Viskosität von Gtriebe- und Motoröl
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Luca96

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Viskosität von Gtriebe- und Motoröl, 09 May. 2018 22:09
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Guten Abend, ich informiere mich gerade über die Viskosität von Getriebeöl und bin auf unzählige Meinungen getoßen. Ich habe verstanden, das die Zahl vor dem W die Viskosität bei -17 Grad angibt. Umso kleiner sie ist, desto flüssiger ist das Öl im kalten Zustand. Die Zweite Zahl gibt die Viskosität bei 100 Grad an. Umso höher sie ist, des zäher ist das Öl. Jetzt schreiben aber machnche, dass Getriebeöl viel dünnflüssiger als Motoröl sei. Andere sagen es ist viel dickflüssiger, ich bin auch dieser Meinung, da Getriebeöl ja im Bereich von zB. SAE 80W-90 spielt. Jeodoch gibt es ja auch Getriebeöl mit SAE 10W-40. Wieso gibt es da so große Unterschiede und kann einer von euch mir mal sagen wie es nun wirklich ist? MFG Luca |
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erwilud

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RE: Viskosität von Gtriebe- und Motoröl, 10 May. 2018 00:47
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Hallo Luca Öle werden nach den entsprechenden Anforderungen konzipiert und vorgegeben. Abhängig von den gewünschten Eigenschaften. Grundsätzlich beschreibt die Viskosität die „innere Reibung“ einer Flüssigkeit. (0 ist die Viskosität von Wasser). Diese entsteht bei der Bewegung und ist für jede Flüssigkeit unterschiedlich. Durch Temperatur ändert sich aber die Viskosität. Brate dir einmal Eier und gebe Öl in die kalte Pfanne, es ist dickflüssig. Mache die Pfanne warm und das Öl wird dünnflüssiger. Beim Getriebeöl (wie auch Motoröl) verhält es sich genauso. Eine wichtige Eigenschaft der Öle muss deshalb sein, dass die Viskosität zur Betriebstemperatur passt. Bei einem kalten Motor muss das Öl bereits dünnflüssig genug sein, um schmierfähig zu sein. Gleichermaßen muss es beim warmen Motor z.B. bei 90 °C noch stabil genug sein, also dickflüssig genug sein um noch ausreichend Schmierung zu bieten. Du hast recht der vordere (kleinere) Wert wird gemessen bei -17,8 Grad, der höhere Wert bei 100 Grad. Das W steht für Winter. Demzufolge muss ein Getriebeöl 75W90 dicker sein als ein Öl 10W30. Aber durch die heute üblichen Zusätze ändert sich das Fließverhalten (Viskosität) schon ganz deutlich ohne das es bei Temperaturschwankungen zu Änderungen oder Einbußen kommt. Das war früher nicht so, soll heißen das die modernen Öl bei beinahe gleicher Viskosität eine sehr viel höhere Nutzbreite haben. Gruß Erwin |
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Luca96

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RE: Viskosität von Gtriebe- und Motoröl, 10 May. 2018 15:43
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Hallo Erwin, ja, genau so wie du es beschriben hast, dachte ich mir es auch. Jetzt frage ich mich nur noch, wie kann es sein, dass es Getriebeöl im Bereich von 10W-40 gibt und im Bereicht von 80W-140. Ich dachte immer dass das Getriebeöl viel dickes ist, als das Motoröl, um die Zahnflanken gut zu benetzen. Jetzt schreiben aber viele Seiten, dass es ganau anderst herum ist. Was soll ich da jetzt glauben? Dünnes Öl im Getriebe macht doch keinen Sinn... MFG Luca |
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Luca96

10 Beiträge
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RE: Viskosität von Gtriebe- und Motoröl, 10 May. 2018 15:43
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Hallo Erwin, ja, genau so wie du es beschriben hast, dachte ich mir es auch. Jetzt frage ich mich nur noch, wie kann es sein, dass es Getriebeöl im Bereich von 10W-40 gibt und im Bereicht von 80W-140. Ich dachte immer dass das Getriebeöl viel dickes ist, als das Motoröl, um die Zahnflanken gut zu benetzen. Jetzt schreiben aber viele Seiten, dass es ganau anderst herum ist. Was soll ich da jetzt glauben? Dünnes Öl im Getriebe macht doch keinen Sinn... MFG Luca |
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erwilud

10810 Beiträge
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RE: Viskosität von Gtriebe- und Motoröl, 10 May. 2018 16:57
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Hallo Luca Mach dir jetzt keinen Kopp deswegen. Getriebeöl wie auch Motoröl wird nach dem entsprechenden Bedarf konzipiert oder ausgewählt. Und zwar je nach Belastungsgrad Temperatureinwirkung und so weiter. Es gibt sowohl Motoren wie auch Getriebe welche extrem hoch belastet sind, die brauchen auch entsprechende Öle. Zum Beispiel sind die Anforderungen bei Automatikgetrieben völlig andere wie bei normalen Getrieben. Es muß leicht schaltbar sein (bei dicken kalten Öl schwierig, bei warmen Öl einfacher) Früher (sehr lange vor deiner Zeit) konnte man die Unterschiede wirklich noch sehen, heute kaum noch. Durch die Zusätze (Additive) wird häufig das Öl dünnflüssiger ohne seine Wirkung bei hohem Temperaturen zu verlieren sprich der Ölfilm reisst bei hohen Temperaturen nicht. Hat also den Vorteil das Öl dünnflüssig ist im kaltem Zustand und trotz hohen Temperaturen schmierfähig bleibt. Moderne Öle sind im Regelfall ganz deutlich dünnflüssiger als die alten Sorten. Und sie sind besser als die alten Sorten. Es gibt aber für die Anwendung Ausnahmen. Bei einem Motorad ist im Regelfall der Ölhaushalt für Getriebe und Kupplung gleich. Dort würde ein moderes Getriebeöl dafür sorgen das die Kupplung rutscht, deswegen dort unlegierte (alte) Öle einsetzen. Ich fahre eine 60 Jahre alte Hercules vorgeschriebenes Mischungsverhältnis 25:1, durch die besseren (moderneren Öle) kann man dort jetzt 40:1 fahren. Es wird über Öle viel erzählt und geschrieben, oftmals entspringt das dem hörensagen und entbehrt jeder Grundlage. Ich habe vor Jahren mal einen Beitrag über Öle hier eingestellt. Suche ihn dir mal raus (ich weiss nicht mehr wo er ist). Dort wird (soweit ich mich erinnere) einiges erklärt. Und was unsere Hexen angeht, die haben ein festes (also nicht geschaltetes Getriebe) und die sind nun wirklich einfach und harmlos. Ob da ein 70-80 oder ein 75-90 oder ein AGL4 drin ist ist in diesem Falle wirklich gleichgültig. Gruß Erwin |
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Spinny


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