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Timebandit60

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RE: Kunststoffe kleben, 24 Sep. 2018 09:02
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Vielen Dank für Eure Tips und Hinweise... Viele Grüße Patric |
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Spinny

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Sidden

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RE: Kunststoffe kleben, 22 Sep. 2018 09:18
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Hi Patric, kleine Info vo mir , falls es interessiert: Deine Ausführung..... An beiden Enden des Risses eine durchgängige Bohrung an den Riß ansetzen, um die Spannung aus dem Material rauszunehmen, dann mit der Proxxon den Riss V-förmig von beiden Seiten ausfräsen und anschließend mit der Heißluftpistole und dem zum Metall passenden "Schweißdraht" füllen, Überstände mit dem Microhobel abnehmen, schleifen/überpolieren. .... kenne ich so auch !!! Es gibt auch YouTube Videos zu dem Thema. Vor etlichen Jahren ( ca. 16 ) habe ich meine GPZ mal auf die Seite gelegt. Verkleidung total kaputt. Ich habe im Netz gegoogelt und in Bochum den Verkleidungsdoktor gefunden Alle Teile, also Verkleidung plus Bruch dahin geschickt und nach 7 Tagen hatte ich sie repariert wiederbekommen. Von aussen war nichts zu erkennen, so glatt würde das geschliffen. Innen konnte man die Schweißnahten aber sehen. Aussen neu gelackt und alles war Prima. Und die haben das auch so gemacht. Habe mir das am Telefon erklären lassen. Das funktioniert also.. es müssen natürlich die passenden Schweißstäbe verwendet werden. Den Laden gibt es heute noch http://www.motorradverkleidung-bochum.de Ich habe das mal mit einem Lötkolben am Mähkorb meines Rasenmähers versucht. Das hält heute noch. Schönes WE Gruß Andy |
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erwilud

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RE: Kunststoffe kleben, 21 Sep. 2018 11:30
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Hallo Patric War ein Schreibfehler, werde es gleich editieren weil es bereits einige Kommentare dazu gab. Hier einmal mein Schweißgerät. Habe es seit vielen Jahren und muß die Sonotroden mal checken. 
Gruß
Erwin |
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Timebandit60

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RE: Kunststoffe kleben, 21 Sep. 2018 10:32
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erwilud:
Ich scheisse soetwas immer mit einem US-Schweissgerät. Aber das hast du natürlich nicht.
Ich hoffe, das war ein Tippfehler...   Vielen Dank für die Info. In der Tat, mein Ultraschall-Equipment beschränkt sich auf ein Waschbär-Vergrämungsgerät und einen Teilereiniger. Beides wohl eher nicht zum Ultraschallschweissen geeignet. Viele Grüße Patric |
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erwilud

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RE: Kunststoffe kleben, 14 Sep. 2018 17:28
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Hallo Patric Nein, beim Schweissen erreichst du Temperaturen über 280 Grad (je nach Kunststoff) Da spielt es keine Rolle mehr. Ich schweisse soetwas immer mit einem US-Schweissgerät. Aber das hast du natürlich nicht. Gruß Erwin
Geändert von erwilud am 21.Sep.2018 11:31 |
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Timebandit60

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RE: Kunststoffe kleben, 14 Sep. 2018 14:19
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Vielen Dank Erwin, für die Erklärung. ich dachte mir sowas schon, irgendwoher muss der zusätzliche Sauerstoff ja herkommen, den die Kunststoffoberfläche bei der molekularen Veränderung aufnimmt. Ich vermute, dass das Vergrauen z.B. eines schwarzen Gartenstuhls eher dadurch entsteht, dass durch die UV-Einwirkung die Oberfläche minimal aufgerauht wird und dadurch die Streuung des auftretenden Lichtes vergrößert wird. Dunkler wird er durch die Behandlung mit der Heißluftpistole dann vermutlich durch eine minimale Glättung der Oberfläche, bedingt durch die Hitzeeinwirkung. Und Glättung bedeutet ja auch immer eine Verringerung der ungeordneten Lichtstreuung und mehr gerichtete Reflektion, was als Farbintensivierung wahrgenommen wird. Oder hast Du für den auffrischenden Effekt der Heißluftpistole eine andere Erklärung? Viele Grüße Patric BTW: Bei mir steht erstmals die Reparatur eines Risses in der KS-Verkleidung meines Aufsitzmähers an. Ich möchte das mit der Heißluftpistole und KS-Schweiß"draht" erledigen. Ich stelle mir das so vor: An beiden Enden des Risses eine durchgängige Bohrung an den Riß ansetzen, um die Spannung aus dem Material rauszunehmen, dann mit der Proxxon den Riss V-förmig von beiden Seiten ausfräsen und anschließend mit der Heißluftpistole und dem zum Metall passenden "Schweißdraht" füllen, Überstände mit dem Microhobel abnehmen, schleifen/überpolieren. Sollte ich da Deiner Meinung nach das Material ebenfalls vor dem verschweißen noch abflämmen, um die Haftung zu verbessern? Bin gespannt auf Deine Empfehlung... |
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erwilud

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RE: Kunststoffe kleben, 11 Sep. 2018 14:38
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Hallo Patric Werkstoffe aus Kunststoff enthalten eine Vielzahl Komponenten in Form von Trennmitteln, Additiven, Füllstoffen, Pigmenten und Fasern, welche die Verarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften der Kunststoffe wesentlich verbessern. Bei der Lackierung von Kunststoffteilen treten aber im Gegensatz zu einer Lackierung auf Metallsubstraten zusätzliche erschwerende Faktoren auf. Auf der Kunststoffoberfläche können sich insbesondere die löslichen Inhaltsstoffe negativ auf die Haftung auswirken. Hier treten oftmals Lackablösungen auf. Vor allem Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE) sind schwer lackierbar. PP ist zudem ein hinsichtlich Polymerabbau sehr empfindlicher Werkstoff bei dessen Aktivierung die Bildung geschwächter Grenzflächen und somit Haftungsprobleme vorprogrammiert sind. Beflammen: Hierbei wird die Oberfläche recht schonend aktiviert. Mit der Beflammungsintensität nehmen der Sauerstoffgehalt und die polaren funktionellen Gruppen an der Werkstoffoberfläche zu, während die Rauhigkeit unverändert bleibt. Durch das Beflammen werden daher polare funktionelle Gruppen erzeugt, die fest mit dem Grundwerkstoff verbunden sind. Die chemische Veränderung kann ein Heizluftfön nicht erzeugen, geht also nicht. Habe versucht es einfach zu erklärn  Gruß Erwin |
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Timebandit60

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RE: Kunststoffe kleben, 11 Sep. 2018 08:27
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Moin Erwin, kann mich noch gut an Deinen früheren ausführlichen Artikel zum Thema erinnern. Der hat damals zu einigem Erkenntnisgewinn bei mir geführt. Lässt sich der beschriebene Effekt eigentlich auch mit einer Heissluftpistole erzielen oder braucht‘s dazu tatsächlich zwingend die offene Flamme? Ich hatte vergangenes Jahr versuchsweise mal mit der HLP an einem völlig verwitterten Plastik-Gartenstuhl herumgefönt, da ließ sich eine deutliche Farbauffrischung erkennen. Basiert das auf der gleichen Reaktion des Materials? Viele Grüße Patric |
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erwilud

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RE: Kunststoffe kleben, 21 Jun. 2018 17:27
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Hallo Carsten Habe ihn vorher geprüft, er lag bei ca 37-38, also Grenzwertig. es besteht die Gefahr das sich der Lack im Laufe der Zeit lösen wird. Da die ganze Geschichte aber nur eine kurzfristige Übergangslösung sein wird lasse ich es zuerst einmal so. Bekomme am Samstag von einem Forumskollegen 2 Seitenkoffer geschenkt die ich vielleicht umbaue. Auch weil Seitenkoffer weniger hoch bauen sind sie mir lieber. Muß ich aber erst noch sehen und ausprobieren. Das Flammverfahren wird in der Industrie eingesetzt, dort wird meist mittels Roboter beflammt und die Teile dann sofort weiter in die Lackierung transportiert. Kenne die Anlagen von BMW, Audi und VW. Dort sind sie natürlich in Riesendimensionen Habe einige solcher Anlagen konzipiert und gebaut. Wird auch zum Verkleben und aufbringen von Dichtraupen so gemacht. Beinahe alle Stoßstangen (und nicht nur die) bei Autos werden so lackiert. Wird es schlecht oder Fehlerhaft gemacht ist nach einiger Zeit (1-3 Jahre) der Lack ab. Gruß Erwin |
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