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Naruk

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RE: Reisebericht: Spanien 2010 mit der Hexagon GTX 125 , 14 May. 2011 21:48
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Danke für den Bericht, gibts auch noch Bilder?
Haber im Sommer auch ein Tour geplant, richtung Osten bis Slowenien. |
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Dschungelratte

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Reisebericht: Spanien 2010 mit der Hexagon GTX 125 , 14 May. 2011 16:14
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Hallo Jungs und Mädels,
im letzten Jahr bin ich mit meiner Hexe nach Spanien in den Urlaub gefahren. 4000 Kilometer in 2 Wochen. Am ersten Tag bin ich ca. 900 Kilometer am Stück gefahren, von Koblenz bis nach Niort (vor Bordeaux); dort habe ich mir ein Motelzimmer für 29 Euro genommen und bin am nächsten Tag weitere 800 Kilometer bis nach Valladolid (im Herzen von Spanien) zu meinem spanischen Kumpel gefahren. Das Ganze dann 2 Wochen später zurück, ohne größere Probleme. Auf der Hinfahrt (kurz vor dem Ziel) hat sich ein Stehbolzen aus dem Zylinder und bei dem anderen Stehbolzen die Mutter gelöst. Die Hexe röhrte dann die letzten 100 Kilometer wie eine Harley. Da mein Kumpel Mechaniker in Spanien ist, hat er mir dann ein paar Stehbolzen aus seiner Werkstatt besorgt und das Problem war behoben. Auf der Rückfahrt riss mir dann der Antriebsriemen (kurz vor Verdun). Für mich kein Problem, da ich das entsprechende Werkzeug, 12V Schlagschrauber und einen Ersatzriemen dabei hatte. Also, die Möre an den Seitenstreifen, Werkzeug ausgepackt und innerhalb von 20 Minuten den Riemen gewechselt. (Rekordzeit, da an mir die LKW´s in 2 Meter Abstand vorbeirasten:)).
Der Spritverbrauch lag bei ca. 4 - 4,5 Liter auf 100 Kilometer. Da in Frankreich alle 30 Kilometer eine Tankstelle auf der Autobahn zu finden ist, hatte ich keine Probleme mit dem Tanken. Ich sah also zu, dass ich alle 250 Kilometer zum Tanken anhielt. Für den Notfall hatte ich einen 2Liter Reservekanister dabei. An Ersatzteilen hatte ich eine komplette Variomatik mit Kupplung, Ersatzriemen, Ersatzvergaser, Ansaugstutzen und Krümmer dabei. Zusätzlich das entsprechende Werkzeug, 12V Schlagschrauber und Reifenpilot. Sollte ich nochmals Fahren, dann würde ich sogar einen kompletten Ersatztreifen anstatt eines Seitenkoffers mitnehmen und eine Zündspule mit Polrad (und, ich würde vor der Fahrt einen neuen Antriebsriemen einbauen -Dauerbelastung-). Ach, ich hatte zwei Seitenkoffer und ein Topcase von Hepco und Becker an der Hexe. Ich kann das System von Hepco und Becker nur empfehlen; absolut robuste Wertarbeit. Der 4-Takt-Leadermotor schnurrte wie ein Kätzen. Ich nahm mir zwar vor, nur mit 3/4 Gas zu fahren, fuhr dann aber doch hunderte Kilometer mit Vollgas. Reisegeschwindigkeit lag immer zwischen 105 und 115 Km/H. Dank der Lendenwirbelstütze hatte ich keine Rückenschmerzen und der Hintern tat auch nicht weh. Wurde mir das Sitzen auf die Dauer zu unangenehm, setzte ich mich während der Fahrt einfach mal nach hinten auf den Beifahrersitzt. Sah dann zwar seltsam aus und die anderen Verkehrsteilnehmer lachten, doch das war mir in dem Moment auch egal. Bei hohen Außentemperaturen in Südfrankreich wurde schnell der "Schritt" und die Füße heiß. Ideal wären hierfür Fußrasten ausserhalb des Windschutzes, damit man breitbeinig sitzen könnte, um auch seinem "Gezumpels" zwischen den Beinen mal etwas WInd zu gönnen.
Geändert von Dschungelratte am 14.May.2011 16:18 |
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