Hat bei einer Marathon-Wüstenrally mit bis zu 10.000KM Gesamtstrecke, ein 2Takt Roller überhaupt eine Chance? Mit Tagesfahrleistungen von teilweise 1.000 km? Wohlgemerkt in Afrika auf extra fies ausgesuchten Spezialetappen für Geländesportfahrzeuge, im Gelände, Sand, Stein und Geröll nicht auf deutschen Autobahnen… Selbst die, ausserhalb der Wertung gefahrenen, täglich mehrere hundert Kilometer langen Verbindungsetappen brächten die meisten von uns „normalos“ an die Grenzen. Wie sollte es auch anders sein, natürlich fuhren auf der Paris-Dakar auch schon Vespa-Roller mit: Zitat:"...Die Rallye Dakar ist das ultimative Abenteuer für Mensch und Maschine, das die Fahrer an ihre körperlichen und die Motoren an ihre technischen Grenzen bringt. Neben dieser Gruppe von Perfektionisten, welche die Herausforderung mit dem bestmöglichen Material in Angriff nehmen, gibt es eine weitere Gruppe. Sie besteht aus Teilnehmern, die dem ursprünglichen Spirit des Gründers Thierry Sabine folgen, und den Spaßfaktor nicht vergessen haben. Hier die Dakaristen, die nicht immer mit wüstentauglichem Material an den Start gegangen sind...." Zitat: "....Während der zweiten Rallye Dakar (1980) sind insgesamt vier Teilnehmer mit einer Vespa P200E an den Start gegangen und haben die Challange in den Wüstenregionen Nordafrikas auf sich genommen. Ob ihr es glaubt oder nicht... zwei der Vespas haben es bis in die senegalesische Hauptstadt geschafft. Die Roller erreichten die Ziellinie zwar nach dem offiziellen Ende der Rallye aber angekommen ist angekommen!..." https://www.redbull.com/de-de/msrd-rallye-dakar-die-10-verruecktesten-fahrzeuge 
Für die Privatfahrer ohne Werksteam gilt: Nachts im Biwak ankommen, Zelt aufbauen, Fahrzeug so gut es geht zusammenflicken, alles so gut es geht überprüfen, improvisieren mit dem was man hat. Wenn man nicht das Glück hat und ein "Sherpa" für einen das Material transportiert, dann mit dem Werkzeug und Material das man sogar selber noch mitschleppen muss usw um dann danach todmüde ins Zelt zu fallen und am nächsten Tag das selbe wieder… Bei einer Langstrecken -Wüstenrally ist, ankommen egal wann und wie, für ein kleines privates Team ein absoluter Ritterschlag und zollt aller grössten Respekt. Für mich sind und waren die Privatfahrer schon immer die eigentlichen Helden der Langstrecken Rallyes.. lg joe Info zum echten und würdigen Nachfolger der legendären Paris-Dakar, die "Africa Eco Race" Monaco-Dakar: https://335576.forumromanum.com/member/forum/entry_ubb.user_335576.2.1136554240.1136554240.1.africa_eco_race_monaco_dakar-hexagonforum.html Vespa P200E, Serie: 2 Takt, 198ccm, 12PS, 4 Gang Schaltgetriebe, 8L Tankinhalt: https://de.wikipedia.org/wiki/Vespa_P_200_E http://wespenblech.square7.ch/archiv/typengeschichte-vespa-p200e-vsx1t/ https://de.wikipedia.org/wiki/Vespa_PX Ergebnisse der Dakar 1980: https://en.wikipedia.org/wiki/1980_Paris%E2%80%93Dakar_Rally
Geändert von nowayray am 8.Jan.2019 13:57 |