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Hexe in weinrot



RE: Die Sieben Zwerge und modernes Management, 17 Oct. 2010 12:33


Geil... so isses...



und dann noch das Kleingedruckte: immer schön und dann

und natürlich:




Béla aus Hildesheim
________________________________
rote Hexengrüße aus der Rübenwüste!
 
     
bit+byte-domteur



RE: Die Sieben Zwerge und modernes Management, 16 Oct. 2010 23:21


Warum habe ich plötzlich das Gefühl, auch hinter den 7 Bergen zu leben und zu arbeiten



Ingo

P.S.: meine erste Hexe habe ich geheiratet!!
Mit einer rot-silbernen LX 125 2T fahre ich die Erste!!



Borussia for ever!!
 
     
*samlouwal*



 

Die Sieben Zwerge und modernes Management, 16 Oct. 2010 20:34


Habe ich bei den HGF-lern gefunden und wollte es euch nicht vorenthalten

Die Sieben Zwerge und modernes Management

Es waren einmal 7 Zwerge, die lebten hinter den 7 Bergen. Tag für Tag suchten sie im
Bergwerk nach Gold. Jeder war rechtschaffen, fleißig und achtete den anderen. Wenn einer
von ihnen müde wurde, so ruhte er, ohne dass dieAnderen erzürnten. Wenn es einem von
ihnen an etwas mangelte, so gaben die anderen bereitwillig und gerne. Am Abend aßen sie
einträchtig ihr Brot und gingen zu Bett. Am 7. Tage ruhten sie.
Doch eines Tages meinte einer von ihnen, dass sie so recht nicht wüssten, wie viel denn
geschafft sei und begann, die Goldklumpen zu zählen, die sie Tag für Tag aus dem Bergwerk
schleppten. Und weil er so mit Zählen beschäftigt war, schufteten die anderen für ihn mit.
Bald nahm ihn seine neue Arbeit derart in Anspruch, dass er nur noch zählte und die Hacke
für immer beiseite legte. Nach einer Zeit hob ein Murren an unter den Freunden, die mit
Argwohn auf das Treiben des Siebten schauten.
Dieser verteidigte sich, das Zählen sei unerlässlich, so sie denn wissen wollten, welche
Leistung sie vollbracht hatten, und begann, den Anderen in allen Einzelheiten davon zu
erzählen. Und weil er nicht erzählen konnte, während die Anderen hackten und hämmerten,
so legten sie alle ihre Schaufeln beiseite und saßen am Tisch zusammen. So entstand das
erste Meeting. Die anderen Zwerge sahen das feine Papier und die Symbole, aber schüttelten
die Köpfe, weil sie es nicht verstanden.
Es dauerte nicht lange und der Controller (so nannte er sich fortan) forderte, die Zwerge, die
da tagein, tagaus schufteten, mögen ihm ihre Arbeit beweisen, in dem sie ihm Zeugnis auf
Papier ablegten über die Menge Goldes, die sie aus dem Berg holten. Und weil er nicht
verstehen konnte, warum die Menge schwankte, berief er einen unter ihnen, die anderen zu
führen, damit der Lohn gleichmäßig ausfiele.
Dieser Führer nannte sich Manager und legte seine Schaufel nieder. Nach kurzer Zeit
arbeiteten also nur noch 5 von ihnen, allerdings mit der Auflage, die Arbeit aller Sieben zu
erbringen. Die Stimmung unter den Zwergen sank, aber was sollten sie tun? Als der Manager
von ihrem Wehklagen hörte, dachte er lange und angestrengt nach und erfand die
Teamarbeit.
So sollte jeder von ihnen gemäß seiner Talente nur einen Teil der Arbeit erledigen und sich
spezialisieren. Aber ach, das Tagewerk wurde nicht leichter, und wenn einer von ihnen krank
wurde, wussten die anderen weder ein noch aus, weil sie die Arbeit des Nächsten nicht
kannten.
Als der Manager sah, dass es schlecht bestellt war um seine Kollegen, bestellte er einen unter
ihnen zum Gruppenführer, damit er die anderen ermutige! So musste der Manager nicht mehr
sein warmes Kaminfeuer verlassen. Leider legte auch der Gruppenführer, der nunmehr den
Takt angab, die Schaufel nieder und traf sich mit dem Manager öfter und öfter zu Meetings.
So arbeiteten nur noch Vier.
Die Stimmung sank und damit alsbald die Fördermenge des Goldes. Als die Zwerge wütend
an des Managers Bürotür traten, versprach er Abhilfe und organisierte eine kleine Fahrt mit
dem Karren, damit sich die Zwerge zerstreuten. Damit aber die Menge Goldes nicht nachließ,
fand die Fahrt am Wochenende statt. Und damit die Fahrt als Geschäftsreise abgesetzt
werden konnte, hielt der Manager einen langen Vortrag, den er in fremdartige Worte
kleidete.
Eines Tages kam er zum Streit. Die Zwerge warfen ihre Schaufeln hin und stampften mit
ihren Füßen und ballten ihre Fäuste. Der Manager erschrak und versprach den Zwergen, neue
Kollegen anzuwerben, die ihnen helfen sollten. Also kamen neue Zwerge, die fremd waren
und nicht in die kleine Gemeinde passten. Und weil sie anders waren, musste auch für diese
ein Führer her, der dem Manager berichtete. So arbeiteten nur noch Drei von ihnen.
Weil jeder von ihnen auf eine andere Art andere Arbeit erledigte und weil zwei verschiedene
Gruppen von Arbeitern zwei verschiedene Abteilungen nötig werden ließen, die sich
untereinander nichts mehr schenkten, begann, unter den strengen Augen des Controllers, bald
ein reger Handel unter ihnen. So wurden die Kostenstellen geboren. Jeder sah voller
Misstrauen auf die Leistungen des anderen. So war ein Knurren unter ihnen, das stärker und
stärker wurde.
Die zwei Zwerge, die noch arbeiteten, erbrachten ihr Tagewerk mehr schlecht als recht. Als
sich die Manager und der Controller ratlos zeigten, beauftragten sie schließlich einen
Unternehmensberater. Der lief ohne die geringsteAhnung hochnäsig durch das Bergwerk und
erklärte den Managern, der Grund für die schlechte Leistung läge darin, dass die Zwerge ihre
Schaufeln falsch hielten. Dann kassierte er eine ganze Karre Gold und verschwand so
schnell, wie er erschienen war.
Während dessen stellte der Controller fest, dass die externen Mitarbeiter mehr Kosten
verursachten als Gewinn erbrachten und überdies die Auslastung der internen Zwerge senkte.
Schließlich entließ er sie. So arbeitete nur noch ein Zwerg in den Minen. Der lernte in seiner
kargen Freizeit Schneeflittchen kennen, die ganz in der Nähe ihre Dienste anbot. Bei ihr holte
er sich eine üble Krankheit, an der er alsbald verstarb. Die Firma ging pleite, die Manager
und Gruppenführer und Controller aber fanden sich mit großzügigen Summen gegenseitig ab
und verdrückten sich, um der Anklage wegen Untreue zu entgehen, ins Ausland ? und diese
wahrheitsgetreue Mär fand ihr Ende.

Gruss Walter
Der mit den Zwei-hexen.Richtig und falsch Takt.Der falschtakt nimmt langsam überhand an.
Füher hatten die Hexen
Besen,heute fahren sie Hexagon

Skype

 
     


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