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jens-jks

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RE: Mittelgroße Tagestour Vogesen/Schwarzwald, 13 Aug. 2009 06:49
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Aber Hallo Thomas, Respekt, Respekt, das liest sich ja mal absolut super.
Das war bestimmt eine schöne Tour, und dann ohne mich ????
Schade, da wäre ich gerne dabeigewesen.
Gruß Denke dran, guten Kaffe gibts bei mir um die Ecke................grins
Gruß Jens
jens-jks der aus Oppau |
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Opa-Ruhr-Pott-Rambo

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RE: Mittelgroße Tagestour Vogesen/Schwarzwald, 12 Aug. 2009 22:33
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Da ich einige Jahre in Freiburg/Breisgau gearbeitet habe im Nationalen / Internationalen Aussendienst kenn ich einige Punkte welche du nennst sehr gut ich habe sie mit dem Auto gemacht aber mit der Hexe es muß trotz s... Wetter sehr schön gewesen sein ich wünschte ich wär dabei gewesen. Erinnerungen werden da wach in mir Schwarzwald und Hochschwarzwald eine wunderschöne landschaft bei Wind und Wetter immer schön.
Respekt für diese Tour Gruß aus demk Ruhr Pott vom O R P R
Gruß Opa Ruhr Pott Rambo Joachim
 Der hier übt schon fürs Hexenreiten |
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ts1

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Mittelgroße Tagestour Vogesen/Schwarzwald, 12 Aug. 2009 21:47
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Gestern: Endlich einigermaßen fit, Familie lässt mich für einen Tag frei. Die Meteorolügen versprachen gutes Wetter. Also kurz nach 6 Uhr los.
Dummerweise hatte ich auf dem Weg nach Wissenbourg über die Weinstrasse 3 Baustellen mit Umleitungen und mich noch zweimal so verfahren. Mein altes GPS hatte ich aus Speicherplatzmangel nur mit einem Teil der Route bespielt. An der Weinstrasse übrigens zum ersten Mal einen Palmo T150 live gesehen (parkte). Und wieder mal einen der seltenen City-Els. Photo streikte, weil ein Akku kaputt war.
Weiter über Hagenau und Straßburg in südwestlicher Richtung nach Molsheim umgehend. Dort im Supermarkt Batterien und Sprit gekauft und bei ratschenden Senioren echtes Elsässisch gehört.
Mein nächstes Ziel sollte der Heilige Ort St.Odile mit seiner wundertätigen Quelle sein. Die Strasse war naß, die Strecke war schön, St.Odile selbst aber enttäuschend. Für Massenauflauf eingerichtet, schmucklos. Viel Polizei selbst am frühen Werktag. Kein Vergleich zum Rocher de Dabo! Und an Wunder glaube ich nicht, den Gang zur Quelle ersparte ich mir.
Weiter über Neuntelstein (953m) zum Champ du Feu (1100m). Leider wieder mal im Nebel. Doch gerade im Nebel vermittelt die lange schnurgerade Strasse durch den Wald wegen der Höhenlage entsprechender Vegetation auch die Illusion der skandinavischen Unendlichkeit.
 Über Col de la Charbonniere (960m) zum Col de Fouchy (603m), hier fängt es kurz an zu regnen.
In Saint Marie aux Mines fängt die grandiose Route des Cretes an. Über zahllose Cols - Col des Baganelles (903m) - Col du Pre de Raves (1005m) - Col du Bonhomme (949m) - Col du Louchbach (978m) - Col du Calvarie (1134m) tauche ich ins botanische Paradies ein. Wieder Wanderung auf den Gazon du Faing (1303m). Ich liebe diese alpine Landschaft, mit den Felswänden, Karen und Karseen, dem Kuhglockengebimmel aus dem Tal - Jugenderinnerungen. Das Wetter bleibt bescheiden. Die Photos auch. Über Col de la Schlucht (1139m) rauf auf den Höhepunkt der Tour, Sommet du Hohneck (1362m). Weiter auf der Route des Cretes, Col du Herrenberg (1186m) und Col de Hahnenbrunnen (1180m), durch das häßliche Touristen-Skidorf Le Markstein hindurch. Am Grand Ballon (Strasse 1340m) erspare ich mir wegen des Wetters den Gipfelaufstieg. Mit Alpensicht ist eh nichts und die Ästhetik der Militäranlagen auf dem Gipfel nicht so ganz nach meinem Geschmack. Satte 1000 Höhenmeter geht es nun runter ins Tal, einige Zwischenanstiege noch dazu. - Col Amic (825m) - Col du Silberloch (906m) - Col de Herrenfluh (855m) (Tja, die Franzmänner haben es mit den Cols, in Deutschland wären die zum größten Teil unbenannt geblieben.) Und hier ist das Wetter auch etwas besser, die Strasse meist trocken. Gut so, denn einige Kehren sind überraschend aus Kopfsteinpflaster.
In Mulhouse verfahre ich mich mal wieder. Und dann an einer Baustelle noch einmal. In Deutschland scheint das Wetter besser zu sein. Ich treffe ein Rollergruppe mit 2 Heinkel Tourist (und 2 normalen Rollern).
Der Hochblauen (1165m) ist mein nächstes Ziel. Schöne Strecke, steiler als in den Vogesen. Die Aussicht von dort oben (Aussichtsturm) in die Schweiz könnte phantastastisch sein, nur nicht heute. Aber den Rhein und die Schweizer Vorberge sehe ich doch. Weiter über Staufen zum Schauinsland. Mit 18% ausgeschildert und im unteren Teil tatsächlich anhaltend schön steil. Es zieht sich wieder zu, Nebel, Strasse erneut naß. Trotzdem marschiere ich noch auf den Aussichtsturm (1284m), denn beim bisher einzigen Mal war ich im Schneesturm dort. Jetzt ist es etwas besser.
Wieder runter in Richtung Kandel. Nun regnet es richtig. Am Kandel selbst wieder akzeptabel. Deswegen dort den Gleitschirmfliegern zugeschaut und auf die Aussichtspyramide (1242m) gewandert.
 Bei der Abfahrt wieder Regen. Im Tal prompt wieder akzeptabel und deswegen in nordöstlicher Richtung weiter in die Berge hinein. Zwischen Elzach und Gutach noch einmal 18% ausgeschildert. Und eine Warnung für Motorradfahrer. Den Grund sehe ich gleich, die Fahrbahnmarkierer haben die weiße Farbe sehr großzügig auf die Fahrbahn aufgetragen, bei weitem nicht nur in der Mitte und am Rand. Waren die besoffen oder Motorradhasser!? Von Gutach in nördlicher Richtung über Wolfach, dann aber nicht gleich zur Schwarzwaldhochstrasse bei Kniebis, sondern noch über einen anderen Sattel nach Bad Peterstal.
Jetzt zur Schwarzwaldhochstrasse. Dreckig und durch Nässe rutschig wird die Strasse. Kilometer später warnt ein Schild vor Verschmutzungen. Warum erst jetzt? Ach, dahinter ist die Strasse ganz mit Lehm bedeckt. Da waren die Waldarbeiter aber fleißig... An der Schwarzwaldhochstrasse wieder Nebelschwaden um die Gipfel jagen. Den Lothar-Pfad lasse ich links liegen, den kenne ich schon und über nasses Holz zu gehen habe ich jetzt keine Lust. Dagegen kann man diesen Teil der Schwarzwaldhochstrasse mangels Speedlimits schön flott fahren, bis kurz vor dem Mummelsee. Das Mummelseehotel (1020m) bekommt gerade seinen 1.Stock, war ja vorher total abgebrannt.
In Baden-Baden ist es schon relativ spät geworden und angesichts des Wetters entscheide ich mich für die kurze Option via Tunnel/Autobahn. Der Tunnel ist als Kfz-Strasse ausgeschildert, darunter steht aber ein Zusatzschild "auch Kleinkrafträder". Meinen die damit Kleinkrafträder frei!? Ich würde es so interpretieren und es wäre für Fuffie-Fahrer eine gute Abkürzung.
Noch bei Tageslicht komme ich vor 21 Uhr an. Mit Umwegen und Verfahrern über 700km mehr auf dem Tacho und laut Motorrad-Tourenplaner rund 9300 Höhenmeter (zu Fuß noch nicht mitgezählt) hoch und wieder runter. Bilder sind leider mal wieder so gut wie nichts geworden. Bei dem diesigen Wetter ist mein Photoapparat weit schlechter als das Auge. |
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