Neuigkeiten aus meiner Garage: nachdem ich die 150er Hexe vor einigen Tagen ziemlich marode gekauft habe, gibt es einige Updates. YSS vorne und hinten, Ansaugstutzen, Membranblock, Krafstoffschläuche, E-Choke, Kofferraum Klappe, Lenkerverkleidung, Zündkerze, Ölpumpen- und Antriebsriemen, Luftfilter, Variomatik, Gewichte und Riemenscheibe neu. Das Windschild war total milchig. Da ich auf die Schnelle noch kein neues auftreiben konnte, wurde das alte gekürzt und lackiert. Persönlich gefällt es mir ganz gut, für den Übergang. Da der Vorbesitzer wohl das Siffen des Vergasers nicht in den Griff bekommen hatte, hat er einen manuellen Benzinhahn in die Leitung zum Vergaser eingebaut. Der ganze Mist ist rausgeflogen. Heute habe ich den Mikuni VM20 zerlegt, die Einzelteile alle ins Ultraschallbad gelegt. Den Nadelsitz und die Schwimmernadel habe ich direkt erneuert, natürlich samt Dichtung. Das innere des Vergasers war wie mit einer Art Fettschicht überzogen, die Düsen total verdreckt. Beim Zerlegen des Vergasers ist mir aufgefallen, dass die Hülse des Choke samt der Nadel fest im Vergaser steckte und dies (hoffentlich) das sehr schlechte Anspringen der Hexe im kalten Zustand erklären würde. Die Nadel des Chokes kam dann nach langem hin und her in drei Teilen aus dem Röhrchen geflogen, nachdem ich die Hülse herausoperiert hatte. Nachdem ich vorhin alles zusammengebaut habe, sprang sie auf anhieb mit einer konstanten Drehzahl an und hatte einen sauberen Motorlauf. Der Vergaser tropft nun auch nicht mehr, toi toi toi. Die Beschichtung des Tachos war völlig verkrümelt und kaum mehr lesbar. Dies konnte ich durch das Zerlegen des Tachos und ausblasen mit Druckluft beheben. Persönlich kann ich es überhaupt nicht nachvollziehen, wie man sein Fahrzeug so verkommen lassen kann. Ist doch so angenehm, an einem 2-Takter zu schrauben  

Geändert von raiden84 am 25.Aug.2020 15:45 |