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dussel07

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Erfahrungsbericht RDR-Vario (Multivar-Nachbau), 29 Mar. 2011 13:20
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So, demnächst war schon Habe gestern den Malossi X-Belt rausgeschmissen und gegen den Dayco getauscht. Gleichzeitig flog die 150er Kupplung mit der weißen GDF raus und die 180er Kupplung mit der Ori-GDF wieder rein. 12g-Rollen raus und 14g-Rollen rein. Nun habe ich wieder eine angenehm niedrige Einkuppeldrehzahl, und das zumindest subjektiv ohne eine Verschlechterung bei der Beschleunigung. Die maximal erreichbare Geschwindigkeit verbesserte sich bei der ersten Probefahrt um ca. 2-3 km/h zum vorigen Setup. Ich bin zufrieden
So, nun zum Zustand der RDR-Vario nach ca. 2.000 km. Die Riemenlauffläche ist wie im Neuzustand (das war allerdings zu erwarten). Die Gleitbuchse sieht ebenfalls sehr gut aus, hat nicht mehr Laufspuren wie bereits nach den ersten 50 km. Die Rollenlaufbahnen sind bis auf eine schön gleichmäßig glatt. Eine Laufbahn hatte in der Mitte in ein paar kleinen Unebenheiten minimal Dreck angesammelt, die habe ich nun nachpoliert. Die Führungen der Gleitschuhe haben Laufspuren, sehen für mich aber völlig ok aus. Die Gleitschuhe selbst auch.
Ich kann nun natürlich immer noch keine Prognose zur Lebenserwartung dieser Variomatik abgeben, aber ich bin sehr zufrieden damit
Leider musste ich bei dieser Gelegenheit feststellen, dass die Kurbelwelle nun leichtes Höhenspiel hat, da bahnt sich also wieder mal das große Programm an, das ich so scheue
Grüße Uli
Geändert von dussel07 am 29.Mar.2011 17:03 |
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dussel07

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RE: Überlegungen zur Abstimmung Multivar / Rollengewicht + GDF , 26 Mar. 2011 19:41
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Ich hatte ja letztes Jahr nach dem Einbau einen Erfahrungsbericht bzw. Rückmeldung zur RDR-Vario (Malossi-Nachbau) versprochen. Meine Hexe hat damit nun ca. 2.000 km hinter sich (fahre halt hauptsächlich damit zur Arbeit). Die Variomatik arbeitet bisher unauffällig, mit der Beschleunigung bin ich zufrieden. Der damals angekündigte Tausch des Malossiriemens gegen einen Dayco ist bis jetzt meiner Faulheit zum Opfer gefallen, wird aber demnächst vorgenommen. Bei der Gelegenheit werde ich dann auch wieder die andere Kupplung mit der Ori-GDF und im Gegenzug schwerere Rollen verbauen. Falls mir dabei an der Variomatik besonderer Verschleiß auffällt, werde ich natürlich nachberichten...
Grüße Uli |
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dussel07

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RE: Überlegungen zur Abstimmung Multivar / Rollengewicht + GDF , 06 Aug. 2010 16:32
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@ Christian: Bei mir war‘s anders herum. Meine EX 150 lief im Originalzustand super. Sehr gute Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit nach Tacho 115-120 km/h. Mit der RDR-Vario (12g-Rollen in Verbindung mit der originalen GDF) fuhr sie ca. 5-10 km/h langsamer. Eine kürzere Übersetzung hätte ich ja verschmerzen können, wenn die Beschleunigung sich entsprechend verbessert hätte. Dem war aber nicht so. Ich habe dann erst mal mit den Rollengewichten herumprobiert. Mit 14g-Rollen erreichte der Roller ungefähr wieder die Fahrleistungen des Originalzustands. Dann habe ich die originale GDF gegen die schwächere weiße von RDR getauscht. Die funktioniert ganz gut mit den mitgelieferten 12g-Rollen, jedoch habe ich auch so keine Verbesserung zum Originalzustand erreicht, sondern diesen höchsten egalisiert. Nun ja, wenn das vorhandene Potenzial ausgeschöpft ist, kann eine Tuningvario wohl auch nichts mehr reißen.
Der einzige noch verbleibende Faktor ist bei mir also auch der Antriebsriemen. Zur Zeit ist ein Malossi X-Belt verbaut, den ich demnächst testweise gegen einen Dayco tauschen werde. Die weiße GDF fliegt wieder raus. Und dann bin ich erst mal fertig mit Rumfummeln.
Grüße Uli
Geändert von dussel07 am 6.Aug.2010 16:38 |
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Hexenschrauber

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RE: Überlegungen zur Abstimmung Multivar / Rollengewicht + GDF , 06 Aug. 2010 12:44
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Und wenn Du jetzt das Glück hast ,dass Du einen 22-22,5er Antr. Riemen verbaut hast,läuft sie noch schneller. Bei allem gefrickel wie Hans sagt ,ist der A.Riemen das zünglein an der Waage . Jeder Roller ist in seiner art einer wie der andere ,u.doch sind alle verschieden . Varios kann man beliebig mit Gewichten gestalten ,dann kommt der A.riemen ,der in der Vario an den oberen Rand gehen muß , wenn die fliehkraft der Vario einmal Gewichtemäßig ,einmal von Motorischer seite (kompressionsmäßig )nicht reicht den Riemen ganz hoch zu drücken ist Geschwindigkeits einbuse vorgegeben ,Dann kommt die Kupplung ,einmal die 3 kleinen federchen ,die die arme mit belägen auch unter Fliehkraft an die Trommel andrücken . Diese Ärmchen gehen nach einiger zeit in Ihrerhalterung (bolzen ) fest ,sodass sie sich nur noch minderwertig an die trommel anlegen können . Sollten von zeit zu zeit gangbar gemacht werden .dann kommt die Haupt Druckfeder die das ganze durch Ihren Druck die Riemenscheibe spreitzt ,u. wieder zusammen zieht . Das ist für mich die Wanderscheibe,die von der Druckfeder auch wieder über einen selbstschmierenden Konus bewegt wird . Um diese verschiedenen komponenten auf den höchsten Nenner zu bringen ,erfordert schon eine kleine Tüfftelei . zumindest über Ferndiagnosen nicht zu definieren . Was bei dieser einstellung wichtig ist ,ist einen halter für den Anl.freilauf mit einer schraube befestigen , u. dem ganzen geschehen mit dem Riementrakt bei offenem Deckel zuzusehen . Wichtig ist bei Vollast sollte der Riemen hochkommen, u.mit der Variooberkannte abschließen .Dann haste in etwa das Goldene Händchen gehabt bei der einstellung. Alles andere bla bla ist sinnlos , Ja über die Grundeinstellung schon OK . Gruß Karl-Heinz
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chris-mi-77

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RE: Überlegungen zur Abstimmung Multivar / Rollengewicht + GDF , 06 Aug. 2010 11:59
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Hallo!
Ich habe auch diese Vario (mit den 12g Gewichten) eingebaut: Funktioniert super, merklich besserer Durchzug und höhere Endgeschwindigkeit. Steigerung von 100 auf 110 kmh lt. Tacho. Ich habe aber auch noch die original Feder drinnen. Ich könnte mir vorstellen, dass mit der schwächern Feder weniger Reibungsverluste und dadurch mehr Leistung vorhanden ist. Gibt es da schon Praxis-Erfahrungen?
Grüße aus Wien
Christian
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dussel07

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RE: Überlegungen zur Abstimmung Multivar / Rollengewicht + GDF , 09 Jul. 2010 19:13
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Hallo Hans,
danke für die schnelle Antwort! Ok, dann frickel ich noch ein wenig mit den Gewichten rum, bevor ich evtl. doch die GDF tausche. Zur Qualität: Es würde mich auch wirklich wundern, wenn so ein asiatischer Nachbau, der gerade mal 60 % der Vorlage kostet, von gleicher Verarbeitungsqualität wäre. Wobei ja bei Malossi angeblich auch nicht alles eitel Sonnenschein ist, aber das kann ich nicht beurteilen. Warten wir‘s ab, ich werde auf jeden Fall berichten, wie sich die RDR schlägt bzw. werde kein Geheimnis daraus machen, wenn sie auseinander fällt...
Grüße Uli |
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dad2t

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RE: Überlegungen zur Abstimmung Multivar / Rollengewicht + GDF , 09 Jul. 2010 18:09
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Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Die Gewichte kann die Muva ohne Probeme ab. In Verbindung mit dem Torque-Drive schreibt Malle sogar die harte gelbe Feder vor, was dann durchaus über 16g bedeuten kann. In der Praxis funktioniert das aber nicht gut, und ich hab hier auch die weiße drinn. Irgendwie reagiert jeder Motor auf das zusammenspiel Wandler,GDF, Riemen, Vario, Rollen anders, was dann doch ein recht langwieriges Gefrickel erfordert. Ich kenne übrigens mehrere, die die RDR Vario wegen mieser Verarbeitung direkt zurückgeschickt haben. Ist wohl nicht so der Bringer.
Gruß an alle 2T-Fans. Naaa gut, an die anderen auch Hans |
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dussel07

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Überlegungen zur Abstimmung Multivar / Rollengewicht & GDF, 09 Jul. 2010 17:48
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Mahlzeit! Da die originale Vario meiner EX 150 die üblichen Abnutzungen der Verchromung aufweist, habe ich den Billig-Multivar-Clon von RDR gekauft (69,95 + Versand). In einem anderen Forum gibt es bereits erste Erfahrungen zu dieser Vario. Sie ist offenbar ein sehr genauer Nachbau der Malossi Multivar. Auch der Lieferumfang ist gleich, d.h. auch bei dieser Vario wird eine Gegendruckfeder mitgeliefert, die schwächer als die originale ist.
Nun ist der Wechsel der Gegendruckfeder ja etwas aufwändiger als das Wechseln der Variorollen. Außerdem scheint überwiegende Meinung der Multivar-Benutzer zu sein, dass man sich den Federwechsel sparen kann, u.a. auch wegen des Risikos, dass mit der schwächeren GDF der Riemen rutscht.
ABER warum schreibt Malossi dann in der Bedienungsanleitung, dass die Benutzung der mitgelieferten GDF zwingend erforderlich ist? Darüber habe ich etwas nachgedacht. Ich komme nur auf zwei halbwegs vernünftige Möglichkeiten:
1.: Die Multivar bzw. baugleiche Varios können die Übersetzung nur in Verbindung mit der schwächeren GDF so regeln, wie es vorgesehen ist. Das erscheint mir unwahrscheinlich, weil ja so viele Nutzer versichern, dass ihre Muva auch mit der originalen GDF hervorragend funktioniert.
2.: Die Multivar ist bauart- bzw. materialbedingt für die Verwendung mit relativ leichten Gewichten (bis 12,5g) und somit auch einer schwächeren GDF vorgesehen, ansonsten droht zu hoher Verschleiß oder Beschädigung.
Das erscheint mir schon eher wahrscheinlich. Lässt man die originale, härtere GDF eingebaut, muss man zum Ausgleich schwerere Rollen als die vorgesehenen 12,5g verbauen, sonst hat man einen nervig hochdrehenden Motor, aber nicht den erwünschten Nutzen. Das ist sowohl logisch, als auch durch eigene Versuche belegt. Bei der Verwendung von z.B. 14g-Rollen statt 12,5g erhöht sich die rotierende Masse der Vario um 9 Gramm. Ich bin kein Physiker, aber das dürfte bei höheren Drehzahlen eine nicht zu vernachlässigende Mehrbelastung für die Gleitbuchse und die Distanzhülse der Vario bedeuten. Und wenn ich mir die Gleitbuchse meiner RDR-Vario ansehe, wirkt die im Vergleich zu der Messing(?)buchse der originalen Vario irgendwie billig und wenig vertrauenerweckend, besonders die Laufspuren an beiden Ende beunruhigen mich. Die Pia-Vario ist, zumindet beim LXT 180, für Gewichte bis 15 oder 15,5 Gramm vorgesehen, die Muva jedoch vielleicht nicht?
Was meint Ihr, berechtigte Bedenken oder nicht?
Grüße Uli
Geändert von dussel07 am 29.Mar.2011 17:01 |
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