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johwie



Der Taschen-Taser, 03 Jul. 2013 18:42



Der Taschen-Taser


Taschen-Taser Elektroschockpistole, ein super

Geschenk für die Frau. Ein Mann der seiner

lieben Frau zum Hochzeitstag einen

Taschen-Taser gekauft hat, schrieb daraufhin

das Folgende:



Letztes Wochenende ist mir in Larry‘s Pistolen & Pfandladen
etwas aufgefallen, das sofort mein Interesseweckte. Der Anlass
war unser 15. Hochzeitstag

und ich war auf der Suche nach etwas Besonderem für meine Frau
Julie:

Ich stieß auf einen 100.000-Volt Elektrotaser in Taschengröße.
Die Auswirkungen des Taser sollten wohl nur von kurzer Dauer
sein und

keinerlei langzeitige Folgen hervorrufen,wodurch Julie dann aber
genug Zeit hätte sich in Sicherheit zu bringen...?? SO WAS
COOLES

GIBT‘S JA WOHL NICHT! Lange Rede, kurzer Sinn, ich kaufte das
Gerät und nahm es mit nach Hause. Ich legte zwei AAA Batterien
in

das Gerät und drückte auf den Knopf -NICHTS! Ich war total
enttäuscht. Schnell fand ichjedoch heraus dass ein blauer
elektrischer Lichtbogen zwischen den Gabeln entstand, wenn ich
das Gerät auf eine metallische Oberfläche hielt während ich den
Knopf drückte. GEIL!!!! Leider wartet Julie noch immer auf eine

Erklärung für die beiden Brandpunkte auf der Vorderseite ihrer
Mikrowelle.



Okay, ich war also alleine zu Hause mit diesem neuen Spielzeug
und dachte mir dass es ja wohl nicht so schlimm sein kann es
waren ja schließlich nur zwei AAA Batterien, stimmt‘s? Da saß
ich also in meinem Liegesessel, meine Katze Gracie schaute mich
aufmerksam an (treue kleine Seele), während ich mir die
Bedienungsanleitung durchlas und mir dachte dass ich dieses
Gerät definitiv an einem richtigen Zielobjekt aus Fleisch und
Blut testen muss. Ich gebe es ja zu, der Gedanke Gracie zu
tasern war da (aber nur für den Bruchteil einer Sekunde), aber
dann hat die Vernunft natürlich gesiegt. Sie ist so eine liebe
Katze. Aber ich musste natürlich sichergehen dass dieses Teil
auch hielt was es versprach, schließlich war ich drauf und dran
es meiner Frau zur Selbstverteidigung

gegen Verbrecher zu geben. Das ist ja wohl richtig so, oder? So
saß ich also da in meinen Shorts und Trägerhemd, Lesebrille
vorsichtig auf dem Nasenrücken positioniert, in einer Hand die
Bedienungsanleitung, in der anderen den Taser.



Laut Bedienungsanleitung sollte ein Stoß von einer Sekunde
reichen um den Gegner zu desorientieren; ein zwei Sekunden
Schlag sollte Muskelkrämpfe und

Kontrollverlust über den Körper hervorrufen und drei Sekunden
sollten dazu führen dass der Gegner wie ein gestrandeter Wal am
Boden liegt und nichts mehr bewegt. Alles über drei Sekunden
wäre Batterieverschwendung. Die ganze Zeit habe ich dieses Gerät
im Auge dass etwa 12 cm lang ist und einen Umfang von

circa 2 cm hat (und dann auch nur zwei winzig kleine AAA
Batterien); eigentlich recht niedlich. Ich konnte das einfach
nicht glauben. Was dann passierte ist wirklich kaum zu
beschreiben, aber ich gebe mein bestes…



Ich sitze da allein, Gracie schaut mich an, ihren Kopf leicht
zur Seite gedreht als wenn sie sagen will "Tu es nicht du
Idiot!". Ich komme zu dem Schluss dass

ein Stoß von nur einer Sekunde von so einem winzigen Teil ja
wohl nicht grade große Schmerzen hervorrufen kann. Ich
entscheide mich also mir selbst einen Stromschlag von einer
Sekunde zu verpassen. Ich halte die Gabeln an meinen nackten
Oberschenkel, drücke den Knopf und... ACH DU HEILIGE...MUTTER
DER MASSENVERNICHTUNGSWAFFEN...WAS¬ ZUM...!!!!!! Ich weiß ganz
genau dass Hulk Hogan in dem Moment durch die Hintertür gekommen
ist, mich

und meinen Liegesessel hochgehoben hat und uns dann beide mit
voller Wucht auf den Teppich geschleudert hat. Und das immer und
immer wieder. Ich erinnere mich vage daran in der Fötenstellung
aufgewacht zu sein, mit Tränen in den Augen, mein Körper war
klatschnass, meine beiden Nippel rauchten,

meine Eier waren verschwunden. Mein linker Arm war in einer
ziemlich unkonventionellen Stellung unter meinem Körper
eingeklemmt und meine Beine kribbelten. Die Katze machte
Geräusche die ich noch nie zuvor gehört hatte, sie hatte sich an
dem Bilderrahmen über dem Kamin festgekrallt. Damit hatte sie

wohl versucht meinem Körper auszuweichen, der sich zuckend quer
durchs Wohnzimmer geworfen hat. Nur zur Anmerkung: Sollten Sie
jemals

den Zwang verspüren sich selbst zu tasern, sollten Sie das
folgende beachten:



Es gibt so etwas wie einen Ein-Sekunden Schlag nicht wenn man
sich selbst tasert. Sie werden dieses verdammte Ding nicht
loslassen bis es

durch das wilde umherwirbeln am Boden ausIhrer Hand geschlagen
wird!! Ein Drei-Sekunden Schlag währe in diesem Fall noch sehr
zurückhaltend. Etwa eine Minute später (Ich bin mir nicht genau
sicher, da Zeit in dem Moment relativ war), sammelte ich meinen
Verstand (was noch übrig war), setzte

mich auf und begutachtete meine Umgebung. Meine verbogene
Lesebrille lag auf dem Kaminsims. Der Liegesessel war auf den
Kopf gedreht und etwa zweieinhalb Meter von seiner eigentlichen
Position entfernt. Mein Trizeps, rechter Oberschenkel und beide
Nippel zuckten noch immer. Mein Gesicht fühlte sich an als
stände es unter Vollanästhesie und meine Unterlippe wog etwa 88
kg. Anscheinend hatte ich meine Shorts vollgeschissen, aber
alles war zu betäubt um sicher zu sein und riechen konnte ich
auch nichts mehr. Ich sah noch eine leichte Rauchwolke über
meinem Kopf, welche -glaube ich- aus meinen Haaren kam.

Ich bin noch immer auf der Suche nach meinen Eiern und habe eine
hohe Belohnung ausgesetzt, damit sie sicher wieder nach Hause
finden.



P.S.: Meine Frau kann nicht aufhören über den Vorfall zu lachen,
liebt das Geschenk und benutzt es regelmäßig um mir zu drohen.
 
     


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