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docccool



RE: Zündschloss tot, 22 Jul. 2018 12:43



 
     
docccool



RE: Zündschloss tot, 22 Jul. 2018 12:36


Liebe Hexagonfreunde,

ich möchte mich nach langer Sendepause mit einer Bitte an Euch wenden. Meine letzten Probleme konnte ich eigentlich immer durch aufmerksames Lesen der Beiträge hier lösen, diesmal stehe ich etwas an. 

Vorgeschichte und Problembeschreibung: nachdem "El Gono", mein alter Hexagon EX125 seine besten Jahre schon weit hinter sich hat und seit zwei Jahren mit einem hartnäckigigen Varioproblem lahmgelegt ist, habe ich voriges Jahr bei gutem Wind einen Viertakter GT250 gekauft, bei dem nach dem Austausch einiger Verschleissteile eigentlich alles gut passt und der auch ohne Zweitakt mehr Freude als erwartet macht, auch unser TÜV war einverstanden... Vorige Woche habe ich einen zweiten GT250 mit Unfallschaden als Teileträger - oder doch zum Flottmachen ? - bekommen. Um diesen geht‘s. Erstzulassung März 2000, zweite Hand, über 15 Jahre beim Erstbesitzer, ca. 13.000 km. Optisch ausgesprochen gepflegt, als wäre er den Großteil seines Lebens im Trockenen gestanden, einwandfreie Vorgeschichte, teilweise noch vorhandene Servicedokumente, inländische Originalpapiere, zwei Schlüssel und ein auf den ersten Blick überschaubarer Schaden nach Sturz auf die linke Seite. Der Vorbesitzer gibt an, dass er damit vor wenigen Monaten gestürzt ist, dabei auch verletzt wurde und deshalb das Zweiradfahren auf- und den beschädigten Hexagon abgibt. Bis zum Sturz sei der Roller einwandfrei gelaufen, danach nicht mehr zu starten gewesen, was vor Ort beim Kauf ohne Starterbatterie nicht weiter überprüft oder hinterfragt wurde.

Die letzten Tage hatte ich etwas Zeit, mir den "neuen" genauer anzusehen und hier nachzulesen. Es zeigt sich nach Einbau einer Batterie Strom nach der Hauptsicherung und am Kabel zur Steckdose im Kofferaum. Bei "Zündung an" bleibt alles tot, Lichter, Instrumente, etc. Nach Lektüre dieses Themas war für mich naheliegend, dass durch den Sturz etwas im Bereich des Zündschlosses, des Zündschlosschalters, der Leitungen dorthin oder - wenn vorhanden - einer Wegfahrsperre ausgelöst oder unterbrochen hat. Nach Abbau der Frontverkleidung und Ausbau des Zündschlosschalters konnte ich feststellen, dass dieser 1) im Plastik gebrochen ist und 2) Strom am Drehkontakt und davor am Stecker (sechs Steckplätze, vier Kabel) anliegt. Auf Gut Glück gebrückt konnte ich die Instrumenteneinheit und das was an Lichtern bei ausgebautem Frontscheinwerfer möglich war, erwecken, aber den Motor nicht starten, kein Mucks, auch kein etwaiges Warnlicht einer Wegfahrsperre (Schlüssel dabei immer im Schloss), Not-Aus in Position an. Versuche die weiteren beiden Kontakte am Stecker "miteinzubeziehen" haben ausser der Erkenntnis, dass hochwertige Schmelzsicherungen den ihnen zugedachten Aufgaben nachkommen nicht gebracht (im konkreten Fall die 20A Hauptsicherung). 

Ich würde Euch um ein kurzes Brainstorming ersuchen, wie ich jetzt am einfachsten vorgehen könnte um zu klären, ob ich mit dem gebrochenen Zündschlosschalter den Kern des Problems schon gefunden habe und er wieder starten würde, wenn man diesen Schalter nachbesorgt, oder ob tiefer liegende Probleme, besonders im Bereich der gefürchteten Wegfahrsperre zu erwarten sind. Mir wäre geholfen, wenn jemand aufklären könnte, woran ich eindeutig erkenne ob eine Wegfahrsperre vorhanden ist und was diese Sperre macht wenn sie richtig funktioniert, vor allem ob sie nur den Starterstrom oder den Zündstrom oder mehr unterbricht bzw. ob und wie sie das signisieren müsste. Den hier mehrfach beschriebenen "Magnetring" sehe ich nicht, Kabel gehen dorthin, wo er lt. Beschreibung sein sollte.

Mein Etappenziel für die nächsten Schritte ist zu klären ob der Roller zumindest probeweise gestartet und damit auf seine motorischen Funktionen überprüft werden kann - wenn er motorisch läuft, wird der Seitenschaden, der sich auf Plastikteile und im schlimmsten Fall einen neuen Lenker beschränkt, nicht das große Thema sein, anderenfalls geht es wohl eher ans Ausschlachten, was bei dem sonst sehr guten Erhaltungszustand eigentlich schade wäre. Bilder folgen gesondert.

Vielen Dank an Euch im Voraus,

Alex


 
     
Hexenklinik



RE: Zündschloss tot, 12 Mar. 2017 22:12


Jau Martin, Das Kabel vom Lesering ist unten abgehend und verschwindet direkt hinter dem Kühlwasserausgleichsbehälter, wurschtelt sich dann an der Lenksäule vorbei um dann ganz unauffällig an der CDI anzudocken.

Ergo - Du bist nich Blind, man kann es durchaus übersehen.


 
     
Blauhexer



RE: Zündschloss tot, 12 Mar. 2017 18:58


@ Hansi : !

@ Hexenklinik : ein weiteres Kabel hab ich leider nicht erkennen können,leider.Keine Brille auf .Nur deswegen bau ich nicht nochmal alles auseinander,dein Wort genügt mir !Wie geschrieben funktioniert das Schloß nach den Zusammenbau wieder einwandfrei 

Gruß Martin

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niko5757



RE: Zündschloss tot, 12 Mar. 2017 11:45


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Geändert von niko5757 am 12.Mar.2017 11:47
 
     
dad2t



RE: Zündschloss tot, 12 Mar. 2017 00:22




dad2t:

Geschieht dies nicht ist entweder die Batterie leer, ne Sicherung durch, oder es treibt ein anderer Kupferwurm sein Unwesen.

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Das hättest du auch einfacher haben können.

Gruß an alle 2T-Fans.
Naaa gut, an die anderen auch
Hans
 
     
losjetz



RE: Zündschloss tot, 11 Mar. 2017 23:19




Blauhexer:

Sodele, hab grad mal das Zündschloß an meiner GTX raus gehabt.(Elender Fummelkram)Es gehen ein rotes und ein oranges Kabel ab-fertig.Das rote Kabel hat Dauerplus und schaltet auf das orange Kabel durch.Man kann mit einem Schraubendreher den Schalter durch reindrücken und drehen schalten.Der Schalter funktioniert einwandfrei.Die Zündung ist an,der Starter läuft bei Knopfdruck,aber der Motor startet nicht.Die rote LED für Wegfahrsperre bleibt an !Möglicherweise gehört dieser kleine Kunststoffring (Magnetring ?)im Schloß zur Wegfahrsperre ?Hätte ihn fast verloren.... Das Problem muß am Übergang Schloß/Schalter liegen.Wenn das Schloßteil nicht exakt fest sitzt scheint es zu dem genannten Einschalt-bzw. Rastproblem zu kommen und der Schlüssel hält nicht mehr seine Position im Schloß.Das grüne Oberteil des Schalters ist ,so wie ich das gesehen habe,an 3 Stellen auf das Unterteil aufgeclipst.Also zu öffnen....Aber echt keine Ahnung was dann passiert .Jedenfalls funzt nach dem Zusammenbau das Schloß wieder ganz ordentlich.

Also ,lieber "losjetz",wenn an deinem roten Schloßkabel keine Spannung anliegt mußt du das Problem woanders suchen......

Gruß Martin

....Ach so,man kann das rote und orange Kabel zwar verbinden.Aber der Motor startet dann auch nicht......

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Hat sich erledigt. War die Sicherung. ;)

Toitoitoi!

Gruss,

Reto


 
     
Hexenklinik



RE: Zündschloss tot, 11 Mar. 2017 20:51


Du hast direkt hinter der Blende des Zündschlosses einen Lesering in Schwarz, von dem geht nach unten hin ein Kabel ab, direkt zur CDI. Wenn Du bei der demontage den Ring entfernt hast, ist es normal das er nicht startet. schau mal genau nach, zur not verfolge den kleinen Stecker in der CDI zurück Richtung Zündschloss. Ich weiss nicht, ob bei Dir noch was anderes im argen ist aber alles was hier von mir geschrieben wird, entstammt meinen selbst gemachten Erfahrungen. Also normalerweise sollte es wie beschrieben funktionieren.


 
     
Blauhexer



RE: Zündschloss tot, 11 Mar. 2017 19:32


Der Schlüssel hat bei den Schraubendreher-Startversuchen auch im Zündschloß gesteckt,Dennis.Trotzdem hat er nicht gezündet und die rote LED blieb dauerleuchtend an.Wie kommt das Signal vom Schlüssel zur CDI,wenn keine weiteren Kabel vom Schloß wegführen ? Soweit ich weiß,funktioniert die Transpondertechnik nur ein paar Zentimeter weit ......

Gruß Martin

Am Schalter waren noch 2 Pole frei.Leider hab ich versäumt die Schaltart nachzumessen,also aus/ein z.B.

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Hexenklinik



RE: Zündschloss tot, 11 Mar. 2017 14:37


Hallo Martin, der kleine Ring ist nur eine Gleithülse. Wenn Du den Schalter mit dem Schraubendreher betätigst und die Zündung an ist, musst Du trotz allem noch den Schlüssel ins Zündschloss stecken. Ist das Schloss ausgebaut, musst Du den Schlüssel mit den Fingern festhalten und so positionieren als wenn ein Schloss vorhanden wäre. Wichtig ist auch dass der Schlüssel mit seinem Chip vor dem Zündung einschalten an seiner Position ist. Der Code wird nämlich nur einmal direkt nach einschalten der Zündung abgefragt. Zuerst Zündung ein und dann Schlüssel in Position bringen funktioniert nicht, da der Code bereits in diesem Moment abgefragt wurde und kein Schlüssel an seiner Position war. Nachträgliches positionieren des Schlüssels geht also nicht. Sehr wohl funktioniert aber, dass wenn man den Code einmal übermittelt hat an die CDI mittels Schlüssel und der Motor nun läuft, dass man den Schlüssel (mangels Zündschloß z.B.) einfach in die Hosentasche stecken kann. Erst bei erneuten unterbrechen der Zündung und wieder einschalten wird der Schlüssel mit seinem Code benötigt.


 
     


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