Liebe Hexagonfreunde, Ich habe mich im Sommer mit der Bitte um Hilfe an Euch gewendet und den nachfolgenen Beitrag zu einem bereits bestehenden Thema das sich mit einem ähnlichen problem beschäftigt hat angehäng. Irgendwie muss dass in der Sommerpause untergegangen sein, weil gar niemand zurückgeschrieben hat. Vielleicht wo alle wieder da sind, hat jemand eine Idee. Vorgeschichte und Problembeschreibung: ich habe im Sommer einen GT250 mit Unfallschaden als Teileträger - oder doch zum Flottmachen ? - bekommen. Erstzulassung März 2000, zweite Hand, über 15 Jahre beim Erstbesitzer, ca. 13.000 km. Optisch ausgesprochen gepflegt, als wäre er den Großteil seines Lebens im Trockenen gestanden, einwandfreie Vorgeschichte, teilweise noch vorhandene Servicedokumente, inländische Originalpapiere, zwei Schlüssel und ein auf den ersten Blick überschaubarer Schaden nach Sturz auf die linke Seite. Der Vorbesitzer gibt an, dass er damit vor wenigen Monaten gestürzt ist, dabei auch verletzt wurde und deshalb das Zweiradfahren aufgegeben hat. Bis zum Sturz sei der Roller einwandfrei gelaufen, danach nicht mehr zu starten gewesen, was vor Ort beim Kauf ohne Starterbatterie nicht weiter überprüft oder hinterfragt wurde. Es zeigt sich nach Einbau einer Batterie Strom nach der Hauptsicherung und am Kabel zur Steckdose im Kofferaum. Bei "Zündung an" bleibt alles weitere tot, Lichter, Instrumente, etc. Es war für mich naheliegend, dass durch den Sturz etwas im Bereich des Zündschlosses, des Zündschlosschalters, der Leitungen dorthin oder - wenn vorhanden - einer Wegfahrsperre beschädigt wurde. Nach Abbau der Frontverkleidung und Ausbau des Zündschlosschalters konnte ich feststellen, dass dieser 1) im Plastik gebrochen ist und 2) Strom am Drehkontakt und davor am Stecker (sechs Steckplätze, vier Kabel) anliegt. Nach Brücken zweier Kontakte des Multisteckers nnte ich die Instrumenteneinheit und das was an Lichtern bei ausgebautem Frontscheinwerfer möglich war, erwecken, aber den Motor nicht starten, kein Mucks, auch kein etwaiges Warnlicht einer Wegfahrsperre (Schlüssel dabei immer im Schloss), Not-Aus in Position an. Versuche die weiteren beiden Kontakte am Stecker "miteinzubeziehen" haben ausser der Erkenntnis, dass hochwertige Schmelzsicherungen den ihnen zugedachten Aufgaben nachkommen nicht gebracht (im konkreten Fall die 20A Hauptsicherung). Ich würde Euch um ein kurzes Brainstorming ersuchen, wie ich jetzt am einfachsten vorgehen könnte um zu klären, ob ich mit dem gebrochenen Zündschlosschalter den Kern des Problems schon gefunden habe und er wieder starten würde, wenn man diesen Schalter nachbesorgt, oder ob tiefer liegende Probleme, besonders im Bereich der gefürchteten Wegfahrsperre zu erwarten sind. Mir wäre geholfen, wenn jemand aufklären könnte, woran ich eindeutig erkenne ob eine Wegfahrsperre vorhanden ist und was diese Sperre macht wenn sie richtig funktioniert, vor allem ob sie nur den Starterstrom oder den Zündstrom oder mehr unterbricht bzw. ob und wie sie das signisieren müsste. Den hier mehrfach beschriebenen "Magnetring" sehe ich nicht, Kabel gehen dorthin, wo er lt. Beschreibung sein sollte. Mein Etappenziel für die nächsten Schritte ist zu klären ob der Roller zumindest probeweise gestartet und damit auf seine motorischen Funktionen überprüft werden kann - wenn er motorisch läuft, wird der Seitenschaden, der sich auf Plastikteile und im schlimmsten Fall einen neuen Lenker beschränkt, nicht das große Thema sein, anderenfalls geht es wohl eher ans Ausschlachten, was bei dem sonst sehr guten Erhaltungszustand eigentlich schade wäre. LG aus Österreich und vielen Dank im Voraus, Alex 

An diesem Stecker habe ich mit Drhat überbrückt und konnte die Instrumenteneinheit aufwecken. Anlasser weiterhin tot. 
Das Gehäuse des Zündschlosses ist beschädigt. |