Hallo Dietmar,  ...um die Kupplung vom Wandler zerlegen zu können, habe ich als Erstes das Werkstatthandbuch "Maxi PIA Motoren 2-Takt 125-180ccm zu Rate gezogen. Zuerst haben die das "Spezialwerkzeug" zum Gegenhalten der Scheibe erwähnt... 
um die "46er Zentralmutter" entfernen zu können.
Dieses ↓ ist das "Spezialwerkzeug" 19.1.20565 - welches zum Gegenhalten in die 3 Bohrungen (8 mm) der Kupplungs-Grundplatte passen. 
Ein ähnliches Haltewerkzeug habe ich mir aus "Flacheisen mit M8 Schrauben" hergestellt. Das dient auch schon zum Gegenhalten der "Kupplungs-Glocke". So geht‘s weiter im WHB: 




Hier ist die Kupplung/Wandler-Einheit bereits "Einbau-Fertig"! Liest sich alles sehr "Easy".  Da ich aber weder eine 46er Nuss, noch einen 46er Maul/Ringschlüssel habe... (LKW-Werkzeug?) Und mir auch die "berühmte" 3te Hand fehlt... mußte ich mir etwas Anderes einfallen lassen.  Vor ALLEM, daß mir beim Zerlegen nicht die große Gegendruck-Feder (Bild 2 - 18) "um die Ohren" fliegt"! (vor dem Druck dieser Feder wird auch im WHB gewarnt! ) Habe die 46er Mutter - der noch kompletten Einheit - plan (auf den Kopf gedreht) in den Schraubstock eingespannt... (nur soweit zudrehen, bis das Gewinde nicht abgeklemmt wird! 
Dann mit "Treiber + 300gr Hammer" - von Unten - die Ku-Grundplatte links rum von der "eingespannten Mutter" lösen. - nur Lösen! Nicht komplett heraus-drehen. ACHTUNG! die Feder! Die Einheit - mit 8er Schrauben+Muttern gestützt - in den Schraubstock einspannen... 
mit soviel Druck, daß die "Stütz-Schrauben nicht herunterfallen... und sich die "Zentralmutter" von Hand... oder mit der WAPU-Zange (falls nötig) abdrehen lässt. Dann den Schraubstock laangsam lösen/auseinander drehen... bis man alle Teile - samt Feder - entgegen-nehmen kann. (ähnlich wird‘s auch i.d. "Bucheli Rep-Anleitung" beschrieben) Alle Einzelteile auf Maßhaltigkeit überprüfen... (Verschleißmaße oben im WHB ↑ ) und Zusätzlich die "Freigängigkeit" der 3 Kupplungs-Arme auf ihren Bolzen überprüfen. Wenn diese "Gelenke" schwergängig sind... kann‘s zum "rattern oder schleifen" der Kupplung - vor Allem beim Anfahren - kommen! 
Bei neuer Kupplung - oder Tausch der Kupplungs-Glocke - erleichtert das "Kanten brechen + Fasen anfeilen" die Einlauf/Einschleif-Phase erheblich. Die Einzelteile im Bild. 
Auf der Kupplungs-Platte habe ich mir die Endstellung der Zentralmutter mit Edding markiert... um die [55-60Nm] wieder hinzubekommen. Die überholte + nachgemessene "Ku/Wa-Einheit" wieder (mit Stützschrauben) in den Schraubstock einspannen... und langsam Zudrehen. Das Gewinde passt nur in einer (zwei) Stellungen in die Grundplatte. 
Dann noch die Zentral-Mutter aufdrehen - und anschließend > auf dem Kopf < i.d.Schraubstock "locker" einspannen. Mit Treiber+Hammer - von Unten - soweit voran-"klopfen" bis die 46er Mutter bündig mit der "Edding-Markierung" übereinstimmt. Weil nach dieser Methode kein genaues Drehmoment möglich ist... habe ich die Mutter etwa 1-2mm "fester" angeklopft. (Das entspricht in etwa dem 2ten "Kontroll-knacken" mit dem Drehmomentschlüssel) (Phi x Schnauze) Soo - Ku-Wa-Einheit ist "Einbau - Feddich"!  
Diese Kupplung/Wandler-Einheit läuft jetzt schon über 25Tkm ohne Probs in meiner EXS... Hoffe ich habe mich halbwegs verständlich ausgedrückt...  Gruß, und ACHTUNG! - vor der FEDER! Fritz Ganz Neue Töne aus Dortmund... 
Der Direktor der Lizensspielerabteilung "Michael Zorc" und auch der BOSS "Akki Watzke" sprechen 1.mals von der Meisterschaft ! - ohne "Wenn und Aber"!  . Immer schn Senkrecht bleiben! Und das Schwarze nach Unten! Mit der Hexe, wie im Leben! Nehmt es Euch... und haltet es fest!!! |