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Ölpumpen-Einstellung
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Rollator Opa




10781 Beiträge

Ölpumpen-Einstellung, 24 Nov. 2014 20:33


Gunamt zusammen,

Ich habe ja schon des Öfteren davon berichtet, daß ich sowohl über´s Tanken, wie auch das Nachfüllen des 2-Taktöls genau Buch führe.

Und - Stolz wie Oscar - daß es mir durch diverse Änderungen, wie "einstellbarer E-Choke" und verbesserte Luftversorgung, durch "3x 12mm Bohrung" anstelle 2x 9.2mm Löcher (Serie) im Lufikasten...  gelungen ist, den Schnittverbrauch auf 100km von ehedem 5,5 Liter auf den jetzigen Schnitt von 4,7-4,8 Liter zu senken!

(ich weiss... Einige von Euch schaffen noch entschieden weniger)

Dagegen verhält sich der Öl-Verbrauch unverändert! Kam ich bei einem Benzinverbrauch von 5,5 L auf ein Mischungsverhältnis Sprit/Öl von rein rechnerisch 1 : 48, so errechne ich jetzt bei 4,7-4,8 L Verbrauch, ein Mischungsverhältnis von ca 1 : 42 !!

Ich muß dazu sagen, daß ich wegen viel Autobahnanteil die Ölpumpe einen Tick über Marke auf Marke Richtung Körnerpunkt eingestellt habe.

So schön der gesenkte Spritverbrauch auch ist... nun zur eigentlichen Frage:

Sollte ich die Fördermenge der Ölpumpe wieder etwas zurücknehmen? Auf "Werks-Einstellung" STRICH auf STRICH.?
(oder noch etwas niedriger)

Oder mit der seit 2 Jahren "unveränderten Einstellung" weiterfahren!!??

Bevor ich´s vergesse: Habe vor einiger Zeit eine 500km-Kur mit LIQUI MOLY MTX Vergaser,- und Brennraum-Reiniger durchgeführt! Wodurch ANSPRINGEN und spontane GASANNAHME sich (vom Gefühl her) nochmals verbessert hat! Auch die regelmäßige Kontrolle, welche ich durch oftmaliges Durchwischen mit sauberem Lappen durch´s Endrohr durchführe... zeigt keinerlei erhöhte Russ-Bildung im Auspuff-Endrohr!

Also... Ölpumpen-Einstellung ändern? Oder Weiterfahren wie gehabt? (nach dem Motto: "Wer gut schmiert - der gut fährt"!

Bedanke mich vorab für Eure Tipps und Erfahrungswerte!

Gruß, gunamt und weiterhin soo nen milden "Winter",

Fritz    

Immer schön Senkrecht bleiben! Und das Schwarze nach Unten! Mit der Hexe, wie im Leben! Nehmt es Euch... und haltet es fest!!!
 
     
erwilud



10810 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 24 Nov. 2014 21:12


Hallo Fritz

Zurücknehmen also auf Orginaleinstellung gehen. Unsere Motoren sind eh überschmiert.

Gruß

Erwin


 
     
Hexenschrauber



6527 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 24 Nov. 2014 21:13


Meine Devise ist 125er strich auf strich 150 er 1 mm drunter ,so wie auf dem Bild dokumentiert.

Für die 180er Gute 2mm drunter ,sodass noch ca 1-2 mm bis zum Körnerpunkt stehen bleibt . 

Warum mehr ,? weil jeder größere Zyl /Ko.größere schmierflächen haben ,

die durch die mehr einstellung einen besseren schmierfilm erhalten . 

Lasse das Ding ruhig bisserl Fähnchen abblasen . 

Mit der Ölpumpe 1,7 hatte ich in der Mehreinstellung probleme denn diese Ölpumpe ist nur für den 125er gebaut ,

hatt innen irgendwie einen engeren durchgang .Mit der 2,3er Pumpe hab ich die besten erfahrungen gemacht. 

Soll jeder zwischendurch seine Pumpe prüfen indem man sie ausbaut ,erst mal hinten auf dichtigkeit prüfen ,

dann den antrieb mit der Hand durchdrehen ,hier merkt man bei der umdrehung ein ganz leichten  Gegendruck ,

die ist dann  Ok ,wenn sie sich ganz leicht drehen lässt ohne dass man einen Gegendruck merkt ,

schnell den Dennis anrufen wegen einer Neuen nach möglichkeit eine 2,3er .

Hatte einmal Pia angeschrieben wegen der verschiedenen Nummerierung ,keine Antwort .

Nachfrage bei wms verschiedene Nummerierung für verschiedene Modelle

aber wo welche hin gehört kein Plan.

Gruß von Karl-Heinz . 


 
     
itslikexmas




1724 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 25 Nov. 2014 00:45


Hicks-hage, 

...prost, Erwin!  (Bis Samstag...)

Viele Grüße,
der Volker aus HER.
EXS125: Spritmonitor.de
*** "That really was a Hattori Hanzo sword." - Kill Bill Vol.I ***


 
     
Hexenschrauber



6527 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 25 Nov. 2014 08:54


Das unsere Hexenmotoren überschmiert sein sollen ,stimmt nicht ganz . 

Als die Hexe 1994/95 anfänglich gebaut wurde ,sind 20 Jahre zurück , da gab es noch Normal Benzin ,

wofür die Hexe eigentlich als zweitakter mit Ölpumpe konstruiert wurde .Das Norm Benzin wurde abgeschafft ,dann gab es Super 

mit erhöhten Brenn werten das dann noch mit Methanol angereichert wurde ,also kein Verhältnis mehr zu dem beigemischten 2 T .Öl 

Auch das 2T Öl wurde im laufe der Jahre verbessert ,aber immer noch nicht gut genug . Denn das Meth. ist ein Teufelszeug ,

das ein Öl herunter mischt ,nicht mehr zu der schmierung ,die der Motor braucht . Beweis ist .....Angaben hier im Forum 

Ständige probleme dass der Motor Heiß wird ,mangelhafte schmierung überhitzt den Motor ,

ständig liest man Während der Fahrt geht der Motor aus ,dann nach 10Min warten sprigt er wieder an .

Weil durch überhitzung der Ölfilm abreißt u. der Ko Zyl fest geht . Immer bricht am Kolben der obere rand überm Ko Ring weg .

dieses verschmilzt förmlich . Leute wir fahren 2Takter ,die sollen Öl verbrauchen u. ein Fähnchen rauchen lassen . 

Das nächste Thema ist das Vollgas fahren ,womit viele prahlen ,u. dann bin ich auf der Bab nur Vollgas gefahren . 

Hunderte lesen das u fahren dann auch Vollgas bis der große schlag kommt . 

Wenn man Vollgas fährt , dann muß die Hexe peinlichst gewartet sein u. abgestimmt sein noch dazu .

Das kann man mit einer alltagshexe nicht machen die teilweise vergammelt ist . auch ist der sprit das zünglein an der Waage . 

Habe jetzt selbst gemerkt ,nachdem ich meine Tankstelle gewechselt habe . Meine Roller u. mein Auto laufen ganz anders .

bin mir fast sicher dass ich anstatt Super dieses scheiß E10 getankt habe .Möchte nicht wissen wie da gemixt wird . 

Es kann ja jeder mal die Probe machen indem man ein schnapsglas Super Benzin in einem Gefäß 1 Tag stehen lässt,

dann ist es verflogen ,u. hoch explosiv ist es auch noch .

Gruß von Karl-Heinz  


 
     
Dennis1986




3312 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 25 Nov. 2014 09:54


Hallo Karl-Heinz

Das mit den verschiedenen Nummern der Ölpumpen kam mir noch nie unter bisher, interessant, werde mal drauf achten, danke! Die Fördermenge ist so eine Sache. Ein klein wenig mehr schadet gewiss (und dem Gewissen ) nicht, zu viel Öl hingegen bringt nur Nachteile, Verklebungen und Verkokungen...

Hansi hatte nen 172er Malossi zur Reparatur, der eine Zeit lang öl eingehängten Seilzug der Ölpumpe fuhr Und? Nichts passiert. Glück gehabt. Das lief dann nur über den drehzahlseitigen Antrieb der Pumpe mit quasi minimal-Schmierung. Zeigt, wie gut die heutigen Öle sind und was für Reserven da sind, das meint unser Erwin mit überschmiert.

Das mit den größeren Schmierflächen klingt ja logisch, aber es kommt im Endeffekt ja drauf an wieviel Benzin der Motor etwa verbraucht, unabhängig vom Hubraum ergibt sich dann das Mischungsverhältnis. Wenn man auf einen 125er einen 30er Vergaser baut, die Kiste 7,5 Liter / 100km verbraucht, dann sollte man auch die Ölzufuhr erhöhen denn durch die Mehr-Menge Benzin ist das Benzin-Ölgemisch nicht mehr im alten Verhältnis.

Ein ungefähres Verhältnis von 1:50 (drunter nicht) wäre für mich bei jedem Motor vollkommen okay, in Abhängigkeit vom Verbrauch.

Einige Motoren von mir wurden damals von mir "selber gemischt", bei konstant 1:50 Mix im Tank war das schon hart an der Grenze des Verklebens. Die Ölpumpe mischt unter einigen Lastzuständen nämlich wesentlich weniger Öl hinzu (Schieber und Drehzahlabhängig), was sie sehr nützlich macht. Habe dann lange Zeit 1:60 1:65 gefahren und niemals Probleme gehabt.


 
     
erwilud



10810 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 25 Nov. 2014 17:43


Hallo zusammen

Macht euch mal frei von Mischungsverhältnis Öl-Benzin Die beiden haben eigentlich nichts miteinander zu tun. Das ganze "Gerede" vom Mischungsverhältnis stammt aus der Zeit als das Öl noch dem Benzin beigemischt wurde weil es keine andere Möglichkeit gab es ansonsten dem Motor zu zuführen. Und auf diese Art konnte man die Ölmenge besser bestimmen und kontrollieren. Seit der Getrenntschmierung ist es ist dem Motor völlig egal ob das Öl dem Benzin beigemischt ist oder sonstwie an die zu schmierenden Stellen kommt. Wichtig ist ausschliesslich das das Öl fein zerstäubt in Kurbelgehäuse gelangt. Die alte Faustregel 1:33 oder 1:50 sagt eigentlich nur aus das eine gewisse Menge Öl innerhalb einer bestimmten Laufzeit zugeführt werden muß. Und früher war das Benzin das einzige Transportmittel. Die Menge Öl wird heutzutage durch Ölpumpen beigemischt und die werden Drehzahl und Gasschieber abhänig gesteuert. Das Benzin verdünnt dabei das Öl nicht, weder E10 noch andere Arten von Benzin. Die Gefahr von E 10 ist (wenn überhaupt vorhanden) eine andere. Das Benzin verdampft im warmen Gehäuse sehr schnell und das Öl bleibt dann zurück. Vorher gehen sie einfach ein nebeneinander zum Transport ein.  Auch völlig ohne Benzin funktioniert die Ölversorgung, es muß nur Luft mit recht hoher Geschwindigkeit eingesaugt werden die dann das Öl vernebelt und an die Lager und in den Verbrennungsraum bringt. Ansonsten könnten übrigens die Einspritzungen nicht funktionieren, dort wird das Benzin zur Verbrennung direkt in den Brennraum gespritzt ohne den Umweg übers Kurbelgehäuse zu nehmen. Siehe Pure-Jet oder Di-Tech Motoren. Die saugen ganz normal Luft an dem Öl beigemischt wird und bekommen ihr Benzin erst, wenn die Zündung fällig ist, direkt in den Brennraum gespritzt. Die Ölpumpen in unseren PIA- Motoren fahren Mischungsverhältnise zwischen 1:25 bis 1:100 je nach Belastung und Notwenigkeit. Ein schönes Beispiel ist die MZ vom Karsten (Knifemaker), ich glaube er fährt oder fuhr 1:100 obwohl vorgeschrieben ist 1:33. Die Mischungsverhältnise sind meist Herstellerseitig so ausgelegt das alle erdenklich Möglichkeiten abgedeckt sind (unter anderem der Garantie wegen) Im Automobilbereich hält sich immer noch die Aussage das ein Motor 1 Liter Öl auf 1000 Km verbrauchen darf. wenn es das tut ist der Motor nicht in Ordnung. Der Normalfall ist das sie beinahe gar kein Öl brauchen oder wenn doch, sehr alt sind. Hinzu kommt das die Konstruktionen unserer Motoren sehr alt sind aber die Öle immer besser geworden sind. Auch die lange Zeit hier vorherrschende Meinung es muß Selena Öl sein ist eine Geschichte die daher rührt das PIA einen Vertrag mit dem Ölhersteller hatte ähnlich wie die Aussagen "Bauknecht empfiehlt Calgon" oder so. Wir können, wenn die Funktion der Pumpe nicht sichergestellt ist, Öl dem Benzin beimischen und nutzen damit wieder den alten Transportweg Und welche Verhältnise ein jeder fährt bleibt jedem selber überlassen, Meine Ölpumpe steht Strich auf Strich und ich bin überzeugt das damit mehr Öl als N notwendig gefördert wir aber was solls Sollte ein jeder selber wissen und machen Genug der Theorie wiedermal

Gruß

Erwin


 
     
Rollator Opa




10781 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 25 Nov. 2014 19:21


DANKE Kollegen, für die ausführlichen EXPERTEN-Infos!

Ich werde also beim nächsten "VARIO-BESUCH" (Riemen und Rollen) die Ölpumpe auf die Werkseinstellung STRICH auf STRICH zurücknehmen. In der Hoffnung, daß sich der Ölverbrauch - parallel zum gesunkenen Spritverbrauch - auf den von mir erhofften, wenn auch theoretischen, Wert von ca 1 : 50 einpendelt!  

Denn wenn schon erfreulich gesunkener Spritverbrauch - sollte auch der Ölverbrauch auf ein normales Niveau absinken.   Denn ÜBERFETTEN mit anschließendem Verkleben und Verkoken möchte ich tunlichst vermeiden.

Habt Dank für Eure Erklärungen und Erfahrungsberichte aus der langjährigen Praxis. Die fehlen mir auf dem 2-Takt-Sektor nach jetzt knapp 13Tsd Hexenkilometern immer noch!

Gruß und gunamt,

Fritz   

Immer schön Senkrecht bleiben! Und das Schwarze nach Unten! Mit der Hexe, wie im Leben! Nehmt es Euch... und haltet es fest!!!
 
     
Hexenschrauber



6527 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 25 Nov. 2014 22:20


Also ich muß schon sagen ein toller Bericht ,

hätte nicht gedacht ,dass man mit seinen kentnissen so daneben liegen kann ,

wie das Öl hat mit dem Benzin nichts zu tun ,Benzin kommt nicht ins kurbelgehäuse ,

dann möchte ich wissen warum der ganze ansaug mit Luft Benzin u Öl ins Kurbelgehäuse gezogen wird ,

von da aus wird dieses Gemisch durch kolbenbewegungen durch die überströmer des Zyl. in die Kolbenlaufbahn gesaugt

dann kommt der Kolben hoch zum Komprimieren dabei gibt es ein zündfunke ,nicht wie wenn der Zündfunke da ist ,

wird das Benzin eingespritzt .

Möchte Dir nur sagen ,Du weist schon sehr viel ,aber noch lange nicht alles ,wie Benzin hat mit dem Öl nichts zu tun .

Das Forum liegt Dir eh zu Füßen ,was der Erwin schreibt das stimmt ,

aber dann sollst Du Deinen Jungs es aber richtig erklären, damit die nicht laufend Kolbenklemmer bekommen . 

Wer diesen Beitrag liest von 2T freaks ,die können sich ein Grinsen nicht verkneifen . Habe es mal ausgedruckt . 

Für mich ist das Forum nicht mehr das was es mal war ,ich kann halt nicht schleimen . 

Ansonsten werde ich keine Beiträge mehr schreiben ,merke schon die ganze Zeit dass ich gemobbt werden . 

somit werde ich mich zurück ziehen  . Zu den Weihnachtsfeiern vergesst nicht das Lied anzustimmen ,

Lobe den Herrn .Wünsche dem Forum noch Viel spass .

Gruß von Karl-Heinz.


 
     
Dennis1986




3312 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 26 Nov. 2014 08:01




erwilud:

Hallo zusammen

Macht euch mal frei von Mischungsverhältnis Öl-Benzin Die beiden haben eigentlich nichts miteinander zu tun. Das ganze "Gerede" vom Mischungsverhältnis stammt aus der Zeit als das Öl noch dem Benzin beigemischt wurde weil es keine andere Möglichkeit gab es ansonsten dem Motor zu zuführen. Und auf diese Art konnte man die Ölmenge besser bestimmen und kontrollieren. Seit der Getrenntschmierung ist es ist dem Motor völlig egal ob das Öl dem Benzin beigemischt ist oder sonstwie an die zu schmierenden Stellen kommt. Wichtig ist ausschliesslich das das Öl fein zerstäubt in Kurbelgehäuse gelangt. Die alte Faustregel 1:33 oder 1:50 sagt eigentlich nur aus das eine gewisse Menge Öl innerhalb einer bestimmten Laufzeit zugeführt werden muß. Und früher war das Benzin das einzige Transportmittel. Die Menge Öl wird heutzutage durch Ölpumpen beigemischt und die werden Drehzahl und Gasschieber abhänig gesteuert. Das Benzin verdünnt dabei das Öl nicht, weder E10 noch andere Arten von Benzin. Die Gefahr von E 10 ist (wenn überhaupt vorhanden) eine andere. Das Benzin verdampft im warmen Gehäuse sehr schnell und das Öl bleibt dann zurück. Vorher gehen sie einfach ein nebeneinander zum Transport ein.  Auch völlig ohne Benzin funktioniert die Ölversorgung, es muß nur Luft mit recht hoher Geschwindigkeit eingesaugt werden die dann das Öl vernebelt und an die Lager und in den Verbrennungsraum bringt. Ansonsten könnten übrigens die Einspritzungen nicht funktionieren, dort wird das Benzin zur Verbrennung direkt in den Brennraum gespritzt ohne den Umweg übers Kurbelgehäuse zu nehmen. Siehe Pure-Jet oder Di-Tech Motoren. Die saugen ganz normal Luft an dem Öl beigemischt wird und bekommen ihr Benzin erst, wenn die Zündung fällig ist, direkt in den Brennraum gespritzt. Die Ölpumpen in unseren PIA- Motoren fahren Mischungsverhältnise zwischen 1:25 bis 1:100 je nach Belastung und Notwenigkeit. Ein schönes Beispiel ist die MZ vom Karsten (Knifemaker), ich glaube er fährt oder fuhr 1:100 obwohl vorgeschrieben ist 1:33. Die Mischungsverhältnise sind meist Herstellerseitig so ausgelegt das alle erdenklich Möglichkeiten abgedeckt sind (unter anderem der Garantie wegen) Im Automobilbereich hält sich immer noch die Aussage das ein Motor 1 Liter Öl auf 1000 Km verbrauchen darf. wenn es das tut ist der Motor nicht in Ordnung. Der Normalfall ist das sie beinahe gar kein Öl brauchen oder wenn doch, sehr alt sind. Hinzu kommt das die Konstruktionen unserer Motoren sehr alt sind aber die Öle immer besser geworden sind. Auch die lange Zeit hier vorherrschende Meinung es muß Selena Öl sein ist eine Geschichte die daher rührt das PIA einen Vertrag mit dem Ölhersteller hatte ähnlich wie die Aussagen "Bauknecht empfiehlt Calgon" oder so. Wir können, wenn die Funktion der Pumpe nicht sichergestellt ist, Öl dem Benzin beimischen und nutzen damit wieder den alten Transportweg Und welche Verhältnise ein jeder fährt bleibt jedem selber überlassen, Meine Ölpumpe steht Strich auf Strich und ich bin überzeugt das damit mehr Öl als N notwendig gefördert wir aber was solls Sollte ein jeder selber wissen und machen Genug der Theorie wiedermal

Gruß

Erwin


Moin Erwin

Tut mir ja Leid, aber ..... unsere Motoren funktionieren doch aber noch genau so wie früher die Zweitakter (bis auf die Ölpumpe) und sind keine Einspritzer oder sonst welche modernen High Tech Konstruktionen. Also kann man doch natürlich noch von dem Mischungsverhältnis sprechen, Öl auf Benzin. Damit ist doch der Zweitakter groß geworden. Ich setze doch einen Verbrauchswert nur in ein Verhältnis zu einem anderen Wert mit ich einen Anhaltspunkt habe (aufgrund früherer Erfahrungen etc.) und weiß was der Motor an Schmierung hat.

Die Pumpe hat kein festes Verhältnis, mischt wie Du sagst nach 2 Parametern, aber dennoch ist die Fördermenge in gewisser Weise ja gegeben! Und dabei wird man sich ja an was orientiert haben.Piaggio / Mikuni konstruiert ja nicht eine Ölpumpe und sagt - sie fördert Öl, Gasschieber- und drehzahlabhängig - wie viel kann man nicht sagen.

Bei einem niedrigen Benzinverbauch von 3,5 Liter auf 100 km und einem Ölverbrauch von 1 Liter auf 1000 KM sind das im Schnitt (nicht in jedem Lastzustand) bis runter auf 1:34 Mischungsverhältnis. Warum soll ich das jetzt so kompliziert machen, ich kann vom Verhältnis zum Benzin sprechen und jeder kann sich was darunter vorstellen. Besser als - Dein Motor verbaucht unter Last etwa 0,657 Nanotropfen Castrol bei 7334 u/min in  der Sekunde Du weißt was ich meine mein Bester.

Bis Samstag zum Schnitzeln, wir sagen das Gebet auf.


 
     
Rollator Opa




10781 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 26 Nov. 2014 12:32


Moin Experten, (und interessierte "Laien", wie ich einer bin)

Ich benutze auch noch den Begriff vom Mischungsverhältnis, um damit den Verbrauch von Benzin und 2-Takt-Öl zu definieren. 

Und die Arbeitsweise unserer fast "Vorsintflutlichen" Technik verstehe ich auch laienhaft so... daß der Hoch-gehende Kolben durch den von ihm erzeugten Unterdruck das vom Vergaser gelieferte Benzin/Luft/Öl-Gemisch durch den Membraneinlass ins Kurbelhaus saugt. Dann die zu schmierenden Bauteile erreicht - um bei Runter-kommendem Kolben dann eine Vorverdichtung zu erreichen - bevor das Gas-Gemisch durch die Überstömkanäle oberhalb des Kolbens in den Brennraum gelangt - um nach vollendeter Kompression, kurz vor dem O.T. durch die Zündkerze per Zündfunken zur Zündung+ Verbrennung zu kommen. Also gehen Benzin/Luft und 2T-öl doch eine gemeinsame Verbindung als Gas-Gemisch ein..!?

So mein Laienhaftes Verständnis des Verbrennungsablaufs.   Die Profis unter Euch werden das gewiss besser ausdrücken können!   Bei Erwins Direkt-Einspritzung des Benzins in den Brennraum hat er bestimmt den "High-Tec-Sektor" des 4-Takt-Motorenbaus gemeint...? Obwohl, ich meine gelesen zu haben, daß PIA auch für 2-Takter eine Direkt-Einspritzung, zumindest in der Entwicklungsphase hatte....   Die aber wohl nie die Marktreife erlangt hat.!?

Wünsche Euch ALLEN weiterhin soo nen "milden" Herbst+"Winter"... und speziell den Salzgitter-Fahrern ne "Goile" Xmas-"Mampf+Gut-Schluck-Paddie" am kommenden Samstag!

@ +Pitt+,    Dein Beitrag ist gerade reingekommen. Irren ist Menschlich. Und GUT, daß man sich seine "FREUNDE" selber aussuchen kann! Den Rest... kann man ja weg-Klicken!

edit: Huuch... der Eintrag von +Pitt+ von 11:59h ist wech! Hat sich wohl selbst wieder weg-geklickt!?

Gruß an Alle, auch die schweigende Mehrheit,

Fritz  

Immer schön Senkrecht bleiben! Und das Schwarze nach Unten! Mit der Hexe, wie im Leben! Nehmt es Euch... und haltet es fest!!!




Geändert von Rollator Opa am 26.Nov.2014 12:39
 
     
Knifemaker




2117 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 26 Nov. 2014 14:56


de.wikipedia.org/wiki/Zweitaktmotor#mediaviewer/File:Arbeitsweise_Zweitakt.gif

Auszug aus Wiki:

Der Gutbrod Superior und der Goliath GP 700 mit Zweitaktmotor waren 1951 die ersten Pkw mit Benzindirekteinspritzung. Das unter der Leitung von Hans Scherenberg entwickelte System wurde von Bosch zugeliefert.[23] Die NSU Motorenwerke stellten in den 1950er Jahren Versuche mit Benzindirekteinspritzung (mechanische Druckstoßeinspritzung) an Motorradmotoren an. Motobécane entwickelte 1974 zusammen mit Bosch eine analoge elektronische Benzineinspritzung in die Überströmkanäle an ihrem Dreizylinder-Zweitaktmotorrad zur Serienreife.[24] 1996 stellte Bimota mit der 500 V–due einen Zweizylinder-Zweitaktmotor mit Benzindirekteinspritzung vor. Zwei Einspritzdüsen je Zylinder spritzten in Höhe der Überströmkanäle den Kraftstoff direkt in den Zylinder ein.[25] Aprilia folgte im Jahre 2001 mit dem 50-cm³-Roller SR 50 DiTech mit Benzindirekteinspritzung.




Geändert von Knifemaker am 26.Nov.2014 15:07
 
     
Rollator Opa




10781 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 26 Nov. 2014 17:00


Wunderschöne Animation in der Wikipedia! Zeigt das im Bild, was ich mit vielen Worten nicht besser beschreiben kann!

Und viele Einspritzer-Beispiele... doch leider nicht bei unseren Hexen.

Wenn‘s nächste mal der Variodeckel runter muß stelle ich die Ölpumpe Strich auf Strich.. und Gut ist‘s! Mal schau‘n... wie dann das Mischungsverhältnis aussieht..!?

Gunamt und Tüss,

Fritz    und auch mal schau‘n... was Heut-Abend in London so geht! 

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erwilud



10810 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 27 Nov. 2014 22:20


Hallo zusammen

Da ich ja lernfähig bin und diesen Beitrag nach der heissen Diskusíon nicht weiter vertiefen will nur einige wenige Auszüge für interessierte Kollegen aus der Literatur dazu (nicht von mir) also nur kopiert. Ein jeder kann und soll es ja halten wie er will. Eines aber ineressiert mich zum Schluss doch noch bitte (kann es doch nicht lassen) wo gibt es bei Piaggio eigentlich Hinweise auf das Mischungsverhältnis bei getrennt geschmierten Motoren? Vielleicht übersehe ich die ja nur aber ich kann absolut nichts finden. Ist aber mein letzter Beitrag zu diesem Thema, versprochen

1964 entwickelte Yamaha das „Autolube-System“ für Motorräder, bei der das Öl in den Ansaugstutzen des Vergasers geleitet wurde. Bei Volllast erreichte das „Autolube-System“ ein Mischungsverhältnis von 1:20, bei Leerlauf 1:150.

Eine Getrenntschmierung beim Zweitaktmotor hat den Vorteil, dass das benötigte Schmieröl nicht dem Kraftstoff beigemengt werden muss, sondern einzeln in einem gesonderten Tank mitgeführt werden kann. Außer dem offensichtlichen Komfortgewinn - man muss an der Tankstelle einfach nur Benzin tanken - hat das weitere Vorteile: Man hat bei längeren Standzeiten des Fahrzeugs nicht das Problem, dass sich das Öl im Tank absetzt; man kann problemlos einen Zusatztank einbauen, ohne Ölungleichverteilung zu riskieren; und bei geeigneter Auslegung besteht die Möglichkeit, die Ölmenge genauer an den wirklichen Bedarf des Motors anzupassen. Bei der Gemischschmierung wird die notwendige Menge Öl beim Tanken dem Benzin sofort zugegeben. Vorteil dieser Art zu schmieren ist die hohe Schmiersicherheit, da es keine Pumpe für die Ölversorgung gibt, die ausfallen kann, und das auch hochviskose Rennöle ohne Probleme verwendet werden können. Nachteilig ist der unnötig hohe Ölverbrauch und die daraus folgende höhere Umweltbelastung

Bei der Getrenntschmierung wird das Öl direkt in den Motor gegeben. Es geschieht in Abhängigkeit von der Drehzahl und der Gasstellung durch eine Pumpe. Das Öl wird in einem extra Tank bevorratet. Die Vorteile dieses Systems sind der geringere Ölverbrauch, die hohe Reichweite mit einer Ölfüllung und, dass das lästige Selbstmischen entfällt. Nachteilig ist die Gefahr, dass der Fahrer vergisst das Öl nachzufüllen, da er es ja nicht bei jedem Tanken machen muss oder das die Schmierpumpe ausfällt und somit die Gefahr von schweren Motorschäden vorhanden ist. Zusätzlich können auch nicht alle Schmieröle in einer Getrenntschmieranlage verwendet werden. Die Getrenntschmierung oder auch Frischölschmierung ist eine Form der Motorschmierung bei Zweitaktmotoren.

Im Gegensatz zur sogenannten Gemischschmierung, bei dem das Zweitaktöl dem Kraftstoff direkt zugesetzt wird, erfolgt die Getrenntschmierung im Regelfalle über eine Ölpumpe, die dem Kraftstoff das in einem separaten, kleinen Tank befindliche Zweitaktöl erst im Ansaugtrakt (z. B. vor dem Membranblock) dem Kraftstoff zusetzt. Die Pumpleistung der Pumpe ist dabei variabel und wird in aller Regel, wie auch die Kraftstoffzufuhr, über die Stellung des Gasdrehgriffs variiert. Darüber hinaus liegt der Ölverbrauch unter dem der Gemischschmierung, da der Motor nicht ständig mit maximaler Schmierung läuft.

ältere Piaggio Informationen

Derzeit ist der neue BIO-Krafstoff in aller Munde. Piaggio hat uns ein paar Vorabinfomation zum Thema E10 Verträglichkeit Bio-Kraftstoff mitgeteilt, ab welchem Baujahr eine Vespa, ein Piaggio Roller (und auch der MP3), die Gilera und Aprilia Modelle mit dem E10 Bio Benzin betankt werden können.
Vespa: E10 verträglich ab Produktionsdatum 01.01.2000
Piaggio: E10 verträglich ab Produktionsdatum 01.01.2000
Gilera: E10 verträglich ab Produktionsdatum 01.01.2000
Aprilia: noch in der Testphase
Derbi: noch in der Testphase
Scarabeo: noch in der Testphase

Hinweise von Piaggio zur e10 Verträglichkeit


Roller Piaggio/ Vespa/ Gilera/ Aprilia / Derbi
Für Fahrzeuge die ab 1.1.2000 produziert wurden bestehen keine Bedenken bei der Verwendung von E10-Kraftstoff.

Für Fahrzeuge die diesen Datum produziert wurden ( 1.1.2000) ist E10-Kraftstoff nicht empfohlen weil es zu Gegenanzeigen kommen würde.

  
Motorroller: Piaggio / Vespa / Gilera / Aprilia / Derbi
Alle Motorroller der PIAGGIO Gruppe, die seit dem 1.
Januar 2000 hergestellt wurden sind E10 verträglich. Bei allen 2-Takt Modellen garantieren wir diese Verträglichkeit nur mit den von uns vorgeschriebenen 2T-Ölen.

Gruß

Erwin

 


 
     
Overdrive




4686 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 28 Nov. 2014 00:06


Ölpumpe ist perfekt, Bequemlichkeit gemischt mit Sicherheit und idealen Betriebsbedingungen (Leerlauf extrem wenig Öl, Teillast wenig Öl; Bergabfahrt, Autobahn und Vollgas genug).

So ein selbsgepanschtes 1:50 MIX, das ist ein Vollgas-Mix, d.h. genug Schmieröl für Dauervollgas/Rennstrecken-Betrieb. Fährt man eher Alltag oder innerstädtisch, dann sammelt sich ein zuviel an Öl im KW-Haus, den Rest verbrannt der warme Motor meist noch unsichtbar. Das qualmt dann beim nächsten Kaltstart aber umso mehr und es dauert länger bis der Motor "freigefahren" ist.
 
     
dad2t



Admin
7579 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 28 Nov. 2014 09:37


Hiho

Es gibt bei den Getrenntschmierungen zwei verschiedene Systeme. Einmal das erwähnte Autolube-System. Das hatte meine RD250 schon, haben unsere Motoren, und ist auch sonst das meißt verwendete System. Das Öl wird hier im Saugrohr beigegeben und vermischt sich mit dem Kraftstoffnebel. Deshalb muss hier auch selbstmischendes Öl genommen werden.

Suzuki hatte seinerzeit das das CCI System entwickelt. Hier wird der Schmierstoff direkt zu den Kurbelwellenlagern und bis unmittelbar vor die Kolben über mehrere getrennte Leitungen transportiert. Bei diesem System wurde NICHT selbstmischendes Öl verwendet.

Hatte mein Kumpel seinerzeit auch bei seiner GT750 (Wasserbüffel). War schmierungsseitig absolut zuverlässig, und wenn ich mich recht entsinne, auch recht sparsam.
Brauchte weniger Öl als die RD.

Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber hatte Aprillia bei seiner DiTech nicht was ähnliches im Programm?

Gruß an alle 2T-Fans.
Naaa gut, an die anderen auch
Hans




Geändert von dad2t am 28.Nov.2014 9:41
 
     
Hexencharly




3741 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 29 Jan. 2016 13:20


Warum es quatsch wäre, bei einem (halbwegs) modernen 2-Takter für den Straßenbetrieb die Ölpumpe wieder auszubauen oder still zu legen und nur noch Gemisch zu tanken:

Es ist zwar nicht überliefert, aus welcher Dekade dieses Diagramm ist, aber für eine Veranschaulichung ist es hervorrangend geeignet, dass in niedrigen Drehzahlen um einige Faktoren grob bis zu 6x weniger 2T-Öl zum Schmieren benötigt wird! Alles das, was in niedrigen Drehzahlen per Gemischbetankung zu viel begegeben wird, verbrennt nicht, mockt Zündkerze,  Kolben, Brennraumkalotte, Auslasskanal, Auspuffbirne und Auspuffdämfer nur unnötig zu.

Eine Ölpumpe regelt die Ölzufuhr sehr artig und zuverlässig nach wirklichem Bedarf und nicht im Überflüss sowohl drehzahl- als auch lastabhängig (per Gasgriff- bzw. Gasschieberstellung).

Carsten

Quelle:

www.dansmc.com/1b.gif

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Hallo, ich bekomme einmal BeschleunigungsÄNDERUNG bitte. "4-Takt?" Nö, is mir zu fett. Lieber da, den schön mageren 2-Takter mit Biß. "Zum mitnehmen?" Ja bitte. "Tüte?" Och, geht auch ohne. Dann noch von den dicken Birnen dort. "Das war alles?" Joh ! :-)
 
     
erwilud



10810 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 29 Jan. 2016 14:45


Hallo Carsten

Dem stimme ich vollständig zu. Habe ja mal die Ölpumpen getestet (zumindest teilweise weil meine Rente dazwischen kam) Die Ölpumpen bei der Hexe fördern Drehzahlabhänig (wie jede Pumpe) und Schieberabhängig. Die Abhänigkeit vom  Schiebers ist 4:1 will heissen das ich nach der Grundmenge durch die Drehzahl weiter verändere im Verhältnis 4:1. Das bedeutet in der Menge das unsere Pumpen bei Standgas auf ein Verhältnis (gerechnet auf 5 Liter/100 Km) auf 100:1 zurückgehen und bei absoluter Volllast das Mischungsverhältnis auf bis zu 15-20:1 regeln. Wer also die Pumpe ausbaut und mit festem Mischungsverhältnis fährt macht so ziemlich alles verkehrt was man verkehrt machen kann. Totale Überschmierung im unteren Drehzahlbereich und zu geringe Schmierung bei Volllast. Aber da unsere Motoren eh überschmiert sind ist ein verstellen der Pumpe eigentlich immer unnötig.

Gruß

Erwin


 
     
Dennis1986




3312 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 29 Jan. 2016 15:54


Also mit der Mikuni Ölpumpe macht man wirklich nichts verkehrt, regelmäßig Zahnriemen und Ritzel tauschen und die funktioniert.

Für einen originalen Motor gibt es nichts besseres UND bequemeres. Allerdings fahren wir mit der Variomatik nicht ganz so krass in vielen unterschiedlichen Drehzahlbereichen bzw. nicht ganz im unteren umher. Bei meiner Vespa PX flog allerdings die Ölpumpe nun raus und es wird mit 1:50 selber gemixt, wie es die Mehrheit der Fraktion ohne Probleme tut.

Und das nicht weil es dem Gedanken folgt von wegen "1 Risiko weniger" sondern weil die Konstruktion dort ganz anders ist und mir absolut nicht gefällt (Öl wird zwischen einer Papierdichtung zu einem Sackloch gepumpt, Antrieb über Ritzel über die Welle, usw.)

Einen 180er Runner mixte ich mal selber, dort war er sehr schnell verklebt an den Kolbenringen. Da kommt dann aber auch sehr deutlich zum Tragen, welchen Flammpunkt das Öl hat und ob man einen AC oder LC fährt!

Der Motor hatte recht viel Leistung und durch die 2% Öl (100ml Öl auf 5 Liter Benzin) hatte ich bei vielen Vollgasfahrten nie Probleme mangels Unterschmierung. Ich meine also, ohne Ölpumpe wird ein Motor wie unserer dennoch niemals unterschmiert unterwegs sein. Mit modernen Ölen ist eine Mischung von mehr als "1:50" nicht nötig, wenn man ohne Pumpe fährt.

Mixt die Ölpumpe echt bis auf 1:15-20 runter? D.h. wenn ich die Hexe 1000km Vollgas am Stück fahren würde, gingen mehr als 2L Öl auf 1000 km durch?


 
     
Hexencharly




3741 Beiträge

RE: Ölpumpen-Einstellung, 29 Jan. 2016 17:24


Und jenes hat noch wer anderes gefunden:

Quelle:
Zweitaktmotorräder
Konstruktion-Fertigung-Betrieb
Pavel Husak

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Hallo, ich bekomme einmal BeschleunigungsÄNDERUNG bitte. "4-Takt?" Nö, is mir zu fett. Lieber da, den schön mageren 2-Takter mit Biß. "Zum mitnehmen?" Ja bitte. "Tüte?" Och, geht auch ohne. Dann noch von den dicken Birnen dort. "Das war alles?" Joh ! :-)
 
     
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