Hallo zusammen Bremsöl ist ein richtiger und auch "immer" noch geläufiger Begriff. Das wir (besonders hier in Deutschland) inzwischen von Bremsflüssigkeit reden tut dem keinen Abbruch. Speziell hier im Forum ist der Begriff Bremsflüssigkeit bevorzugt. Seht einmal im Net oder in der Fachliteratur nach, dort sind beide Begriffe immer noch gleichwertig. Zudem ist Bremsflüssigkeit auch ein Öl wenn auch mit ganz besonderen Eigenschaften. Eigentlich wollte ich nichts zu diesem unsinnigen Beitrag schreiben. Da es aber ausartet gebe ich auch einmal meinen Senf dazu Habe einiges aus den Beiträgen kopiert und füge einfach einige Sätze dazu versuche aber meine Aussagen besonders zu markieren. Vorab eines, die vorderen Bremsen an unserer Hexe sind ein recht einfaches Hydrauliksystem (gleiches Prinzip wie ein Wagenheber) fordern aber besondere Sorgfalt um ihre Funktion sicher, unauffällig und ordentlich zu erledigen. Da sie eine elementare Sicherheitsfunktion übernehmen sollten einige Hydraulikkenntnisse vorhanden sein.Aber sie sind kein Buch mit 7 Siegeln. Ich persönlich vertraue kaum einer Werkstatt bei Bremsen weil ich dort zu viel Unsinn erlebt habe (aber eine rein persönliche Einstellung) Leider alles technisch etwas verworren. Das "Schauglas" macht überhaupt keinen Sinn, da man erstens das Öl überhaupt nicht sehen kann oder kaum und zweitens ne Abdeckung ja darüber kommt. Leider italienische wenig durchdachte Konstruktion. Auch das Motoröl ist ja kaum sichtbar im Schaubehälter. Ne richtige Ölstandanzeige wäre die richtige Lösung gewesen. Den Ölbehälter wie hier im Bild hat man später verbessert. Warum nicht gleich so ??? Es ist technisch so einfach aufgebaut das man nicht verwirrt davon sein kann, das Schauglas übernimmt seine Funktion (wenn man sie denn kennt) ordentlich. Schaugläser haben die Aufgabe anzuzeigen ob Flüssigkeit vorhanden ist, das heisst ein Schauglas wird nur bis zur Mitte gefüllt und nicht voll gemacht weil dann die Ablesemöglichkeit weg ist. Dagegen ist aus technischer Sicht NICHTS einzuwenden. Einfach mal den Verstand einschalten, bevor man Kritik übt und versuchen das nachzuvollziehen, was ich oben und auch geschrieben habe. Hinweis für alle die es nachmachen wollen, besorgt euch eine Schraube aus Edelstahl und hoher Härte, passend dazu natürlich zwei Edelstahlmuttern, die gekontert werden mit der Federscheibe dazwischen und fertig ist Kiste. Edelstahl (ich nehme an du redest von V2A oder V4A -Stahl), hat keine hohe Härte, im Gegenteil. Kontern ist grundsätzlich Ok aber ein Federring dazwischen ist so ziuemlich das falscheste was man machen kann. Damit wird die erforderliche Spannung wieder beseitigt. Wenn dann ohne Ferderring Und warum sollte ich mich hinlegen? Wer so etwas behauptet, hat keinen technischen Durchblicker. So einfach ist das. Mir wird jetzt auch klar, warum der Haltestift abhanden gekommen ist. Weil anstatt sich ne Schraube besorgen, der alte Haltestift eingesetzt wurde mit dem alten Federring. Da hat auch so ein Überschlauer gemeint, besser so als ne Schraube einsetzen und das mit dem Ergebnis, dass nach dem Verkauf an mich oder vorher schon der Stift rausgeflogen ist, weil der Depp eben keine Schraube eingesetzt hat als Alternative. Hast du das denn nicht überprüft beim Kauf?
Vorschriftsmäßig sind nämlich Haltestift und Federring jedes Mal zu ersetzen. Doch das wird eben oft nicht gemacht. Federring überprüfen und gegebenfalls tauschen, Haltestift dito
Immer-hart-am-Limit-hage,  Ich weiss nicht was schlimmer ist - keine Ahnung zu haben oder eine solche Unbelehrbarkeit an den Tag zu legen. Hier greift der Spruch von Herrn Hüsch: "Der Niederrheiner hat keine Ahnung - kann aber alles erklären." "Hirn einschalten", "keinen technischen Durchblicker", "Ich empfehle...". Erstmal der Reihe nach: - Eine Schraube ist dazu da, Zugbelastungen auszuhalten - sie ist weniger geeignet Querbelastungen zu tolerieren.
- Der Kerndurchmesser muss bei Einsatz einer Schraube um die Gewindetiefe reduziert sein, Der Kerndurchmesser einer Schrabe ist bereits ohne Gewinde, entspricht dem Bohrdurchmesser des Innengewindes oder der Mutter, die Festigkeit einer Schraube wird immer mit dem Kerndurchmesser gerechnet Z.B. M 8 Kerndurchmesser = ca.6,5mm
- durch das Gewinde ist sie mit einer buchstäblichen Sollbruchstelle ringsum versehen und wird das Gewinde an den Stellen der Reibung mit dem Belag durch den mechanischen Kontakt zerstören.Im schlimmsten Fall verkantet sich der Belag dort und macht die Bremse unwirksam.
- Hier wird gemutmaßt, dass die Schraube die Lösung sei und "Deppen" und "Überschlaue" diese Wunderlösung nicht peilen. Gekonterte Muttern mit Federring? Brüller. Richtig, der Brüller
- Weiter wird hier einfach mal behauptet, dass eine Vorschrift zum Ersatz von Stift und "Federring" (das wäre dann ein Wellensicherungsring) mit jedem Wechsel (Beläge oder Stift) existiere. Das kennen wir mittlerweile von Trump - einfach mal Behauptungen als Fakten darstellen. Es gibt KEINE solche Vorgabe. Der Stift ist zu inspizieren, der Halt des Wellensicherungsrings zu prüfen. Beides ist BEI BEDARF zu ersetzen. Ich habe in meiner Meisterlaufbahn an HUNDERTEN von Fahrzeugen Bremsen instandgesetzt und Stifte werden im Promille-Bereich ersetzt. Wellensicherungsringe bei Bedarf oder im Zweifelsfall - Splinte IMMER.
Keine Angst - ich habe genau "nachvollzogen", was hier zum Besten gegeben wurde - und der 2. Kommentar hat es nun wirklich nicht besser gemacht. Geh‘ und bespreche mal deine Theorien mit dem TÜV um ein wenig Klarheit zu bekommen. Bremsen sind nicht offen für "persönliche Interpretation" oder "Kreativität". Das ist auch gut so, denn es soll dich und die anderen Verkehrsteilnehmer vor Unheil schützen. Ich arbeite immer vorbildlich an meiner Hexe ! Nicht alles, was Original verbaut wurde, ist technisch gut durchdacht. Da liegt Vieles im Argen und das nachweislich. Das zweifle ich inzwischen ein wenig an
Die Hexe ist leider nicht das bekannte Sahnehäubchen, wie jeder weiß. Beispiel Bremsstift ! Der ist völlig ok und eine gute Lösung
Hier hätte es keinen Sprengring geben dürfen. Doch der Sprengring ist eine normale und zulässige Verlustsicherung Denn bekanntlich bauen viele Bastler den alten Sprengringg dort wieder ein mit der Folge, dass diese ausgeleiert irgendwann mal abfällt. So ist das mir passiert. Der Depp., der mir die Maschine verkauft hat, hatte den alten Ring wieder angefriemelt, so dass ich jetzt feststellen musste, dass der Stift weg war. Wie hätten die Techniker ein solches Mallheur verhindern können? Ganz einfach: Durch den Stift ein Loch/Durchgang anbringen ( wie an der Kronmuttter) und mit einem Splint oder ähnlich sichern müssen. Warum? Ist auch nicht besser und nicht geschützt gegen Fehlbedienung
Ich habe es jetzt mit einer Edelstahlschraube und Mutter /Federscheibe/ Mutter vorläufig bewerkstelligt durch kontern der Muttern Jetzt schaue ich mich in Ruhe nach einem Stift um. Ich kann allen Bastlern nur raten: Kauft euch jedesmal nach einer Reparatur einen neuen Sprengring !!! Altenativ macht es wie ich es gemacht habe: Edelstahlschraube durchziehen und mit Mutter/Federscheibe/ Mutter kontern oder alternaiv dazu mit einem Bohrer ein Loch bohren und einen Splint durchziehen. Original ist der Stift nicht mehr zu kaufen ! Siehe auch hier: www.kilindo.de/html/ex150_vorderradbremse.html www.kilindo.de/assets/images/EX-Bremse1.jpg Zitat Ende Übrigens : Während der Originalstift daherrostet und rostet, kann meine Edelstahlschraube und Muttern NICHT rosten !!! Ein klarere Verbesserung !!! Ist es nicht, hast du dir einmal die Spannungsreihe angesehen?
So, ich wollte weder dem einem noch dem anderen etwas aufzeigen aber es sollten bevor es hier in Streit ausartet einige Dinge klar gestellt sein Gruß Erwin |