Moin Peter,  Das Lenkkopflager noch mal im Bild: 
Zur Kontrolle des Lenkopflager-Spiels die Hexe vorne unterbauen, sodaß das Vorderrad frei beweglich ist! (Bei mir passt z.B. ne Fußbank genau unter die Befestigung des Sturzbügels an den Rahmenlängsrohren unter der Hexe.) Zuerst an Vorderrad und Gabel versuchen die Gabel Vor+Rück zu bewegen. Klappt Das... ist das Spiel zu groß, bzw das Lager ist ‘‘ausgenudelt‘‘! (Hört man aber auch am ‘‘Klappern‘‘ im Lenkkopf beim Überfahren von kleineren Kanten+Absätzen bei abgesenkter Bordsteinkante.) Als Nächstes am Vorderrad das langsame Schwenken der Gabel von Anschlag bis Anschlag. Laangsam über die ‘‘Geradeaus-Stellung‘‘ bewegen. Zeigt sich in Mittelstellung eine ‘‘Geradeaus-Rastung‘‘? = Will das Vorderrad in ‘‘Geradeaus-Stellung‘‘ regelrecht ‘‘einrasten‘‘? Dann haben sich die Kugeln bereits in die Lagerschale eingearbeitet! Das Lager muß erneuert werden! Im Fahrbetrieb: Zu großes Spiel zeigt sich durch besagtes ‘‘Klappern/Knacken‘‘ im Bereich des Lenkkopfs - und an indirektem Lenkverhalten. Bei zu Fest angezogenem Lager: Bei Heranrollen an z.B. ‘‘rote Ampeln‘‘ - langsamer als ‘‘Schritt-Geschwindigkeit‘‘ mal den Lenker loslassen, bzw die Hände ‘‘öffnen‘‘... dann fängt die Hexe an zu ‘‘Teicheln‘‘... will heissen, sie gerät in leichte Pendel-Bewegung. Dann genügt schon etwas Lösen der Gegenmutter und ggfs der Einstellmutter. Erneutes Kontern nicht vergessen! So überprüfen die Graukittel vom TÜV das Lenkkopflager auch... indem sie den Fahrer die Hexe - auf dem Hauptständer stehend - Hinten runter drücken lassen. Andere sind dagegen schon mit nem Fahrversuch zufrieden. Gruß, und gutes Gelingen...  Fritz Immer schön Senkrecht bleiben! Und das Schwarze nach Unten! Mit der Hexe, wie im Leben! Nehmt es Euch... und haltet es fest!!! |