Funktion und Abstimmung Automatikgetriebe, Auswirkungen anderer Variorollen.
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Hallo


Admin
6864 Beitrge
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Funktion und Abstimmung Automatikgetriebe, Auswirkungen anderer Variorollen., 08 Oct. 2006 16:40
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Diesen Text habe ich der Seite www.fuffi.de entnommen.
Da es fr viele Hobby-Bastler, die ihren Roller frisieren wollen, ein Problem darstellt, das Getriebe ihres Rollers richtig abzustimmen, erklre ich hier die Funktionsweise eines Automatikgetriebes in einem Roller. Es ist unglaublich wichtig zum Abstimmen eines Rollers, dass man die Funktionsweise versteht. Nur dadurch gelingt einem die richtige Gewichte-, Kupplungsfedern- und Gegendruckfedernwahl!
1. Die Funktion eines Automatikgetriebes:
* Die vorderen Riemenscheiben:
Die vorderen Riemenscheiben bestehen aus einer festen und einer beweglichen Scheibe, die eine bestimmte Steigung hat. Auf dieser Steigung luft der Riemen. Wird die bersetzung lnger, wandert die Riemen auf den Scheiben nach auen. Wie wird die bersetzung lnger? Antwort: Die Gewichte die im Rollenkasten (an die innere Riemenscheibe angegossen!) sitzen, drcken durch die Fliehkraft, die durch die Motordrehzahl entsteht, nach auen. Dabei drcken sie die Stegscheibe (sitzt hinter dem Rollenkasten, verschliet ihn nach hinten!) weg. Weil die Stegscheibe aber keinen Platz zum ausweichen hat, wird der Rollenkasten nach vorne geschoben und die Riemenscheiben gehen zusammen => Der Riemen wird nach auen gedrckt.
* Die hinteren Riemenscheiben:
Auch die hintern Riemenscheiben bestehen aus einer festen und einer beweglichen Scheibe. Die Scheiben werden durch die Gegendruckfeder zusammengedrckt. Wandert nun vorne der Riemen nach auen, wandert er hinten nach innen. Das ist so, weil der Riemen fast nicht dehnbar ist und vorne auf einem greren Durchmesser luft, also muss er hinten auf einen kleineren wandern. Damit das nicht unkontrolliert einfach so geschieht, gibt es die Gegendruckfeder. Je weicher die Gegendruckfeder, desto leichter (und damit bei schwachen Motoren schneller) kann er runtergehen, aber die Gefahr eines durchrutschenden Riemens wird grer. Je hrter die Gegendruckfeder, desto mehr Kraft brauch der Motor um den Riemen hinten unten laufen zu lassen, die Gefahr einen durchrutschenden Riemens wird minimiert. Deshalb nimmt man bei strkeren Motoren IMMER strkere Gegendruckfedern. An den hinteren Riemenscheiben sitzt auch noch die Kupplung. Durch die Fliehkraft werden die Kupplungsbacken gegen die Kupplungsglocke gedrckt. Damit das erst bei einer bestimmten Drehzahl passiert, werden an den Kupplungsbacken die Kupplungsfedern angebracht. Sie wirken entgegen der Fliehkraft und bewirken unter eine bestimmten Drehzahl das Auskuppeln.
2. Die Abstimmung eines Automatikgetriebes:
* ber Gewichte:
Mit den Gewichten steuert man den Moment des Hochschaltens im Automatikgetriebe. Je schwerer die Gewichte, desto frher werden sie von der Fliehkraft nach auen gedrckt, also wird frher d.h. bei einer geringeren Drehzahl hochgeschaltet. Je leichter die Gewichte, desto spter werden sie nach auen gedrckt, also wird spter geschaltet. Da aber jeder Motor seine volle Leistung nur bei einer bestimmten Drehzahl abgibt (Nenndrehzahl!), muss man den Punkt des Hochschaltens mglichst so whlen, dass es bei der Leistungsdrehzahl passiert. ber der Leistungsdrehzahl und unter dieser nimmt die Leistung wieder ab! Whle ich die Gewichte zu leicht, schaltet der Motor zu spt hoch und die Gnge werden zu lange ausgedreht => der Motor fhrt zu lange in einem Bereich in dem er keine Kraft mehr hat, folglich verschlechtert sich die Beschleunigung. Whle ich die Gewichte zu schwer wird unter der vollen Leistung schon hochgeschaltet, der Motor kann sie nicht erreichen und deshalb auch nicht fr die Beschleunigung nutzen. Das also zur Gewichtsfrage in Bezug auf die Beschleunigung. An der Hchstgeschwindigkeit verndern die Gewichte auch wesentlich etwas, je leichter die Gewichte, desto krzer die bersetzung, also verschlechtert sich die Hchstgeschwindigkeit. Je schwerer die Gewichte, desto lnger wird die bersetzung, die Hchstgeschwindigkeit verbessert sich. Machst du also zu leichte Gewichte rein, verschlechtert sich die Beschleunigung und die Hchstgeschwindigkeit, machst du zu schwere rein, wird die Beschleunigung schlecht und die Hchstgeschwindigkeit gut (vorrausgesetzt der Motor hat berhaupt die Kraft dazu, die lange bersetzung voll auszudrehen!).
* ber die Gegendruckfeder:
Je hrter die Gegendruckfeder, desto hher dreht der Motor beim Hochschalten, je weicher die Feder, desto niedriger dreht er, weil er weniger Kraft aufwenden muss um den Riemen hinten nach unten zu bringen. Mit der Gegendruckfeder kann man die Gewicht noch ausgleichen. Man sollte bei einem stark getunten Motor immer eine strkere Gegendruckfeder einsetzen, um ein Durchrutschen des Riemens zu verhindern.
* ber die Stegscheibe:
Je flacher die Stegscheibe, desto krzer wird die bersetzung. Dadurch, dass die flachere Stegscheibe weniger Hub ermglicht, geht die Variomatik nicht auf die lngst mgliche bersetzung. Weil die Gewichte aber die gleiche Strecke zurcklegen mssen, um an das Ende der Laufflchen zu kommen, werden die Drehzahlen bei der Vergleichsgeschwindigkeit mit der steileren Stegscheibe hher. Durch eine flache Stegscheibe kann man sehr viel an Beschleunigung gewinnen, aber die Hchstgeschwindigkeit leidet! Mein Roller rennt mit einer 25 steilen Stegscheibe ca. 120km/h nach Tacho (entspricht echten 110km/h), die Beschleunigung ist sehr gut (ca. 4 sek. von 0 auf 50km/h). Mit einer 15 Stegscheibe komme ich nicht mehr auf meine Tacho 120 sondern schaffe nur noch Tacho 95 (entspricht ca. 85) bei gleicher Drehzahl. Die Beschleunigung wird aber so geil, dass ich manchmal Mhe habe, mein Vorderrad am Boden zu halten!
* ber die Kupplungsfedern:
Die Kupplungsfedern regeln den Moment des Ein- und Auskuppelns, sie sollten so gewhlt werden, dass sie bei einer Drehzahl einkuppeln, bei der der Motor schon gengend Kraft hat um den Roller gut zu bewegen, d.h. etwa 1000rpm unter der Nenndrehzahl. Sind die Federn zu hart, kann man erst ber der Nenndrehzahl anfahren, was eine Verschlechterung der Beschleunigung zur Folge hat. Sind die Federn zu weich, wird zu frh eingekuppelt, man kommt sehr schlecht vom Fleck.
Variorollen:
Durch Variatorrollen mit anderem Gewicht kann der Schaltvorgang beieinflut werden. Durch leichtere Rollen wird die Fliehkraft geringer, wodurch die bersetzung krzer geschaltet wird. Die Motordrehzahl wird im gesamten Schaltspektrum hher gehalten. Mit schweren Rollen verhlt sich es genau umgekehrt. Die Variomatik regelt schneller hoch. Der Motor dreht niedriger. Die Variomatik ist richtig eingestellt, wenn der Motor mit der Nenndrehzahl arbeitet, wobei die maximale Spitzenleistung abgegeben wird. Folglich sollen Variorollen mit dem richtigen Gewicht verwendet werden die den Motor auf Nenndrehzahl halten.
Gru Frank aus GE
LXT 180
Skype 
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Hallo
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Hexenschrauber

6527 Beitrge
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RE: Funktion und Abstimmung Automatikgetriebe, Auswirkungen anderer Variorollen., 29 Mar. 2009 17:19
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Wowwww ,Was ein Meggabericht ,aber die Ausfhrung stimmt .Alles genau durchlesen!!!!!!!!!! |
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niko5757


2879 Beitrge
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RE: Funktion und Abstimmung Automatikgetriebe, Auswirkungen anderer Variorollen., 29 Mar. 2009 19:50
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Meine Rede, Das ganze System ist ziemlich kompliziert und die ideale Kombination mu in vielen Versuchen ausgetftelt werden. Also nicht eben mal leichtere oder schwerere Rollen rein und alles klar ..... oder vielleicht sollte man statt kompliziert sagen: mehrere Bestandteile deren Vernderung sich immer gegenseitig beeinflusst. Denn kompliziert ist das System eigentlich nicht, sondern genial einfach. mu halt nur alles richtig aufeinander abgestimmt werden.
Ich habe brigens gestern statt der 12,5er 13,5er Rollen eingebaut, hatte sie schon lnger liegen zum Ausprobieren, und das hat keinen nennenswerten Effekt gehabt. jedenfalls keinen fhlbaren. Vielleicht schlgt sichs ja im Verbrauch nieder, aber die Fahrleistungen haben sich nicht wesentlich verndert.
Gru, Martin
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72 Beitrge
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RE: Funktion und Abstimmung Automatikgetriebe, Auswirkungen anderer Variorollen., 04 Aug. 2009 18:55
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was ist den die Stegscheibe? Habe den Begriff hier beim suchen angegeben und bin nur auf diesem Artikel gelandet |
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vario (RTP)


1203 Beitrge
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RE: Funktion und Abstimmung Automatikgetriebe, Auswirkungen anderer Variorollen., 04 Aug. 2009 23:49
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Also die meisten Vario’s sind ( von "aussen" nach "innen" ) folgendermasen aufgebaut: -Variomutter -Lfterrad/ussere Steigscheibe -U Scheibe -Variomatikhlse -Innere Steigscheibe mit rckwrtig befindlicher Rollenlaufbahn und Variorollenaufnahme -Rckseitige Platte mit Rollenlaufbahn. |
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72 Beitrge
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RE: Funktion und Abstimmung Automatikgetriebe, Auswirkungen anderer Variorollen., 05 Aug. 2009 12:35
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dann ist die Stegscheibe = Steigescheibe= Lfterrad
Da es zwei Steigscheiben gibt, muss ich sie immer paarweise wechseln ? Wenn ich unterschiedliche Neigungen habe ? |
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