Laut WIKIPEDIA https://de.wikipedia.org/wiki/Bleiakkumulator Hier wird eine Ladeschlußspannung von 2,3-2,35 Volt angegeben..... 6 mal 2,35 Volt ( Reihenschaltung ) ergibt eine Ladeschlußspannung von 14,1 Volt Nun sollte aber immer noch ein geringer Strom zur Ladungserhaltung in die Batterie getrieben werden. Das erreicht man in dem man die Ladespannung geringfügig anhebt. Wenn ich die Ladespannung aber zu hoch wähle, dann wird das Wasser ausgasen ( das besagte Kochen ). Wasser (H2O) wird in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten, beides in Gasform....( genau in dieser Zusammensetzung ist das Knallgas ) Fazit: Ladespannung sollte nicht zu hoch sein, um dieses anscheinende Kochen nicht auf die Spitze zu treiben, denn das verkürzt auch die Lebensdauer der Batterie. Da aber auch nicht sicher gestellt ist, das es definitiv lediglich Blei ( Pb ) ist, weichen die Zellenspannungen geringfügig ab. Also halte ich eine Ladespannung von 14,6-14,8 bei einem Laderegler durchaus für in Ordnung ! Unmittelbar nach der Ladung sollten dann etwa 13,8-14,1 Volt ( Je nach Material und Alter ) zu erwarten sein. In der Praxis liegen die Werte durch Materialalterung, Materialabweichungen etc. oft tiefer. Wobei ich die 12,8 Volt noch akzeptieren würde.... Ausschlaggebend für den einwandfreien Zustand der Batterie ist der Innenwiderstand, welcher im Lebensalter der Batterie langsam steigt. Dieser Innenwiderstand sorgt auch für Selbstentladung der Batterie. Der Innenwiderstand ist auch verantwortlich für den Spannungsabfall der Klemmenspannung bei Belastung (Starter). So nun will ich darüber nicht weiter diskutieren, denn die Spannungsangaben sind alle mit ein wenig +/- zu sehen. Wer nicht weiß was er misst, misst Mist. Wir wollen uns hier auch nich über geeichte Messgeräte, kallibrierte Messgeräte und andere Schätzeisen unterhalten, das ist müssig. Hier wollen wir praxisgerechte Werte haben. Dazu reicht jedes Multimeter völlig aus ( Sofern die Batterie des Messgerätes in Ordnung ist ). Auf die Messleitungen und Prüfklemmen..............das lassen wir nun mal weg ! Denkt auch daran Bleibatterie ist nicht unbedingt gleich Bleibatterie....Entscheidend ist das jeweilige Datenblatt ( Materialeigenschaften plus Philosophie ) Und der Innenwiderstand der Batterie ist nicht als Bauteil zu sehen, sondern ist ein virtueller Bestandteil der Batterie. Für Rückfragen, ggf. auch Diskusionen ist hier ja ausreichend Platz. ( Ich bin von Haus aus E-Techniker und auch E-Handwerksmeister ) MfG Manfred |