doch los bekommen und da hat es den Eindruck gemacht, als wenn die Membrane mit Dichtmasse aufgeklebt worden ist. Kann mir da jemand Auskunft geben, ob es da ne Dichtung für gibt oder ob die Membranen einfach so auf den Block geschraubt werden? Weil wenn ich dann eh nochmal alles auseinanderbauen muss, dass ich dann gleich neue Membranen mit einsetzen kann. Außerdem war die Gemischschraube 2,5 Umdrehungen heraus gedreht. Also Schraube bis rein und 1,5 Umdrehungen raus. Jetzt springt der Roller besser an. Außerdem nimmt er auch das Gas aus dem Stand besser an. Als ich heute nochmal die Zündkerze raus habe war sie schwarz rußig und feucht. Im Zuge des Ausbaus habe ich außerdem nochmal den E-Choke unter die Lupe genommen. Im kalten Ausgangszustand ist der silberne Kolben 10 mm draußen. Und ausfahren tut er auf 14 mm. Ich vermute, das ist zu wenig, oder? Ich habe das Gefühl dass der Roller irgendwo noch falsch Luft zieht. Bis zum Warmlauf fährt er wie der Teufel und danach nimmt er das Gas nicht mehr an, egal ob ich dann mehr Gas gebe oder nicht. Dann ist bei knapp 100 km/h Schluss mit beschleunigen. Auf der Probefahrt ist er im Stand auf auf ca. 90 °C warm geworden. Als ich dann los gefahren bin, hab ich fast nen Tritt ins Kreuz bekommen vor lauter Beschleunigung. Und hat dann auch locker auf 110 - 120 km/h durchbeschleunigt. Dann habe ich beim Fahren ein Zuckeln gemerkt und die Geschwindigkeit ist wieder auf 100 km/h abgefallen. Ich muss jetzt sagen, dass die Fahrt mit den alten Ansaug- und Luftfilterstutzen gemacht wurde. Ich bin eben jetzt am überlegen, ob der Motor vielleicht über die Simmerringe falsch Luft zieht. Weil dann würde ich nochmal ne Bestellung machen und dann gleich den Antriebs- und Ölriemen mit machen, wenn ich eh an die Simmerringe muss. Da bin ich jetzt auf euere Hilfe angewiesen, welche Ringe oder Membranen ich da bestellen muss oder ob es das vielleicht doch nicht braucht. Ich hab jetzt auch jemanden an der Hand, der auf der Arbeit einen Ultraschallreiniger hat, der würde mir den Vergaser dort nochmal schön reinigen. Deswegen werde ich die neuen Teile erst einbauen, wenn alles blitzeblank ist. Viele Grüße Torsten |
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Highsider55

578 Beitrge
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RE: Diverse Problemchen mit dem Vergaser, 06 Jul. 2019 17:08
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Ich würde bei Dir auf ein Vergaserproblem tippen, weil Falschluft würde er immer ziehen und dann eher immer magerer laufen, was sich spontan auch mal so anfühlt wie "besser" laufen. Entweder Dein Choke spielt Dir Streiche oder Du hast noch eine Ecke im Vergaser die mal frei und dann wieder durch feinen Dreck nicht mehr so frei ist.
Ferndiagnose ist da eher schwierig.
LG vom Olli aus dem Harz |
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TedMosby

67 Beitrge
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RE: Diverse Problemchen mit dem Vergaser, 06 Jul. 2019 21:58
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Einen schönen guten Abend miteinander.  Das Ganze hat mir jetzt einfach keine Ruhe gelassen, also hab ich die Hexe heute nochmal zerlegt und den Vergaser ausgebaut. Nochmal alles raus. Ich habe jetzt folgendes gemacht bzw. noch festgestellt: - Ich habe den Ansaug- und Luftfilterstutzen getauscht - Neue Filtermatten mit Luftfilteröl eingesprüht und verbaut - Das ach so nervige Schwimmernadelventil rausgebaut und ne neue Dichtung rein. Die alte ist beim Wechseln direkt mal zerbröselt. - Alle anderen Dichtungen am Vergaser getauscht, außer die Dichtung am Schieber und an der Gemischeinstellschraube. Die Dichtungen passten nicht. - Den Schwimmerstand überprüft und für gut befunden - Die Zündkerze ausgebaut, den Elektrodenabstand nachgemessen (1,0 mm) und auf 0,6 mm eingestellt. Dazu folgendes Bild der Zündkerze: [Bild nicht mehr verfügbar] Läuft die Hexe evtl. zu mager? Fand die Farbe jetzt eher grau als rehbraun, kann mich aber auch täuschen. Sicherheitshalber hab ich noch ne neue Kerze da. Mein Standgas am Vergaser konnte ich leider nicht mehr nachstellen, da der Vorbesitzer oder der letzte Mechaniker die Standgasschraube verbogen hat. Vielleicht kann mir da Erwin weiterhelfen? Wenn ich den Vergaser nochmal zum Reinigen ausbaue, dann mach ich ein Bild von der Schraube. Was konnte ich danach festellen? - Das Wichtigste, der Vergaser läuft nicht mehr aus - Die Hexe liegt sehr geschmeidig am Gas. Aus dem Standgas ganz kurz stotternd, aber dann richtig gut. - Im Teillastbereich super Fahrerlebnis, in der Volllast fängt sie zu Zuckeln an. Man muss sich das so vorstellen, dass sie für den Bruchteil einer Sekunde kein Gas annimmt, dann wieder kurz Gas gibt, dann wieder nicht. Das führt soweit, dass man halt 10 - 20 km/h langsamer wird. Sobald ich das Gas auf die Hälfte oder auf ein Drittel wegnehme, hört das Zuckeln auf. Vielleicht läuft nicht genug Sprit rein? - Das Startverhalten ist besser geworden, vielleicht noch nicht ganz optimal, weil man beim warmen Motor immer noch ein bisschen Gas zum Starten geben muss, aber sie springt wesentlich besser an. Jetzt kanns vielleicht nur noch der E-Choke sein, der seinen Dienst nicht zufriedenstellend verrichtet oder undichte Simmerringe an der Kurbelwelle. Da aber Olli meinte, dass bei Falschluft die Hexe gefühlt etwas besser läuft, würde ich das jetzt mit meinem Laienwissen ausschließen und den Tausch auf den Winter verlegen, wenn der Roller eh steht. Ich hoffe ihr könnt mir mit den Infos weiterhelfen. Viele Grüße Torsten
Gendert von TedMosby am 6.Jul.2019 22:05 |
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