Tips für den Gebrauchtkauf
Verfasst: Fr 5. Jun 2026, 06:57
Hier eine Grafik, woraus ersichtlich ist wann welche Hexe gebaut wurde.

Fangen wir mit einem Foto an. Links ist ein altes Modell EX, rechts ein neues Modell LX.

Ex und LX von hinten.

Hier die damaligen Neupreise vom Hexagon,
1998
Hexagon:
150... 5995 DM
LX 125/ 6495 DM
LXT 180/ 6895 DM
LX 4/ 6995 DM
GT 250/ 8995 DM
2000
LX 125/ 6495 DM
LXT 180/ 6894 DM
GT 250/ 8495 DM
2001
Super Hexagon
GTX 125/ 6995 DM
GTX 180/ 7595 DM
..................
GT 250/ 7995 DM
Zur Geschichte der Roller,
Das erste Modell war der EX als 125´er und 150´er. Diese wurden nur als 2-Takter gebaut.
Dann kam die Modifizierte LX oder LXT, diese wurden als 125´er und 180´er mit 2-Takt Motor gebaut.
Dazu kamen dann die 4-Taktmodelle GT und GTX als 125´er 180´er und 250´er.
Kurz vor Ende der Baureihe hat Piaggio der Hexagon noch mal einige Neuteile spendiert, das war der Lead Motor und die Telegabel mit zwei Holmen die später in dem X8 also dem Nachfolger der Hexagon verbaut wurde.
Veränderungen der beiden Modelle.
Das sind die grössten Unterschiede.
Altes Modell,
10 Zoll Felgen, kleinerer Tank, schlechterer Windschutz, Frontscheinwerfer mit schlechter Licht ausbeute.
Neues Modell,
Zahlreiche Optische Veränderungen, dies erkennst Du am besten, wenn Du die Bilder anschaust. Frontscheinwerfer geändert, Kofferklappe hinten mit der Anordnung der Blinker.
11 Zoll Felgen, Tank grösser, besserer Windschutz an den Händen durch Verbreiterung der Lenkerverkleidung, die Frontverkleidung wurde durch Windabweiser verbreitert, was einen besseren Windschutz im Bereich der Beine erzielt. Viele Alte Hexagon haben den Scheinwerfer der Neueren Hexagon, weil dieser eine wesentlich bessere Lichtausbeute haben und Optisch schöner aussieht.
Es gibt bestimmt noch mehr, was mir aber im Moment nicht ein fällt, aber Bilder sagen mehr als Worte.
Kleiner Tipp von mir. Ich bin zuerst auch eine EX 150 gefahren und jetzt eine LXT 180. Der Unterschied ist schon gewaltig, damit meine ich jetzt nicht die PS sondern das reine Fahrwerks verhalten und den Windschutz. Das Fahrverhalten des neueren Modells ist durch die grösseren Felgen besser und der Windschutz durch die angebrachten Verbreiterungen wesentlich besser.
Und falls Ihr eine Hexagon auf einem Transporter befördern wollt, hier die Daten dazu:
Die Länge beträgt 2,01 Meter und die Höhe 1,46 Meter.
Denkt daran, wenn Ihr Euch einen gebrauchten Hexagon kauft, hat dieser schon einiges an Jahren auf dem Buckel. Selbst wenn der Roller den Ihr kauft erst wenige Kilometer auf dem Buckel hat, er hat sein Alter und manche Teile werden mit den Jahren nicht besser. Als erstes mal die Reifen. Nicht das diese so alt sind wie der Roller. Um das Alter der Reifen zu bestimmen, schaut auf die DOT Nummer am Reifen.
Die letzten drei Ziffern der DOT - Nummer weisen Produktionswoche und -Jahr aus.
Die Zahlenfolge "434<" bedeutet="" dass="" der="" reifen="" in="" 43="" woche="" im="" jahr="" 1994="" hergestellt="" wurde="" wobei="" das="" dreieck="" f="" r="" die="" 90er-jahre="" steht="" br="">Fehlt das Dreieck, stammt der Reifen noch aus den 80er-Jahren. Ab Januar 2000 ist eine vierstellige DOT - Nummer vorgeschrieben.
"0100" bedeutet, dass der Reifen in der 1. Woche des Jahres 2000 produziert wurde.
Bei einem 2-Takter sollte zudem noch der Riemen der Ölpumpe erneuert werden. Reißt dieser, bedeutet das einen Kolbenklemmer und damit eine teure Reparatur. Der Riemen der Variomatik sollte ebenfalls erneuert werden ( egal ob 2 oder 4-Takter). Und dann ist noch die Vorderbremse einer Kontrolle zu unterziehen. Die Beläge sollten auf ihre stärke überprüft und die Bremsflüssigkeit gewechselt werden.
Hier einige Testberichte aus dem Internet:
Quelle, Süddeutsche Zeitung
Piaggio Hexagon
Ein Gewinn in vielen Details
Universelle Einsetzbarkeit durch Kompaktheit, ausgeprägte Kurvenfreudigkeit und einen ausreichend starken Zweitakt-Motor
(SZ vom 18.07.1998 ) Gut 60 000 Exemplare konnte Europas Roller-Marktführer Piaggio von seinem als Reise-Roller lancierten Hexagon in den dreieinhalb Jahren seit seinem Erscheinen verkaufen. Die jetzt vorgestellte zweite Auflage des Hexagon soll dem bekannten Honda Helix, dem neuen Honda Foresight und dem ebenso neuen Suzuki Burgman sowie dem erfolgreichen Yamaha Majesty – allesamt von 250-Kubikzentimeter-Viertaktmotoren angetrieben – das Leben noch schwerer machen: Zusätzlich zum 125-Kubik-Einzylindermotor gibt es jetzt eine ebenfalls im Zweitaktverfahren arbeitende 180er-Variante, die mit 15 kW (21 PS) leistungsmäßig auf dem Niveau der japanischen Sofa-Rollern liegt.
Vorteil des Hexagon war – und bleibt – seine universelle Einsetzbarkeit: Aufgrund seiner Kompaktheit ist er in der Stadt sehr wendig, auf Überlandstrecken kommt ihm die Umstellung auf größere Elf-Zoll-Räder mit breiten, jetzt schlauchlosen Reifen in Form größerer Fahrstabilität deutlich zugute. Der Federungskomfort ist gut, die Kurvenfreudigkeit in engen und langgezogenen Biegungen beeindruckt auch deshalb, weil die Kippeligkeit des früheren Hexagon deutlich reduziert werden konnte. Die Platzverhältnisse sind zufriedenstellend, liegen aber unter denen der Konkurrenz.
Gewonnen hat der neue Hexagon in der Ausstattung, der Optik und im Detail. So gibt es jetzt eine lichtstarke Halogen-Doppelscheinwerferanlage, unter dem Sitz versteckt sich ein Regenschutz-Überzieher, im Heck-Kofferraum findet sich außer einem übersichtlichen Werkzeugfach auch eine 12-Volt-Steckdose – bestens geeignet für den Handy-Man. In der Praxis nicht überzeugend ist lediglich ein Punkt: In der Warmlaufphase gibt sich der Zweitaktmotor allzu unkultiviert. Hier tut Besserung not.
Auch wenn Piaggio durch Installation des neuen 180-Kubikzentimeter-Zweitaktmotors jetzt mehr Leistung anbietet, so dürfte doch die für viele Klasse-3-Besitzer erlaubte 125er-Version im Mittelpunkt des Interesses stehen. Die Leistung von 10,2 kW (14 PS) reicht im Stadt- und Vorortverkehr gut aus, das Höchsttempo von 102 km/h genügt zum Mitschwimmen auf Bundesstraßen. Das 180-Kubikzentimeter-Triebwerk kann alles noch etwas besser und treibt den Hexagon auf 120 km/h.
Erfreulich ist, daß der Preis mit 6495 Mark für den schwächeren LX gegenüber dem Vormodell (6550 Mark) nicht steigt, der stärkere LXT kostet 6895 Mark. Wer beim Händler noch einen alten Hexagon abholt, dürfte ein Schnäppchen machen, denn die Auslaufware wird rund 1000 Mark günstiger abgegeben. Und schlecht war der Hexagon bislang nun wirklich nicht.
Von Ulf Böhringer
Quelle Focus
Motor:
Misst man das Leistungspotenzial des aktuellen Piaggio Hexagon LXT 180 am Hubraum, dann ist der Rückstand riesengroß: 70 Kubikzentimeter weniger sind in dieser Hubraumkategorie eine Menge. Doch das Arbeitsprinzip des Hexagonmotors – es handelt sich um einen Zweitakter – macht das meiste wieder wett: Mit 15 kW/21 PS liegt sein Triebwerk leistungsmäßig sogar leicht über den meisten japanischen „Sofa-Rollern“. Lediglich der AN 250 Burgman von Suzuki kann zwei Pferdestärken mehr aufbieten.
Die Fahrleistungen des Hexagon sind denn auch nicht nur gut, sondern sogar ausgezeichnet: Wegen des geringeren Fahrzeuggewichtes und der sehr direkt ansprechenden Getriebeautomatik kommt spontan ein Gefühl hoher Agilität auf. Ein Höchsttempo von 120 km/h ist in Rollerkreisen mehr als beachtlich. Mit den konkurrierenden 250ern kann er deshalb nicht nur mithalten, sondern rangiert sogar in der Spitzengruppe. Das Zweitakt-Rengdengdeng muss man freilich in Kauf nehmen. In der Praxis nicht überzeugend ist lediglich ein Punkt: In der Warmlaufphase gibt sich der Zweitaktmotor allzu unkultiviert. Hier tut Besserung not. Der Benzinverbrauch ist mit knapp vier Litern gerade noch akzeptabel; freilich muss man beachten, dass das Leistungspotenzial des LXT in der Praxis auch gerne genutzt wird.
Auch wenn Piaggio durch Installation des neuentwickelten 180-Kubik-Zweitaktmotors jetzt reichlich Power anbietet, dürfte doch die für viele Klasse-3-Besitzer erlaubte 125er-Version im Mittelpunkt des Interesses stehen. Die Leistung von 10,2 kW (14 PS) reicht im Stadt- und Vorortverkehr gut aus, das Höchsttempo von 102 km/h genügt zum Mitschwimmen auf Bundesstraßen.
Fahrwerk:
Rollte der Ur-Hexagon noch auf kleinen Zehn-Zoll-Rädern, hat Piaggio beim aktuellen Modell ein Zoll nachgelegt. Die Umstellung tut dem Fahrverhalten gut: Die Neigung zur Kippeligkeit ist jetzt weitaus geringer. Von der Stabilität eines Suzuki Burgman – der rollt auf 13-Zoll-Rädern – ist der Hexagon freilich ein wenig entfernt, dafür ist er handlicher. Die Crux der Ingenieure liegt ja immer darin, einander widersprechende Ziele gleichermaßen erreichen zu sollen: Handlichkeit hier, Fahrstabilität dort. Fürs eine sind kleine Räder gut, fürs andere nachteilig. Der Kompromiss darf im Falle des Hexagon als gelungen bezeichnet werden: Auch in flott gefahrenen, lang gezogenen Kurven kommt kein Unsicherheitsgefühl auf, das Handling bei sehr geringem Tempo ist für einen Vertreter der „Sofa-Roller“ beispielhaft. Der Federungskomfort ist gut, die Wirkung der vorderen Scheibenbremse ebenso. Die hintere Trommelbremse verrichtet ihren Dienst unauffällig und damit zufrieden stellend.
Praxis:
Einen Bremshebel ziehen, Starterknopf drücken, Gasgeben, Losfahren. So einfach ist Rollerfahren. Auch im Falle des Hexagon. Vorteil des Hexagon war – und bleibt – seine universelle Einsetzbarkeit: Auf Grund seiner Kompaktheit ist er in der Stadt sehr wendig, auf Überlandstrecken ist er ausreichend fahrstabil. Die Platzverhältnisse sind zufrieden stellend, liegen aber unter denen der 250er-Konkurrenz.
Gewonnen hat der aktuelle Hexagon in der Ausstattung, der Optik und im Detail. So gibt es jetzt eine lichtstarke Halogen-Doppelscheinwerferanlage, im Heck -„Kofferraum“ findet sich außer einem ein übersichtlichen Werkzeugfach auch eine 12-Volt-Steckdose – bestens geeignet für den „Handy-Man“. Der beleuchtete Stauraum nimmt natürlich auch einen Integralhelm auf.
Der Vorratstank für das Zweitaktöl ist gut zugänglich, der Tankstutzen liegt unter dem Sitz. Die Anzeigen im Cockpit sind vollständig und gut ablesbar. Pfiffig ist die Sitzkonstruktion: Die kleine Rückenlehne für den Fahrer ist beweglich; im Soziusbetrieb stellt sie einen Teil des rückwärtigen Sitzes dar. Die gesamte Sitzbank kann mit Hilfe eines Regen-Überziehers vor Nässe geschützt werden; er versteckt sich vorne unterhalb der Sitzbank unter einer unscheinbaren Klappe. Mit einem Leergewicht von 143 Kilogramm liegt der Hexagon um bis zu 25 Kilogramm unter dem Gewicht der viertaktenden Konkurrenz; Das Aufbocken auf den Hauptständer – ein zusätzlicher Seitenständer ist vorhanden – fällt nicht zuletzt deshalb auch kleingewachsenen Frauen nicht unzumutbar schwer.
Kosten:
Der Preis des Hexagon 180 LXT ist mit 6895 Mark in Relation zu den Fahrleistungen und zur Ausstattung als günstig zu bezeichnen. Ebenfalls im Handel sind mittlerweile eine Version mit 125-Kubik-Viertaktmotor und das Modell 250 GT; Dessen Motor stammt aus dem Honda Helix. Beide Varianten sind unwesentlich billiger bzw. teurer als der LXT 180, aber dank ihres Viertaktmotors grundsätzlich umweltfreundlicher und auch leiser. So agil wie die Zweitakt-Variante sind sie allerdings nicht.
Fazit:
Der Piaggio Hexagon 180 LXT stellt einen gut gelungenen Kompromiss zwischen einem ruhig und stabil zu fahrenden und reichlich Platz bietenden „Sofa-Roller“ mit gewisser Überland-Eignung und einem wendigen City-Gefährt dar. Nicht zuletzt dank der variablen Sitzposition ist er beiden Aufgaben gut gewachsen. Zwar besitzt der 180 LXT „nur“ einen Zweitaktmotor, dafür ist er – verglichen mit 250er-Benzinern anderer Marken – deutlich preiswerter und mindestens so leistungsfähig.
Quelle: Motorradonline.de
Sofa-Roller wie der Piaggio Hexagon 150 und der Honda CN 250 Helix waren bisher für Inhaber der Führerscheine eins und 1a reserviert. Mit dem Hexagon 125 hat Piaggio diesem Mißstand abgeholfen. Sein wassergekühlter Zweitakter schöpft das 15-PS-Limit punktgenau aus. Eine 80-km/h-Version ist allerdings nicht vorgesehen.Beim Ampelspurt läßt der Neue seinen größeren Bruder und den Rest der Roller-Konkurrenz einfach stehen. In 3,5 Sekunden von Null auf 50 km/h - diesen Wert unterbietet gegenwärtig nur der 28 Kilogramm leichtere Piaggio SKR 125 um vier Zehntelsekunden. Daß der Hexagon 125 so fulminant beschleunigt, verdankt er der glückhaften Kooperation seiner gut abgestimmten Automatik mit einem richtig bissigen Motor, der toll am Gas hängt. Dafür hält sich der Kraftprotz weder akustisch noch in seinen Trinksitten sonderlich zurück.Daß sich Piaggio auch beim Hexagon nicht von den Zehn-Zoll-Rädern trennen mochte, bleibt nicht ohne Folgen für das Fahrverhalten. Zwar gibt sich das Langschiff in der Stadt erstaunlich flink und wendig, doch läuft es gerne Längsrillen nach, zuckt beim Überfahren von Markierungen mit dem Lenker und führt in Kurven mit unebener Fahrbahnoberfläche hin und wieder ein Tänzchen auf. Daran ist die komfortable Abstimmung des Federbeins in der vorderen Kurzschwinge nicht ganz unschuldig. Es spricht sehr gefühlvoll an und bügelt alle Straßen glatt, könnte aber eine straffere Dämpfung gut vertragen. Hinten arbeitet ein nicht ganz so unterdämpftes Monofederbein, das mit drei Verstellmöglichkeiten der Federbasis allen auftretenden Beladungszuständen gerecht wird.Wenig gibt es an den Bremsen zu kritisieren. Die gut dosierbare Scheibenbremse vorn verlangt zwar nach kräftigem Zugriff, verzögert aber vehement. Und die hintere Trommel ist kräftig genug, um das ihr anvertraute Rad auf Wunsch jederzeit zum Blockieren zu bringen.An Platz scheint auf dem Hexagon kein Mangel zu herrschen. Vor allem dem Fahrer steht reichlich Beinraum zur Verfügung, die vorn hochgezogenen Trittflächen ermöglichen in Kombination mit der ausziehbaren Rückenstütze eine recht entspannte Sitzposition. Langen steht allerdings der hohe Lenker zu nah, und die Scheibe produziert lästige Windgeräusche am Helm. Letzterem läßt sich mit einer als Extra lieferbaren größeren Scheibe abhelfen, der Zugluft um die Beine herum nicht. Der Sozius kann sich über eine kleine Lehne und Haltegriffe freuen, sein Sitzplatz geriet allerdings ziemlich kurz.Praktisch ist das geräumige Gepäckabteil des Hexagon, wenn erst der Widerstand des schwergängigen Schlosses überwunden ist. Bei der Ausstattung stehen ein ordentliches Cockpit mit Tageskilometerzähler und passables Licht den teilweise widerspenstigen Schaltern und zu kleinen Spiegeln gegenüber. Nicht übermäßig praktisch gerieten die Einfüllöffnungen für Öl und Sprit unter einer Klappe im Mitteltunnel, und den Seitenständer sichert statt einer Zündunterbrechung eine Rückholfeder.
Hier noch eine Info zum Führerschein:
Wenn Klasse 4 bis zum 31.03.1980 gemacht wurde, darf man damit eine Maschine, zum Beispiel eine hexagon mit 125 ccm fahren. Alles was danach kam, dort ist die Klasse 4 nur noch bis 50ccm. Stattdessen gab es ab dem 01.04.1980 die Klasse 1b. Diese war dann für die Maschinen bis 125ccm.
Neben dem üblichen Check dem man einem Bike beim Gebrauchtkauf unterziehen sollte,
Lenkkopflager überprüfen,
Reifenalter, DOT Nummer,
Scheiben und Beläge,
Alter Bremsflüssigkeit,
Motor trocken,
Auspuff Zustand,
Armaturen und Schalter auf Funktion prüfen,
Funktion Beleuchtung,
zwei Schlüssel dabei,
geht das Lenkradschloss,
Unfallspuren,
Risse in der Verkleidung,
Federbeine verschlissen,
Habe bestimmt noch was vergessen, aber im I-Net gibt es viele Seiten, wo man sich eine Checkliste runter laden kann.
Dazu noch die Frage, wann wurde was zum letzten mal bei dem Fahrzeug gemacht, gibt es Belege dafür?
Speziell beim Hexagon noch auf folgendes achten.
Der Frontscheinwerfer wird gerne Blind, das heißt der Chrom löst sich gerne auf und es ist nur noch das Plastik darunter zu erkennen. Anfangen tut dieser Prozess wenn du davor stehst am unteren linken Scheinwerferkegel. Schlecht zu beschreiben, aber wenn am Scheinwerfer Chrom fehlt, siehst Du es. Ersatz kostet ca:110€
Die Motorlagerung darf nicht übermäßig viel Spiel haben.
Den Roller dazu auf den Hauptständer stellen, damit das Hinterrad frei steht. (Ist dies nicht der Fall, kann der Hauptständer krumm sein)
Dann am Reifen packen und nach links und rechts versuchen zu bewegen. Dabei darf sich der ganze Motor nur um wenige Millimeter bewegen lassen. Ist es Spürbar mehr Spiel, ist das Schwingenlager defekt.
Beim drehen des Rades in Fahrtrichtung, ist ein Spiel von mehreren Millimetern der Normalzustand.
Der vordere Dämpfer wird schnell weich und lässt sich dann über den kompletten Federweg im Stand drücken, beim EX-Modell war das aber schlimmer als bei den LX Modellen.
Wann wurde der Antriebsriemen und falls es sich um einen Zweitakter handelt, wann der Ölpumpenriemen das letzte mal gewechselt.

Fangen wir mit einem Foto an. Links ist ein altes Modell EX, rechts ein neues Modell LX.

Ex und LX von hinten.

Hier die damaligen Neupreise vom Hexagon,
1998
Hexagon:
150... 5995 DM
LX 125/ 6495 DM
LXT 180/ 6895 DM
LX 4/ 6995 DM
GT 250/ 8995 DM
2000
LX 125/ 6495 DM
LXT 180/ 6894 DM
GT 250/ 8495 DM
2001
Super Hexagon
GTX 125/ 6995 DM
GTX 180/ 7595 DM
..................
GT 250/ 7995 DM
Zur Geschichte der Roller,
Das erste Modell war der EX als 125´er und 150´er. Diese wurden nur als 2-Takter gebaut.
Dann kam die Modifizierte LX oder LXT, diese wurden als 125´er und 180´er mit 2-Takt Motor gebaut.
Dazu kamen dann die 4-Taktmodelle GT und GTX als 125´er 180´er und 250´er.
Kurz vor Ende der Baureihe hat Piaggio der Hexagon noch mal einige Neuteile spendiert, das war der Lead Motor und die Telegabel mit zwei Holmen die später in dem X8 also dem Nachfolger der Hexagon verbaut wurde.
Veränderungen der beiden Modelle.
Das sind die grössten Unterschiede.
Altes Modell,
10 Zoll Felgen, kleinerer Tank, schlechterer Windschutz, Frontscheinwerfer mit schlechter Licht ausbeute.
Neues Modell,
Zahlreiche Optische Veränderungen, dies erkennst Du am besten, wenn Du die Bilder anschaust. Frontscheinwerfer geändert, Kofferklappe hinten mit der Anordnung der Blinker.
11 Zoll Felgen, Tank grösser, besserer Windschutz an den Händen durch Verbreiterung der Lenkerverkleidung, die Frontverkleidung wurde durch Windabweiser verbreitert, was einen besseren Windschutz im Bereich der Beine erzielt. Viele Alte Hexagon haben den Scheinwerfer der Neueren Hexagon, weil dieser eine wesentlich bessere Lichtausbeute haben und Optisch schöner aussieht.
Es gibt bestimmt noch mehr, was mir aber im Moment nicht ein fällt, aber Bilder sagen mehr als Worte.
Kleiner Tipp von mir. Ich bin zuerst auch eine EX 150 gefahren und jetzt eine LXT 180. Der Unterschied ist schon gewaltig, damit meine ich jetzt nicht die PS sondern das reine Fahrwerks verhalten und den Windschutz. Das Fahrverhalten des neueren Modells ist durch die grösseren Felgen besser und der Windschutz durch die angebrachten Verbreiterungen wesentlich besser.
Und falls Ihr eine Hexagon auf einem Transporter befördern wollt, hier die Daten dazu:
Die Länge beträgt 2,01 Meter und die Höhe 1,46 Meter.
Denkt daran, wenn Ihr Euch einen gebrauchten Hexagon kauft, hat dieser schon einiges an Jahren auf dem Buckel. Selbst wenn der Roller den Ihr kauft erst wenige Kilometer auf dem Buckel hat, er hat sein Alter und manche Teile werden mit den Jahren nicht besser. Als erstes mal die Reifen. Nicht das diese so alt sind wie der Roller. Um das Alter der Reifen zu bestimmen, schaut auf die DOT Nummer am Reifen.
Die letzten drei Ziffern der DOT - Nummer weisen Produktionswoche und -Jahr aus.
Die Zahlenfolge "434<" bedeutet="" dass="" der="" reifen="" in="" 43="" woche="" im="" jahr="" 1994="" hergestellt="" wurde="" wobei="" das="" dreieck="" f="" r="" die="" 90er-jahre="" steht="" br="">Fehlt das Dreieck, stammt der Reifen noch aus den 80er-Jahren. Ab Januar 2000 ist eine vierstellige DOT - Nummer vorgeschrieben.
"0100" bedeutet, dass der Reifen in der 1. Woche des Jahres 2000 produziert wurde.
Bei einem 2-Takter sollte zudem noch der Riemen der Ölpumpe erneuert werden. Reißt dieser, bedeutet das einen Kolbenklemmer und damit eine teure Reparatur. Der Riemen der Variomatik sollte ebenfalls erneuert werden ( egal ob 2 oder 4-Takter). Und dann ist noch die Vorderbremse einer Kontrolle zu unterziehen. Die Beläge sollten auf ihre stärke überprüft und die Bremsflüssigkeit gewechselt werden.
Hier einige Testberichte aus dem Internet:
Quelle, Süddeutsche Zeitung
Piaggio Hexagon
Ein Gewinn in vielen Details
Universelle Einsetzbarkeit durch Kompaktheit, ausgeprägte Kurvenfreudigkeit und einen ausreichend starken Zweitakt-Motor
(SZ vom 18.07.1998 ) Gut 60 000 Exemplare konnte Europas Roller-Marktführer Piaggio von seinem als Reise-Roller lancierten Hexagon in den dreieinhalb Jahren seit seinem Erscheinen verkaufen. Die jetzt vorgestellte zweite Auflage des Hexagon soll dem bekannten Honda Helix, dem neuen Honda Foresight und dem ebenso neuen Suzuki Burgman sowie dem erfolgreichen Yamaha Majesty – allesamt von 250-Kubikzentimeter-Viertaktmotoren angetrieben – das Leben noch schwerer machen: Zusätzlich zum 125-Kubik-Einzylindermotor gibt es jetzt eine ebenfalls im Zweitaktverfahren arbeitende 180er-Variante, die mit 15 kW (21 PS) leistungsmäßig auf dem Niveau der japanischen Sofa-Rollern liegt.
Vorteil des Hexagon war – und bleibt – seine universelle Einsetzbarkeit: Aufgrund seiner Kompaktheit ist er in der Stadt sehr wendig, auf Überlandstrecken kommt ihm die Umstellung auf größere Elf-Zoll-Räder mit breiten, jetzt schlauchlosen Reifen in Form größerer Fahrstabilität deutlich zugute. Der Federungskomfort ist gut, die Kurvenfreudigkeit in engen und langgezogenen Biegungen beeindruckt auch deshalb, weil die Kippeligkeit des früheren Hexagon deutlich reduziert werden konnte. Die Platzverhältnisse sind zufriedenstellend, liegen aber unter denen der Konkurrenz.
Gewonnen hat der neue Hexagon in der Ausstattung, der Optik und im Detail. So gibt es jetzt eine lichtstarke Halogen-Doppelscheinwerferanlage, unter dem Sitz versteckt sich ein Regenschutz-Überzieher, im Heck-Kofferraum findet sich außer einem übersichtlichen Werkzeugfach auch eine 12-Volt-Steckdose – bestens geeignet für den Handy-Man. In der Praxis nicht überzeugend ist lediglich ein Punkt: In der Warmlaufphase gibt sich der Zweitaktmotor allzu unkultiviert. Hier tut Besserung not.
Auch wenn Piaggio durch Installation des neuen 180-Kubikzentimeter-Zweitaktmotors jetzt mehr Leistung anbietet, so dürfte doch die für viele Klasse-3-Besitzer erlaubte 125er-Version im Mittelpunkt des Interesses stehen. Die Leistung von 10,2 kW (14 PS) reicht im Stadt- und Vorortverkehr gut aus, das Höchsttempo von 102 km/h genügt zum Mitschwimmen auf Bundesstraßen. Das 180-Kubikzentimeter-Triebwerk kann alles noch etwas besser und treibt den Hexagon auf 120 km/h.
Erfreulich ist, daß der Preis mit 6495 Mark für den schwächeren LX gegenüber dem Vormodell (6550 Mark) nicht steigt, der stärkere LXT kostet 6895 Mark. Wer beim Händler noch einen alten Hexagon abholt, dürfte ein Schnäppchen machen, denn die Auslaufware wird rund 1000 Mark günstiger abgegeben. Und schlecht war der Hexagon bislang nun wirklich nicht.
Von Ulf Böhringer
Quelle Focus
Motor:
Misst man das Leistungspotenzial des aktuellen Piaggio Hexagon LXT 180 am Hubraum, dann ist der Rückstand riesengroß: 70 Kubikzentimeter weniger sind in dieser Hubraumkategorie eine Menge. Doch das Arbeitsprinzip des Hexagonmotors – es handelt sich um einen Zweitakter – macht das meiste wieder wett: Mit 15 kW/21 PS liegt sein Triebwerk leistungsmäßig sogar leicht über den meisten japanischen „Sofa-Rollern“. Lediglich der AN 250 Burgman von Suzuki kann zwei Pferdestärken mehr aufbieten.
Die Fahrleistungen des Hexagon sind denn auch nicht nur gut, sondern sogar ausgezeichnet: Wegen des geringeren Fahrzeuggewichtes und der sehr direkt ansprechenden Getriebeautomatik kommt spontan ein Gefühl hoher Agilität auf. Ein Höchsttempo von 120 km/h ist in Rollerkreisen mehr als beachtlich. Mit den konkurrierenden 250ern kann er deshalb nicht nur mithalten, sondern rangiert sogar in der Spitzengruppe. Das Zweitakt-Rengdengdeng muss man freilich in Kauf nehmen. In der Praxis nicht überzeugend ist lediglich ein Punkt: In der Warmlaufphase gibt sich der Zweitaktmotor allzu unkultiviert. Hier tut Besserung not. Der Benzinverbrauch ist mit knapp vier Litern gerade noch akzeptabel; freilich muss man beachten, dass das Leistungspotenzial des LXT in der Praxis auch gerne genutzt wird.
Auch wenn Piaggio durch Installation des neuentwickelten 180-Kubik-Zweitaktmotors jetzt reichlich Power anbietet, dürfte doch die für viele Klasse-3-Besitzer erlaubte 125er-Version im Mittelpunkt des Interesses stehen. Die Leistung von 10,2 kW (14 PS) reicht im Stadt- und Vorortverkehr gut aus, das Höchsttempo von 102 km/h genügt zum Mitschwimmen auf Bundesstraßen.
Fahrwerk:
Rollte der Ur-Hexagon noch auf kleinen Zehn-Zoll-Rädern, hat Piaggio beim aktuellen Modell ein Zoll nachgelegt. Die Umstellung tut dem Fahrverhalten gut: Die Neigung zur Kippeligkeit ist jetzt weitaus geringer. Von der Stabilität eines Suzuki Burgman – der rollt auf 13-Zoll-Rädern – ist der Hexagon freilich ein wenig entfernt, dafür ist er handlicher. Die Crux der Ingenieure liegt ja immer darin, einander widersprechende Ziele gleichermaßen erreichen zu sollen: Handlichkeit hier, Fahrstabilität dort. Fürs eine sind kleine Räder gut, fürs andere nachteilig. Der Kompromiss darf im Falle des Hexagon als gelungen bezeichnet werden: Auch in flott gefahrenen, lang gezogenen Kurven kommt kein Unsicherheitsgefühl auf, das Handling bei sehr geringem Tempo ist für einen Vertreter der „Sofa-Roller“ beispielhaft. Der Federungskomfort ist gut, die Wirkung der vorderen Scheibenbremse ebenso. Die hintere Trommelbremse verrichtet ihren Dienst unauffällig und damit zufrieden stellend.
Praxis:
Einen Bremshebel ziehen, Starterknopf drücken, Gasgeben, Losfahren. So einfach ist Rollerfahren. Auch im Falle des Hexagon. Vorteil des Hexagon war – und bleibt – seine universelle Einsetzbarkeit: Auf Grund seiner Kompaktheit ist er in der Stadt sehr wendig, auf Überlandstrecken ist er ausreichend fahrstabil. Die Platzverhältnisse sind zufrieden stellend, liegen aber unter denen der 250er-Konkurrenz.
Gewonnen hat der aktuelle Hexagon in der Ausstattung, der Optik und im Detail. So gibt es jetzt eine lichtstarke Halogen-Doppelscheinwerferanlage, im Heck -„Kofferraum“ findet sich außer einem ein übersichtlichen Werkzeugfach auch eine 12-Volt-Steckdose – bestens geeignet für den „Handy-Man“. Der beleuchtete Stauraum nimmt natürlich auch einen Integralhelm auf.
Der Vorratstank für das Zweitaktöl ist gut zugänglich, der Tankstutzen liegt unter dem Sitz. Die Anzeigen im Cockpit sind vollständig und gut ablesbar. Pfiffig ist die Sitzkonstruktion: Die kleine Rückenlehne für den Fahrer ist beweglich; im Soziusbetrieb stellt sie einen Teil des rückwärtigen Sitzes dar. Die gesamte Sitzbank kann mit Hilfe eines Regen-Überziehers vor Nässe geschützt werden; er versteckt sich vorne unterhalb der Sitzbank unter einer unscheinbaren Klappe. Mit einem Leergewicht von 143 Kilogramm liegt der Hexagon um bis zu 25 Kilogramm unter dem Gewicht der viertaktenden Konkurrenz; Das Aufbocken auf den Hauptständer – ein zusätzlicher Seitenständer ist vorhanden – fällt nicht zuletzt deshalb auch kleingewachsenen Frauen nicht unzumutbar schwer.
Kosten:
Der Preis des Hexagon 180 LXT ist mit 6895 Mark in Relation zu den Fahrleistungen und zur Ausstattung als günstig zu bezeichnen. Ebenfalls im Handel sind mittlerweile eine Version mit 125-Kubik-Viertaktmotor und das Modell 250 GT; Dessen Motor stammt aus dem Honda Helix. Beide Varianten sind unwesentlich billiger bzw. teurer als der LXT 180, aber dank ihres Viertaktmotors grundsätzlich umweltfreundlicher und auch leiser. So agil wie die Zweitakt-Variante sind sie allerdings nicht.
Fazit:
Der Piaggio Hexagon 180 LXT stellt einen gut gelungenen Kompromiss zwischen einem ruhig und stabil zu fahrenden und reichlich Platz bietenden „Sofa-Roller“ mit gewisser Überland-Eignung und einem wendigen City-Gefährt dar. Nicht zuletzt dank der variablen Sitzposition ist er beiden Aufgaben gut gewachsen. Zwar besitzt der 180 LXT „nur“ einen Zweitaktmotor, dafür ist er – verglichen mit 250er-Benzinern anderer Marken – deutlich preiswerter und mindestens so leistungsfähig.
Quelle: Motorradonline.de
Sofa-Roller wie der Piaggio Hexagon 150 und der Honda CN 250 Helix waren bisher für Inhaber der Führerscheine eins und 1a reserviert. Mit dem Hexagon 125 hat Piaggio diesem Mißstand abgeholfen. Sein wassergekühlter Zweitakter schöpft das 15-PS-Limit punktgenau aus. Eine 80-km/h-Version ist allerdings nicht vorgesehen.Beim Ampelspurt läßt der Neue seinen größeren Bruder und den Rest der Roller-Konkurrenz einfach stehen. In 3,5 Sekunden von Null auf 50 km/h - diesen Wert unterbietet gegenwärtig nur der 28 Kilogramm leichtere Piaggio SKR 125 um vier Zehntelsekunden. Daß der Hexagon 125 so fulminant beschleunigt, verdankt er der glückhaften Kooperation seiner gut abgestimmten Automatik mit einem richtig bissigen Motor, der toll am Gas hängt. Dafür hält sich der Kraftprotz weder akustisch noch in seinen Trinksitten sonderlich zurück.Daß sich Piaggio auch beim Hexagon nicht von den Zehn-Zoll-Rädern trennen mochte, bleibt nicht ohne Folgen für das Fahrverhalten. Zwar gibt sich das Langschiff in der Stadt erstaunlich flink und wendig, doch läuft es gerne Längsrillen nach, zuckt beim Überfahren von Markierungen mit dem Lenker und führt in Kurven mit unebener Fahrbahnoberfläche hin und wieder ein Tänzchen auf. Daran ist die komfortable Abstimmung des Federbeins in der vorderen Kurzschwinge nicht ganz unschuldig. Es spricht sehr gefühlvoll an und bügelt alle Straßen glatt, könnte aber eine straffere Dämpfung gut vertragen. Hinten arbeitet ein nicht ganz so unterdämpftes Monofederbein, das mit drei Verstellmöglichkeiten der Federbasis allen auftretenden Beladungszuständen gerecht wird.Wenig gibt es an den Bremsen zu kritisieren. Die gut dosierbare Scheibenbremse vorn verlangt zwar nach kräftigem Zugriff, verzögert aber vehement. Und die hintere Trommel ist kräftig genug, um das ihr anvertraute Rad auf Wunsch jederzeit zum Blockieren zu bringen.An Platz scheint auf dem Hexagon kein Mangel zu herrschen. Vor allem dem Fahrer steht reichlich Beinraum zur Verfügung, die vorn hochgezogenen Trittflächen ermöglichen in Kombination mit der ausziehbaren Rückenstütze eine recht entspannte Sitzposition. Langen steht allerdings der hohe Lenker zu nah, und die Scheibe produziert lästige Windgeräusche am Helm. Letzterem läßt sich mit einer als Extra lieferbaren größeren Scheibe abhelfen, der Zugluft um die Beine herum nicht. Der Sozius kann sich über eine kleine Lehne und Haltegriffe freuen, sein Sitzplatz geriet allerdings ziemlich kurz.Praktisch ist das geräumige Gepäckabteil des Hexagon, wenn erst der Widerstand des schwergängigen Schlosses überwunden ist. Bei der Ausstattung stehen ein ordentliches Cockpit mit Tageskilometerzähler und passables Licht den teilweise widerspenstigen Schaltern und zu kleinen Spiegeln gegenüber. Nicht übermäßig praktisch gerieten die Einfüllöffnungen für Öl und Sprit unter einer Klappe im Mitteltunnel, und den Seitenständer sichert statt einer Zündunterbrechung eine Rückholfeder.
Hier noch eine Info zum Führerschein:
Wenn Klasse 4 bis zum 31.03.1980 gemacht wurde, darf man damit eine Maschine, zum Beispiel eine hexagon mit 125 ccm fahren. Alles was danach kam, dort ist die Klasse 4 nur noch bis 50ccm. Stattdessen gab es ab dem 01.04.1980 die Klasse 1b. Diese war dann für die Maschinen bis 125ccm.
Neben dem üblichen Check dem man einem Bike beim Gebrauchtkauf unterziehen sollte,
Lenkkopflager überprüfen,
Reifenalter, DOT Nummer,
Scheiben und Beläge,
Alter Bremsflüssigkeit,
Motor trocken,
Auspuff Zustand,
Armaturen und Schalter auf Funktion prüfen,
Funktion Beleuchtung,
zwei Schlüssel dabei,
geht das Lenkradschloss,
Unfallspuren,
Risse in der Verkleidung,
Federbeine verschlissen,
Habe bestimmt noch was vergessen, aber im I-Net gibt es viele Seiten, wo man sich eine Checkliste runter laden kann.
Dazu noch die Frage, wann wurde was zum letzten mal bei dem Fahrzeug gemacht, gibt es Belege dafür?
Speziell beim Hexagon noch auf folgendes achten.
Der Frontscheinwerfer wird gerne Blind, das heißt der Chrom löst sich gerne auf und es ist nur noch das Plastik darunter zu erkennen. Anfangen tut dieser Prozess wenn du davor stehst am unteren linken Scheinwerferkegel. Schlecht zu beschreiben, aber wenn am Scheinwerfer Chrom fehlt, siehst Du es. Ersatz kostet ca:110€
Die Motorlagerung darf nicht übermäßig viel Spiel haben.
Den Roller dazu auf den Hauptständer stellen, damit das Hinterrad frei steht. (Ist dies nicht der Fall, kann der Hauptständer krumm sein)
Dann am Reifen packen und nach links und rechts versuchen zu bewegen. Dabei darf sich der ganze Motor nur um wenige Millimeter bewegen lassen. Ist es Spürbar mehr Spiel, ist das Schwingenlager defekt.
Beim drehen des Rades in Fahrtrichtung, ist ein Spiel von mehreren Millimetern der Normalzustand.
Der vordere Dämpfer wird schnell weich und lässt sich dann über den kompletten Federweg im Stand drücken, beim EX-Modell war das aber schlimmer als bei den LX Modellen.
Wann wurde der Antriebsriemen und falls es sich um einen Zweitakter handelt, wann der Ölpumpenriemen das letzte mal gewechselt.