Irgendwie, ja irgendwie läuft alles irgendwie auch mit Sperrmüll wenn es sein muss. Letztendlich wird ja immer nur danach gefragt, einen Ablassbrief von irgend nur einer Person zu erhalten, die etwas als "ohne Probleme" bezeichnet. Dabei wird jedoch selten klar noch ersichtlich werden, unter welchen Fahrbedingungen dann eben so ein "Teil" den Geist aufgeben wird, in welcher Form auch immer oder mit welchen anderen Nachteilen (oft unbemerkt) der Besitzer zukünftig auskommen muss. (z.B. erhöhter Verbrauch, erhöhter Verschleiß von Kolbenringen, erhöhtes Kolbenspiel, rauherer Motorlauf, Ausfall der ganzen Bude bei grenzwertigem Wetter in abgelegenen Gegenden oder auf der Autobahn oder gar blockierendem Hinterrad auf Nässe oder Frost, vorzeitige Verstopfung der Spritführungen, somit schleichende Abmagerung des Benzin-Luftgemisches, höherer Verschleiß der Zünelkerzen etc. etc.. Kann alles, muss aber alles auch nicht. Jedoch gibt es weder Mess- noch Vergleichsmöglichkeiten, ob und ab wann das eine oder andere Billigteil dann für Schäden sorgen kann. Ist wie mit Diäten, da schwört jeder auf was anderes und je einfacher sie scheint, desto besser soll das Ergebnis hinterher sein. Am Ende leben jedoch die länger, die im Alter genug auf den Rippen haben werden, um genug Reserven bereit halten zu können. Was ist dann nun gesünder (gewesen)?  Beste Grüße Carsten P.S.: Der Einfachgestrickte würde jetzt sagen, ich bau das Billigding ein, kostet mich 20€ weniger. Mehr gebe ich auch nicht mehr für ein markttechnisch 200€ Hexchen aus, auch wenn der Wert womöglich im Gebrauch weit mehr als 1000€ betragen dürfte, auf diesen Trichter die Wegwerf- und Trendgesellschaft aber noch lange nicht gekommen ist.Ich würde sagen, solange man mit jeglichen Ausfällen und Schäden gut leben kann, anderweitig mobil und versicherungstechnisch top abgesichert ist, kann man gewisse Risiken sicher auch in Kauf nehmen und rumprobieren. Ob dann das Benzinlevel ausreichend angenähert mit einer NonName Benzinpumpe sichergestellt sein wird oder gar die ein oder andere (Größe) an Schwimmernadelventil dann damit noch richtig umgehen kann, wird sich keinem von uns erschließen. Nicht alleine der Nadelventildurchmesser ist für das richtige Level verantwortlich, sondern mindestens auch vorhandene oder nicht vorhandene Rücklaufleitungen, Reduzierdüsen in der Rücklaufleitung, Leitungsdurchmesser, Benzindruck, Unterdruckstärke an der Pumpe, Viskosität des Sprits ggf. mit beigepamptem Öl im Tank, etc. etc. .... Es gibt halt Motoren, die halten über 50Tkmungeöffnet und noch akzeptabler Kompression und es gitb eben welche, die sind nach 15Tkm in den Fritten. Die Tuning- und Bastel- und Billiheimer (weil Hauptsache fahren udn wenig/kaum Wartung und Verstand darüber) -fraktion ist jedoch eher bei den niedrigsten Laufleistungen anzutreffen. Aber bis dann die 10Tkm erstmal erreicht sind, ist das eigene Gefährt freilich als das Beste und Haltbarste überhaupt und "ohne Probleme" in diversen Foren angepriesen worden. Aber sofunktioniert die Szene, zumeist allerdings bei (noch) unerfahrenen sehr jungen Fahrern und Schraubern. Zurück zum Werterhalt: Aber die Jüngsten (und Jüngstinnen und Diversen) machen es uns nun wieder vor mit Werten und Wertschätzung und (gesellschaftl. erzwungener) Sparsamkeit und Wiederverwendungen etc. etc.. Wäre aber ein anderes Thema. |