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speedracer

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RE: Rahmen gut schützen, 19 Jan. 2016 15:54
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Danke Erwin für die Lehrstunde, ich hätte beim Rahmen eine Lackierung bevorzugt, aber dank deines Beitrags hab ich meine Meinung geändert. Super Beitrag. |
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Rollator Opa

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RE: Rahmen gut schützen, 19 Jan. 2016 14:31
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( Sorry, off topic )  WOOOW Eddy,  Nicht wegen Deines ‘‘Gefrotzels‘‘... Das kenn ich ja!    Sondern... Mit Deinem neuen Notebook... kannst Du ja SUPER-Bilder hochladen!  Gruß, und Gratulation dazu! Gut gemacht!  Fritz |
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eddy4712

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RE: Rahmen gut schützen, 19 Jan. 2016 12:32
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Hallo Erwin    sehr guter Beitrag von dir.         Daraus ergibt sich die Antwort was besser ist >>> Lackieren oder Pulverbeschichten von alleine. 
Hier mal als Beispiel der Rahmen mit den dazugehörigen Teilen mit Pulverbeschichtung. Ich werde wohl in meinem restlichen Leben hier keine "Probleme" mehr haben. Eddy  |
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erwilud

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RE: Rahmen gut schützen, 19 Jan. 2016 11:58
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Hallo zusammen Wollte ja eigentlich zum Lackieren und Pulverbeschichten diesmal nichts schreiben aber seis drum Ich hatte ja in meiner Abteilung eine eigene Lackierung in der wir Teile für Bugatti und VW lackiert haben. (Prototypen und Kleinserien) Die schwierigste Aufgabe war es die Türgriffe für den Bugatti zu lackieren weil aus hochglanzpoliertem Aluminium. Bei Alu ist sowohl die Lackierung wie die Pulverbeschichtung recht schwierig. Bei Stahl weniger. Habe mal recherchiert Als erstes ein Bericht vom Fraunhofer Institut. "Hochwetterfeste Polyester-Pulverlacke haben eine große Bedeutung in Außenanwendungen, wie z.B. Beschichtungen im Fahrzeugbau. Seit geraumer Zeit treten bei solchen Beschichtungen auf anodisiertem Aluminium Haftungsprobleme beim Kochtest nach den GSB-Prüfbedingungen auf. Beschichtungen enthafteten nach der Belastung mit Wasser, während sie im Praxiseinsatz eine einwandfreie Performance aufwiesen. Zur Ursachenforschung für dieses Verhalten wurden zum einen die Chemie, Morphologie und Oberflächenenergie des voranodisierten Aluminiums untersucht. Zum anderen wurden in diesem Forschungsprojekt sowohl kommerziell erhältliche als auch Modell-Polyester-Pulverlacke bekannter Zusammensetzung in ihren Eigenschaften in der Schmelz- und Härtungsphase sowie in den Filmeigenschaften untersucht. Die Untersuchungen ergaben, dass sowohl die Eigenschaften des Pulverlacks beim Einbrennen und im Beschichtungsfilm, als auch die Oberflächeneigenschaften des Substrats einen Einfluss auf die Haftung der Pulverbeschichtung haben. Vor allem die Oberflächenenergie beider Verbundpartner, die reversible Adhäsionsarbeit und die Schmelzrheologie des Pulverlackes spielen eine wichtige Rolle für die Haftung. Ein hoher disperser Anteil der Oberflächenenergie, ein niedriger Kontaktwinkel und eine niedrige Viskosität der Pulverlackschmelze begünstigen eine gute Nasshaftung. Der reaktionskinetische Einfluss der Pulverlacke auf die Nasshaftung offenbart sich im schmelzrheologischen Verhalten der Pulverlacke. Als wichtige Pulverlackcharakteristik wurde ein "Verlaufsfenster" definiert, das den Bereich der Schmelzviskositätskurve als Funktion der Härtungsdauer beschreibt, und bei dem die Viskosität unterhalb eines Werts von 150 Pas ist. Je länger (Zeit) und je tiefer (Schmelzviskositätsminimum) das "Verlaufsfenster‘‘ ist, desto besser kann der Pulverlack das anodisierte Aluminium benetzen und zu einer gut darauf haftenden Beschichtung aushärten. Aus der Bestimmung der Glasübergangstemperaturen (Tg) mittels DMA an trockenen und mit Wasser gesättigten Pulverbeschichtungsfilmen resultierte, dass durch Wassereinwirkung die Tg der Pulverbeschichtungen um bis zu 17°C abgesenkt wird. Beschichtungen mit relativ hoher Tg im nassen Zustand zeigten eine gute Nasshaftung nach dem Kochtest. Aus der Korrelation der Wasserabsorption und Wasserdurchlässigkeit der unterschiedlichen Pulverlackbeschichtungen, basierend auf Messungen der Sorptionskinetik und elektrochemischer lmpedanzspektrometrie, konnte folgender Zusammenhang zur Nasshaftung gefunden werden: Pulverbeschichtungen mit einer niedrigeren Wasserdampfdurchlässigkeit und einer großen Halbwertszeit der Wasserabsorption bei 65°C zeigen eine gute Haftung beim Kochtest." Quelle: Fraunhofer Institut Wir hatten die Vorgabe bei den Griffen eine Schichtdicke von 40-60 my einzuhalten (was uns auch immer gelungen ist) Habe bei jeder Lieferung das Schichtdickenmessprotokoll beilegen müssen) Während bei der Lackierung in der Regel ein Lack auf Silikonpolyester-Basis zum Einsatz kommt, kann bei der Pulverbeschichtung Polyurethan-, Epoxyd- oder Polyester-Pulver (meistens) elektrostatisch aufgesprüht werden. Der Vorteil ist das sich der "Lack" also das Pulver" überall hinbegibt und es keine Fehlstellen gibt. Wir haben (so denn alles richtig vorbereitet wurde) eine komplett geschlossene Schicht ohne offene Stellen. Hier mal einige Dicken (in my) für eine normale Lackierung Grundierung ca.15-20my Füller. ca.40 - 45 my Basislack ca.15 my Klarlack ca.45 -50 my Zusammen liegt es irgendwo zwischen 110 und 130 my. Da wir im Regelfall jedoch beim Lackieren von Rahmen das Füllern und den Klarlack sein lassen ergeben sich daraus Schichtdicken von ca. (weil wir dicker spritzen als der Fachmann) Schichtstärken von um die 60-70 my Mehr als 150my gehen zulasten der Haftung. Pulver hat nach dem Einbrennen eine etwas geringere Dichte als der eingebrannte Lack, dafür aber eine größere Schichtdicke. Während die normale Lackierung zumeist eine Dicke von ca. 50-80 µm aufweist, schafft die Pulverbeschichtung bis zu 150 µm. Hinzu kommt das die Pulverbeschichtung etwas weicher ist als der Lack und von daher auch weniger empfindlich gegen Schläge ist. Die Probleme die wir schon mal mit unseren Felgen haben liegen auch in der Vorbereitung der Dinger. Aber machen wir uns einmal nichts vor, unsere Felgen fangen doch erst nach 10-15 Jahren an zu gammeln, halten also schon recht lange Wenn wir sie nach einer guten Vorbereitung lackieren haben sie eine sehr unterschiedliche Lackdicke (waagerechte Flächen zu senkrechten Flächen) und in den Ecken und Kanten sind die Verbindungen zwischen Lack und Felge auch suboptimal. Das ist beim Pulvern deutlich besser weil die Lackstärke beinahe überall gleich ist. Auch ist die Temperatur beim verflüssigen des Pulverauftrages deutlich höher als beim Trocknen (Einbrennen) des Lackes. Normale Trockentemperatur für Lack geht bis 90 Grad, beim Pulvern durchaus bis 150-170 Grad. Und diese Temperatur kann er auch nacher ab. Deswegen ist bei den Trommelbremsen hinten (die ja recht warm werden können) Pulvern die bessere Methode.So ich hoffe es war nicht zu kompliziert, habe versucht es möglichst einfach darzustellen  Gruß Erwin |
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eddy4712

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RE: Rahmen gut schützen, 19 Jan. 2016 09:36
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Eh Dennis,  jetzt mach mir den Fritz nicht verrückt. Der "rasende Roland" fährt immer zu schnell. Der macht auch Bilder während der Fahrt vom Tacho und Drehzahlmesser. Dabei kannste sehen, dass er trotz hohen Alters immer sehr flott unterwegs ist.        Nee, jetzt mal zum Thema >>> Ich spreche hier aus "Erfahrung"  Habe 2 "alte" Motorräder von Baujahr 1976, wo bei der Einen der Rahmen lackiert- und bei der Anderen der Rahmen pulverbeschichtet ist. Der lackierte Rahmen wurde aufgrund der Originalität "lackiert". Würde dem Gutachten eine bessere Benotung erbringen, sagte man mir damals. Heute würde ich nur noch Beschichten lassen, da das Pflegen einfacher ist und ich hier auch durch "Steinschlag" so gut wie keine Schäden entstehen. Das verträgt soger "kleinste" Hammerschläge, was der lackierte Rahmen nicht aushält. Das einzige Manko ist, dass man nicht "ausbessern" kann. Bei den Felgen würde ich nur pulvern lassen, da das für mich die sicherste Methode ist. Kein Felgenreiniger, kein Dampfstrahler und immer schön die Felgen mit Spüliwasser waschen ( mit Schwamm und von Hand) und mit klarem Wasser hinterher. Fritz hat hier recht. Ich habe früher meine Alufelgen so immer saubergemacht und sie dann mit dem Kunststoff- Poliermittel, was man so auf den Messen kaufen konnte, poliert. Fährste heute durch die Waschanlage mit "Felgenreinigung", dann kannst du zusehen, wie deine Alufelgen "verrotten" Kannst du dir bei meinem Auto anschauen. Wer natürlich durch die Salzmocke fährt, der muss sich darüber im Klaren sein, dass alles verrottet im Laufe der Zeit. (und das geht schnell) Nach dem Motto >>> wo gehobelt wird, fallen Späne. Wer bei Regen und Salzmocke fährt, muss auch die Konsequenzen tragen.      Eddy |
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Dennis1986

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RE: Rahmen gut schützen, 18 Jan. 2016 16:25
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Ich hab an der EX die vordere EBC Scheibe sogar schon bläulich gebremst Hat sie super weggesteckt, kein Verzug, kein Schaden nix.
Wie gesagt bei mir ist der Lack der hinteren Felge richtig hoch gekommen. Passierte nach einer Tour mit vielen Kurvenfahrten, viel mit der Hinterradbremse in die Kurve reingebremst... Um die Bremstrommel herum aufgeblüht durch Hitze. Und das macht ne pulverbeschichtete nicht. Vorne wie gesagt kein Problem. Kann aber sehr gut sein, dass der Lack des Felgensilbers temperaturstabiler ist, als der rote Lack auf meiner Felge! Egal, nun werden welche gepulvert  |
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Rollator Opa

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Dennis1986

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Rollator Opa

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RE: Rahmen gut schützen, 18 Jan. 2016 13:21
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Moin zusammen,  @ Dennis1986  Habe den selbstlackierten Felgen/Räder-Satz jetzt seit Anfang Juni 2015 drauf. (~3Tkm) Verfärbungen oder Beschädigungen der Lackoberfläche gibt‘s noch Keine! Somit auch keine Alu-Aufblühungen. Der Silber-‘‘Farbton‘‘ ist Hinten wie Vorne noch identisch. Evtl ist der speziell mit ‘‘Felgensilber‘‘ bezeichnete Lack auch etwas Temperatur-resistenter als normaler Karosserie-Lack!? Ist ja noch kein langer Zeitraum - und die Hexe wurde auch zu 90% auf trockener Straße gefahren. Dazu noch... Kein Laternen-Parker - also immer Zeit zum Abtrocknen in der Garage gehabt - wenn doch mal ‘‘Nass‘‘ geworden.  @ Hexencharly-Carsten,
Kaltreiniger, wie auch Hochdruck-Wäsche kommen bei mir nicht zum Einsatz! Da bevorzuge ich immer noch die ‘‘altmodische‘‘ Eimerwäsche mit Warmwasser, Schwamm und ein paar Spritzern ‘‘Pril‘‘ - oder anderem Spülmittel... ‘‘was der Haut nicht schadet - wird auch der ‘‘blauen Elise‘‘ gut tun‘‘. (selbst den Motorraum kann man jederzeit anschauen)  Die ganze Wahrheit... wird sich wohl erst ‘‘nach dem Winter‘‘ rausstellen! (Die originalen Felgen sind jetzt fast 19 Jahre alt und bis auf ein ‘‘paar‘‘ kleine Macken - ‘‘geh‘n‘‘ die auch noch!) Gruß, bei strahlendem Sonnenschein, aber aktuell nur -4 Grad℃  Fritz Immer schön Senkrecht bleiben! Und das Schwarze nach Unten! Mit der Hexe, wie im Leben! Nehmt es Euch... und haltet es fest!!! |
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-Rhoeni-

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