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Hexencharly



RE: H1 seine AmpelSau - Änderungen und Feinschliff, 30 Mar. 2019 06:38




speedracer:

Mit dem Luftfilter bin ich jetzt schon ein wenig verwirrt, denn ich habe meinen Luftfilterkasten fast baugleich wie der von Heinz, also auch direkt einen Sportluftfilter hinter dem Ansaugstutzen Hinten drei Röhrchen und das vordere Ansaugloch ist bei mir zu. Bisher hatte ich noch nie Probleme weder im Teil- als auch im Vollastbereich. Ich hatte soweit ich mich erinnern kann bei meinem ersten SKR einen Sporti direkt am Gaser angeschraubt und auch der lief ordentlich. Ich weiss das das die Ansaugluft sehr unruhig ist und auch immer ein gewisser Rückstoß vorhanden ist, aber warum dein Motor sofort ausgeht wenn du diesen Luftfilter auch nur aufsteckst ist mir doch ein Rätsel. Der bessere Luftfilterkasten ist der von der Hexe, leider passt der aber überhaupt nicht an den SKR .



Gruß

Adrian

Hi Adrian,

prinzipiell kann man ja fast alle Konstruktionen irgendwie mehr oder minder gut ans Laufen bringen.

Udn wie du weißt, hängt mir dieser Szene-Slogan "läuft oder lief ohne Probleme" zum Halse heraus.

Es ist ja nciht so, dass wenn man sich ünber technische Verbesseerungen hermacht, dass man einfach nur wieder alles ruckelfrei und klemmerfrei zum alufen bringen möchte. Das kann quasi immer mittels Gaser-Setup hinterher erarbeitet werden.

Nein, es geht (oft) darum, dass wenn sich schon einer den Motor öffnet und daran Veränderungen vornehmen möchte, er auch die eher besseren, weil vorteilhafteren Lösungen aufschnappen sollte. Das andere Lösungen auch laufen, ist ja unbestritten.

Manche Komponenten lassen aber auch nur einen gewissen Spielraum an Verbesserung zu. Dass man keine 10PS mehr erwarten kann oder man beim Hahnaufreißen bei 100km/h ‘nen Salto rückwärts macht, ist doch klar. Udn "gefühlte Funktion" oder "Tagesmeinung", womöglich noch mit Sonderwetter, bringen ja im Detail nix und ist ja ohnehin nicht reproduzierbar.

Mögen einige mit Pilzenoder gar offnen Gasern fröhlich sein und eine HD finden, mit der der Motor nicht festgeht und auch irgendwann per anderem Gasersetup ruckelfrei gefahren werden kann. Aber das bringt eben den Normalfahrer udn Feintuner ebend nicht weiter. Der will möglichst unauffällig bzgl. Lautstärke und Aussenwirkung eine möglichst verlustminimierte Maschine für‘s investierte Geld unterm Hintern fahren.

Zu viel und zu wenig Unterdruck im Luffigehäuse ist nix. Aber zumindest Strömungswiderstand kann man immer versuchen zu reduzieren innerhalb. Aber was wenig Sinn macht, zwischen (vorderem) kleinen Luftfilter und Vergaser einen höheren Untrerdruck zu erzeugen, als es original der Fall wäre und als es dann im hinteren großen Kastenteil der Fall wäre. Wer mit wenig Unterdruck arbeitet, der muss mit größeren (spritführenden) Düsen arbeiten.

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Jede Airbox stellt immer auch einen gewissen Unterdruck bereit, der dann mehr oder weniger stark an den Spritversorgungssystemen Einfluss nimmt. Und wenn ich direkt hinter oder nahe am Vergaser eine Drossel sitzen habe (also z.B. wie beim Heinzu jetzt mal anfangs gesehen), dann ist da sehr wenig Luftvolumen, was dämpfend beim Hahnaufreißen das Gemisch an der Schiebernadel vorbei und und auch aus der Nebendüse zieht. Folge, direkt viel Sprit. Auch ist die Ansaugfläche jenes Luffifilters eher klein, obwohl es evtl. eine große reinigende Filtereinlagenoberfläche haben mag. Aber es ist immer gut, wenn sich möglichst wenig Luft verwirbelt , je näher man an den Gaser oder sein Verbindungsrohr herangeht und zusätzlich die Airbox jenes Luftvolumen auch noch dämpfen kann.

Ob nun das Verschließen des Oriluffikastens vorne der Wahrheit letzter Schluss sein mag, sei einmal dahin gestellt. So wie der Abzweig in den Verbindungsschlauch geht, muss nicht zwangsläufig alles an Luft nur von hinten kommen.

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@ Heinz

es wäre/ist gut, wenn dort anstelle des ersten (vergasernahen) Luffis, ein strömungsgünstiger Trichter montiert wäre/ist. Der holt sich dann von dem Volumen im Luffikasten von (möglichst) allen Seiten und Ecken des Kastens gleichmäßig seine Luft. Gut, wenn jetzt vorne zu ist, dann ist ja der vordere teil nur als zusatzvolumen da, aber zum Anströmen des Trichters eher ein totes Gebiet.

Prinzipiell, je größer eine Filterfläche, desto eher die Möglichkeit, den Luftwiderstand zu reduzieren udn trotzdem adäquate Filterung vornehmen zu können. Das muss jeder selbst entscheiden, ob er z.B. einen trockenen oder nassen Filtereinsatz fährt. Es kommt auch viel auf den Einsatzbereich drauf an. Klar, ein Drag-Racer braucht da recht wenig, weil seine paar 100m sicher keine Schäden am Kolben desweegn hervorrufen werden und er den Motor sowiso regelmäßigst zur Revision zerlegen wird.

Aber wie ich das dann in weiteren Posts gesehen habe, hast du da doch nun eine recht gute Lösung erarbeitet.

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Bedenke aber,

es kommt nicht auf die Ausgefeiltheit von Komponenten drauf an, ob ein Motor nachher damit brauchbar läuft oder nicht oder haltbar(er) sein könnte, sondern in jedem Fall auf die darauf individuelle Vergaserbestückung und -einstellung zum individuellen Einsatzweck (Höhenlagen, Aussentemperaturen, Fahrprofile, etc. etc.).

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Und nee, der damals verwendete Luffi war nicht irgendwie zu klein oder lies zu wenig durch. Die Bude lief doch damit, oder?

Und das fatalste wäre gewesen, du hättest jetzt einfach den Luffi dort ersatzlos entfernt udnd wärest den Vergaser unverändert so gefahren. Dann wäre der ganz sicher weder gut gelaufen und unter umständen sogar zu schaden gekommen. Weniger Widerstand und andere Querschnitte und anderer Unterdruckverhältnisse bedeuten auch immer wieder NEUES Abstimmen des Vergasers! Nur weil ein Motor freier atmen kann, läuft er auch nicht automatisch besser im Sinne von sicherer. Die meisten Motoren gehen dann fest, wenn man meint, so gut wären sie noch nie gelaufen. Sowas wie "nach fest kommt ab", nur umgekehrt, "nach (geht) ab kommt fest". Weniger Widerstand und weniger Unterdruck magert ein Gemsich ab, sofern man nicht darauf richtig einstellt!

Es ist nur nicht die schönste Lösung, wenn du schon mal daran gehst, kannst es ja auch gleich besser machen. So sollte es zu verstehen sein.

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Zu deinem Umbau,

die 2 Röhrchen da hinten drin sind so schlecht nicht, könntest du jedoch noch um 45° abschrägen mit Ausrichtung nach vorne.

Du solltest wohl Obacht geben, dass sich die Filtermatte nach Zusammenbau nicht mehr bewegen kann und rundum auch abdichtet. Wenn die sich dann durch Vibrationen nach vorne faltet im Bereich des äu0eren Gehäusedeckels zum Beispiel, dann nimmt die angesaugte Luft freiloich den Weg des geringeten Widerstandes, der widertand wird geringer, der Unterdruck geht zurück und die Bude magert schlagartig ab.

Es gab im Netz mal Bilders von einer so genannten Mike Box, kann die derzeti aber nicht finden. Da war es ähnlich wie bei dir gelöst, nur wurde die Filternatte nur im hinteren Gehäuseteil untergebracht und mit einer Metallschiene vorne angeschraubt/gequetscht.

Habe die irgendwo auf einer alten Festplatte, aber komme da zur Zeit (noch) nicht wieder ran. Muss eingeschickt werden und im Reinraum zerlegt und ganz gebliebene Bereiche erst kopiert werden.

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Aber evtl. hat je wer heir aus dem Forum noch Bilders von der Mike Box Konstruktion aus dem ehem. Runnerforum. Glabe im RTP wurde es auch mal gepostet oder war‘s im gelöschten SKR-Forum? Ich weiß es nimmer.

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Was das Thermomanagement angeht.

Am besten wird Hitze abgeführt im Moment kurz vorm Sieden an der Oberfläche. Das macht aber nur bei Motoren Sinn, die dann noch ausreichend Reserven haben. Aber, da ein Hersteller ja auch die Betriebessicherheit über einen sehr langen Gebrauchszeitraum sicherstellen muss und gewisse andere Faktoren zu einer Verschelchterung führen können (alte Kühlflüssigkeit, Ablagerungen an den Wandungen der Kühlflüssigkeit führenden Leitungen, Kühlrippen verbogen, heißeste Aussentemperaturen, verstopfter Luftfilter, starke Belastung bei zul. Gesamtgewicht, Ablagerungen im Brennraum, falsche Zündkerze, Tolernanzen der möglichst billigst hergestellten und gestalteten Komponenten, etc. etc., werden solche hohen Temperaturen nicht in einem Alltagsfahrzeug (dauerhaft) gefahren. Aber ein hersteller legt sich immer auf einen gewissen Abstand vom Optimum fest. Und daruf legt er dann auch alle anderen Komponenten aus. So z.B. die Einbautoleranzen zwischen Kolben und Zylinder bei genau definierter Messtemperatur udn genau definierten Messstellen. Und wenn dann jemand ment, möglichst geringe Temperatur wäre das Beste, dann wäre das ebend Bullshit. Weil dann zwar z.B. der Kolben nicht so schnell zum Klemmen neigt, das mag sein, weil er ja mehr Reserven zumAusdehnen hat, aber er wird dann ebend auch eine geringere Kompression nur aufbauen können udnn schneller und mehr BlowBy erzeugen, schneller in der Laufbahn diese Ausschlagen, Kolbenringe schneller in (getunte) Auslassfenster einfädeln, höherer Verschleiß, etc. etc.. Die Hersteller sind ja auch nicht ganz auf den Kopf gefallen und haben sich da zumeist auch etwas ganz bestimmtes bei gedacht. Und nur weil irgend  einer mit rigendwas dann wiedermal "ohne Probleme" fährt seit x Kilometern, heißt es noch lange nicht, dass das dem Motor bzgl. Leistung und Verbrauch udn Verschleiß und Haltbarkeit gut tut auf die Dauer. Aber wie immer, jedem das Seine. Thermostatspielchen ist so ein Thema, neh (?) (Ironieschalter ein), war Luigi doof, hat er ein Teil eingebaut, was das Fzg. nur teuer gemacht hat und er es hätte ja einfach weglassen können, mit 45°C zu fahren ist ja auch wesentlich besser, als mit 75°C (Ironieschalter wieder aus), aber will und werde ich hier nicht weiter drauf eingehen.

.

Anderes Thema:

hier oben das Kolbenbild schaut schonmal sehr symetrisch aus, das ist gut. Auch der feuchte/blanke kleine Rand runddrum ist gut. Nur die Mitte und auch der Kopf ist stark mit Ölkohle bedeckt (dafür, dass damit angeblich nur grob 200km gefahren sein sollen). Aber nun hast du ja den Kübler-Kopf verbaut, drum wäre erstmal abzuwarten, was sich damit und dann sowiso mit jetzt zu erarbeitendem Vergasersetup herausbilden wird.

Und bitte, sobald du weißt, dass deine Ölpumpe richtig liefert, sieh zu, dass das Extra an 2T-Öl aus deinem Tank verschwindet bzw. verfahren wird. Das ist für die Abstimmerei wenig hilfreich und wenn dann keines mehr dazugemsicht ist, dann ändert sich das Setup auch wieder (in Grenzen).

Bin jedenfalls gespannt drauf.

Beste Grüße

Carsten


 
     
*H1*



RE: H1 seine AmpelSau - Änderungen und Feinschliff, 21 Mar. 2019 23:14


Guten Abend zusammen,

nach dem ich kurz mit Adrian geschrieben hatte und er mich auf eine gute idee gebracht hat, 

habe ich heute die Zylinderhaube mit Zylinderkopf noch mal runter geschraubt und den Kübler Zylinderkopf

Verbaut.

Hab beim Umbau den Krümmer samt Auspuff drauf gelassen..., so war die Chance recht hoch das sich der

Zylinder nicht löst und ich auch noch die Fußdichtung wechseln muß......, ist soweit alles gut Gegangen..., alles

unterhalb des Zylinderkopf hat sich keinen Millimeter Bewegt...., auch nicht die Stehbolzen beim Lösen der Muttern

am Kopf...., alles Safe soweit.

Das ganze spiel sah dann so aus:

Beim Einbau dann die ganzen O-Ringe und die HaubenDichtung leicht eingefettet..., hab schon mehrfach gelesen das man das machen

soll...., denke mal schaden kann es ja nicht.

Meiner Erfahrung nach sieht der Zylinder von innen auch noch aus wie neu....., soll ja um die 200km gelaufen haben...., Laufspuren

oder gar Klemmspuren habe ich keine sehen können.....

Also alles wieder zusammengeschraubt:

Das ging soweit alles recht leicht von der Hand und hat mir sogar richtig spaß gemacht.

Morgen kommt neues Kühlwasser rein und dann wird mal angelassen...., muß den Motor 

ja eh Warm laufen lassen um das System zu entlüften.

Gruß,
H1
 
     
*H1*



RE: H1 seine AmpelSau - Änderungen und Feinschliff, 19 Mar. 2019 00:23


Guten Abend Fritz,

erst mal danke für die ganzen Ausführlichen Infos......, damit hast du mir sehr geholfen,

will sagen das ich da jetzt auch wieder etwas schlauer bin, denn das mit den Kerzen habe

ich so - nicht gewußt.....

Ich habe an meinen ganzen anderen Bikes die ich vorher so hatte "immer" nach Drehmoment

gearbeite....., auch bei den Zündkerzen......, hab das von klein an so beigebracht bekommen.

Wo ich dann gelesen hatte was du zur kerze so Geschrieben hattest ist mir schon etwas komisch

geworden...., klar der Dichtring an der Kerze drückt sich (wenn Kerze richtig Festgezogen ist) mit

der Zeit zusammen, da neigt man sehr schnell dazu die nach jeder kontrolle einfach etwas fester als

beim letzten mal anzuziehen......., und da fühle ich mich dann mit dem vorgeschriebenen Drehmoment

einfach etwas sicherer und riskiere keine Abgerissen Kerze oder ausgerissenes Gewinde...., da habe ich

"NULL" Bock drauf.

Kannst du mir eventuell ein Schrauberhandbuch empfehlen....???

Ich habe eins für die SKR da...., da ich aber den Hexen Motor drin habe ist mein WHB ehrlich gesagt 

für mich nicht viel Wert und würde mir gerne ein gutes für den Hexenmotor zulegen.

Und ja - ich kann die Zahlen in den Grauen Feldern sehr gut erkennen Fritz.......

Guten Erwin,

mit der Schraube hast du recht, habe ich so garnicht Wahr genommen......, die stützt sich gegen den Zylinder

ab und verhindert somit ein zerquetschen der Dichtung......., da hast du natürlich recht und ich wieder was 

Gelernt................Erwin.

Gruß,
H1
 
     
erwilud



RE: H1 seine AmpelSau - Änderungen und Feinschliff, 18 Mar. 2019 19:23


Hallo Heinz

Die Schrauben für die Wasserhaube ist relativ unkritisch Die Gummidichtung wird ja gepresst auf ein bestimmtes Maß weil die Schraube durch ihre Form gegen Anschlag auf den Zylinder läuft. Und eine wirkliche Belastung findet dort nicht statt.

Das hier ist die Schraube, man sieht sehr schön wie sie ausgelegt ist und wie sie arbeitet. Bedenke aber das beim 180ziger Motor der Zylinder aus ALU ist und von daher nur ca. 80% des "normalen" Drehmomentes benutzt werden kann und darf

Hier mal eine normale Tabelle für Stahl auf Stahl. Interessant deswegen weil ich die Kernbohrungen und Schlüsselweiten inclusiv Torx und ähnliche Schlüssel angegeben sind sowie auch die üblichen Steigungen. Aber derartige Dinge kennst du ja aufgrund deines Berufes



Gruß

Erwin


 
     
Rollator Opa



 

RE: H1 seine AmpelSau - Änderungen und Feinschliff > Drehmomente , 18 Mar. 2019 12:39


Gumoin *H1*,  

...zu den Anzugs-Drehmomenten habe ich mal im WHB "Maxi PIA Motoren AC+LC" nachgeschaut...

Die Schrauben [ C ] bekommen laut Liste 8-10 Nm. 

Die Zündkerze [ A ] wird mit 25-30 Nm angezogen. 

(man muß schon genau hinsehen, um die Zahlen/Werte zu erkennen.)

Im Original muß die Liste wohl farblich "unterlegt" sein... was in der "Schwarz-Weiss Kopie" nun schraffiert Grau erscheint. - Ist aber durch "zoomen" lesbar.    

Hast Du mal auf der Verpackung der NGK Zündkerzen - B9 ES - auf die Symbole geachtet!? 

(Doppelpack - bei A.T.U. für 6,90€ gekauft) 

Hier sind die Symbole, (wahrscheinlich für Analphabeten?) etwas Größer.   

Unsere Zündkerzen mit M14 Gewinde: mit Hand eindrehen - dann den Kerzenschlüssel ansetzen ( B ) und "rechts rum" (siehe Pfeil) weiterdrehen... bis ein "Wiederstand" spürbar wird... dann noch eine 1/2 ~ 2/3 Umdrehung weiter - bis der "hohle" Blech-Dichtring - leicht gequetscht - abdichtet. - und  Feddich!    

Sind diese Symbole nicht  Leicht Verständlich!?      (wahrscheinlich für "Schwarz-Afrika" oder so...) 

Ich habe für das Anziehen von Zündkerzen noch nie einen "Drehmomentschlüssel" benutzt... immer nur nach Gefühl! - Bei häufigerer Kerzenkontrolle - z.B. nach "Abstimmungs-Fahrten" - machen einige Kollegen den Fehler... die Kerze immer Fester anzuziehen... weil der "Kerzensitz-Dichtring" bereits Platt gedrückt ist.    Dann kann es zum "Super GAU" kommen - z.B. Gewinde beschädigt... oder gar rausgerissen!     Sogar abgerissene Kerze habe ich schon gesehen!   

Wenn "nur" das Gewinde beschädigt wurde... hilft evtl "Nachschneiden"... Besser aber eine feste "Gewinde-Hülse" einsetzen (lassen)... oder wem das "Gefühl" fehlt - besser doch den  Drehmomentschlüssel  benutzen.  

Einen "HeliCoil" Gewinde-Einsatz, (Gewinde-Spirale - Übermaß) würde ich für die Erneuerung des Zündkerzen-Gewindes nicht unbedingt empfehlen... weil Das doch öfter - bei jedem Kerzenwechsel - benutzt wird!  

Gruß,    und viel Erfolg bei der Instandsetzung Deiner "AMPELSAU"! 

Fritz     

.

Immer schön Senkrecht bleiben! Und das Schwarze nach Unten! Mit der Hexe, wie im Leben! Nehmt es Euch... und haltet es fest!!!
 
     
*H1*



RE: H1 seine AmpelSau - Änderungen und Feinschliff, 18 Mar. 2019 01:48


So, auch bei mir ist es nun ein wenig weiter gegangen....., leider hatte ich die letzten Tage kaum Zeit 

zum Schrauben, und so der "mal eben auf die Schnelle" Typ bin ich leider auch nicht....

Nun gut...., heute hab ich mich an die Zylinderhaube ran gewagt..., ich dacht vorher natürlich wer weiß

was da auf mich zu kommt...., aber eigentlich war das ein Kinderspiel, und wieder was dazu gelernt habe 

ich damit nun auch.

Aaaaaaaaaaaaaaber es gab auch eine Überraschung....., da habe ich selber nicht schlecht gestaunt  da mir

der vorbesitzer das garnicht gesagt hatte........., aber seht selbst:

es ist doch Tatsächlich bereits ein anderer Kopf Verbaut........., und ich habe mir vor ca 2 Wochen einen

von Kopf von Kübler Gekauft............, man man man...., das Ärgert mich natürlich jetzt......, aber gut,

ist halt so und kann man nix machen.

Leider gab es wie so oft auch ein kleineres Problem......, ich habe den an der Haube Befindlichen

Kühlwasseranschluß auch runter Geschraubt und leider keinen O-Ring dafür liegen gehabt...., dachte der

wäre in dem Piaggio Zylinderdichtsatz mit dabei - aber das war er leider nicht, also heute schnell noch mal

ne kleine Bestellung raus gehauen.

Haube, Kalotten O-Ring und Haubendichtung sind aber schon neu und Montiert......., hierzu habe ich aber

nochmal eine frage an die Hexen Profi Schrauber....., und zwar...., hab vom Erwin (Danke nochmal dafür Erwin)....

eine Tabelle mit Anzugsdrehmomenten entsprechend dem Schrauben durchmesser und Festigkeit der Schraube

bekommen....., damit kann ich natürlich Arbeiten und auch umgehen, aber kann mir mal bitte jemand sagen was

für eine Festigkeit die 4 Hauben Schrauben eigentlich haben...???

Auf meinen schrauben stand keine Festigkeit drauf und habe mich daher dazu entschieden einfach mal den

Drehmoment für schrauben der Festigkeit 8.8 zu nehmen und habe meine Haube entsprechend mit 5,5Nm 

festgezogen....., natürlich vorher mit 2,0Nm....., dann mit 4,0Nm und dann alle mit 5,5Nm Endfest.

War das nun richtig oder bekommen die schrauben doch etwas mehr...., für mich sah es optisch an der Dichtung

ganz gut aus...., nicht Gequetscht oder sonst irgenwie komisch......

Wenn wir schon mal bei Anzugsdrehmomenten sind......., kann mir jemand den Anzugsdrehmoment für die Zündkerze

verraten....???

So, das war es dann auch schon wieder von mir......, sobald der Fehlende O-Ring da ist geht es weiter in der Garage....

Gruß,
H1
 
     
*H1*



RE: H1 seine AmpelSau - Änderungen und Feinschliff, 11 Mar. 2019 18:18




erwilud:

Hallo Adrian

In Heinz Hexe sind 4 Ventilatoren eingebaut, zwei davon müssen immer laufen. Da der Umbau beim oder mit dem Scootercenter gemacht wurde unterstelle ich erstmal das sie (hoffendlich) wussten was sie tun.


Hallo Adrian & Erwin,

muß mal eben was richtigstellen Bezüglich Lüfter & Umbau meiner Ampelsau.
Also......, beim ScooterCenter wurde nur der komplette Motor Überholt und samt
Wasserkühlung auch in die SKR Eingebaut, alles andere wie Einbau und Plazierung der Lüfter usw. sind dann vom Vorbesitzer
gemacht worden......
Ich glaube nicht das der vorbesitzer sich die Mühe gemacht hat das Kühlsysthem mal bezüglich Temperaturen durchzutesten,
ich denke er hat einfach und willkürlich die Lüfter verbaut so wie es grade gepasst hat......, zumindest kann ich mir beim 
Anblick der Verkabelung nicht vorstellen das er vor der Montage sich um irgendwas Gedanken gemacht hat:
Ich habe heute noch eine Nachtschicht und werde dann in den nächsten Freischicht Tagen wieder ein wenig in die Garage gehen und
weiter Schrauben...., aber bevor ich an die Lüfter/Kühle Sache ran gehe muß ich erst mal die Wasserhauben Dichtung machen, wieder
Kühlflüssigkeit einfüllen und das System entlüften.....

Gruß,
H1
 
     
erwilud



RE: H1 seine AmpelSau - Änderungen und Feinschliff, 08 Mar. 2019 07:59


Hallo Adrian

90 Grad halte ich normalerweise auch für unkritisch. Die Kühlsysteme sind meist als Überdrucksysteme ausgelegt und können meist 105 Grad ab. Die Kühlanlagen im Autor sind allerdings leistungsfäher (deutlich) und bei den Hexen kenne ich die Toleranzauslegung nicht (bei Autos ja). Meine Hexe wird normalerweise so um die 50 Grad nach Anzeige warm, im Sommer werden es auf der Strecke aber auch schon mal 80 Grad. Da ich aber die Genauigkeit unserer Anzeigen nicht kenne werde ich einmal folgendes als Vergleich machen. Den Kosothermometer  in meine LXT einbauen und vergleichen (ist nicht viel Arbeit da sie gleichen Anschlu0 haben) und dann sehen wir ob mein "Problem" nicht nur am Thermometer lag. Die gemessenen Haubentemperaturen haben sich allerdings schon deutlich unterschieden. In Heinz Hexe sind 4 Ventilatoren eingebaut, zwei davon müssen immer laufen. Da der Umbau beim oder mit dem Scootercenter gemacht wurde unterstelle ich erstmal das sie (hoffendlich) wussten was sie tun.

Gruß

Erwin


 
     
speedracer



RE: H1 seine AmpelSau - Änderungen und Feinschliff, 07 Mar. 2019 22:05


Wasserthemperaturen bei PKW´s sind durchschnittlich bei 90°C, denke mal das wird auch bei 2-taktern nicht anders sein.



Gruß

Adrian
 
     
erwilud



RE: H1 seine AmpelSau - Änderungen und Feinschliff, 07 Mar. 2019 22:01


Hallo Heinz

"Gesund" ist bei unseren Hexen (auch LC - SKR) eine gute Frage. Der Thermoschalter gibt den Lüfter bei knapp 90 Grad frei. Der läuft aber sehr selten. Aber ich persöhnlich habe gerne etwas Reserve für lange Strecken unter Last. Insbesondere im Sommer. Dann werden die Hexenmotoren schon mal 30 Grad wärmer als sonst. Aber Wasserthemperaturen von 60-80 Grad sind sicherlich unschädlich. Die erreichte ich aber selbst bei dieser Jahreszeit so das meine Befürchtung für den Sommer galt. Aber das ist alles ungeprüft. Mache einfach (auch des Spasses wegen) mal eine längere Probefahrt inclusive Stadt und beobachte das Thermometer

Gruß

Erwin


 
     


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