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RE: H1 seine AmpelSau - nderungen und Feinschliff
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Name Nachricht
*H1*



RE: H1 seine AmpelSau - nderungen und Feinschliff, 19 Mar. 2019 00:23


Guten Abend Fritz,

erst mal danke für die ganzen Ausführlichen Infos......, damit hast du mir sehr geholfen,

will sagen das ich da jetzt auch wieder etwas schlauer bin, denn das mit den Kerzen habe

ich so - nicht gewußt.....

Ich habe an meinen ganzen anderen Bikes die ich vorher so hatte "immer" nach Drehmoment

gearbeite....., auch bei den Zündkerzen......, hab das von klein an so beigebracht bekommen.

Wo ich dann gelesen hatte was du zur kerze so Geschrieben hattest ist mir schon etwas komisch

geworden...., klar der Dichtring an der Kerze drückt sich (wenn Kerze richtig Festgezogen ist) mit

der Zeit zusammen, da neigt man sehr schnell dazu die nach jeder kontrolle einfach etwas fester als

beim letzten mal anzuziehen......., und da fühle ich mich dann mit dem vorgeschriebenen Drehmoment

einfach etwas sicherer und riskiere keine Abgerissen Kerze oder ausgerissenes Gewinde...., da habe ich

"NULL" Bock drauf.

Kannst du mir eventuell ein Schrauberhandbuch empfehlen....???

Ich habe eins für die SKR da...., da ich aber den Hexen Motor drin habe ist mein WHB ehrlich gesagt 

für mich nicht viel Wert und würde mir gerne ein gutes für den Hexenmotor zulegen.

Und ja - ich kann die Zahlen in den Grauen Feldern sehr gut erkennen Fritz.......

Guten Erwin,

mit der Schraube hast du recht, habe ich so garnicht Wahr genommen......, die stützt sich gegen den Zylinder

ab und verhindert somit ein zerquetschen der Dichtung......., da hast du natürlich recht und ich wieder was 

Gelernt................Erwin.

Gru,
H1
 
     
*H1*



RE: H1 seine AmpelSau - nderungen und Feinschliff, 21 Mar. 2019 23:14


Guten Abend zusammen,

nach dem ich kurz mit Adrian geschrieben hatte und er mich auf eine gute idee gebracht hat, 

habe ich heute die Zylinderhaube mit Zylinderkopf noch mal runter geschraubt und den Kübler Zylinderkopf

Verbaut.

Hab beim Umbau den Krümmer samt Auspuff drauf gelassen..., so war die Chance recht hoch das sich der

Zylinder nicht löst und ich auch noch die Fußdichtung wechseln muß......, ist soweit alles gut Gegangen..., alles

unterhalb des Zylinderkopf hat sich keinen Millimeter Bewegt...., auch nicht die Stehbolzen beim Lösen der Muttern

am Kopf...., alles Safe soweit.

Das ganze spiel sah dann so aus:

Beim Einbau dann die ganzen O-Ringe und die HaubenDichtung leicht eingefettet..., hab schon mehrfach gelesen das man das machen

soll...., denke mal schaden kann es ja nicht.

Meiner Erfahrung nach sieht der Zylinder von innen auch noch aus wie neu....., soll ja um die 200km gelaufen haben...., Laufspuren

oder gar Klemmspuren habe ich keine sehen können.....

Also alles wieder zusammengeschraubt:

Das ging soweit alles recht leicht von der Hand und hat mir sogar richtig spaß gemacht.

Morgen kommt neues Kühlwasser rein und dann wird mal angelassen...., muß den Motor 

ja eh Warm laufen lassen um das System zu entlüften.

Gru,
H1
 
     
Hexencharly




3741 Beitrge

RE: H1 seine AmpelSau - nderungen und Feinschliff, 30 Mar. 2019 06:38




speedracer:

Mit dem Luftfilter bin ich jetzt schon ein wenig verwirrt, denn ich habe meinen Luftfilterkasten fast baugleich wie der von Heinz, also auch direkt einen Sportluftfilter hinter dem Ansaugstutzen Hinten drei Röhrchen und das vordere Ansaugloch ist bei mir zu. Bisher hatte ich noch nie Probleme weder im Teil- als auch im Vollastbereich. Ich hatte soweit ich mich erinnern kann bei meinem ersten SKR einen Sporti direkt am Gaser angeschraubt und auch der lief ordentlich. Ich weiss das das die Ansaugluft sehr unruhig ist und auch immer ein gewisser Rückstoß vorhanden ist, aber warum dein Motor sofort ausgeht wenn du diesen Luftfilter auch nur aufsteckst ist mir doch ein Rätsel. Der bessere Luftfilterkasten ist der von der Hexe, leider passt der aber überhaupt nicht an den SKR .



Gruß

Adrian

Hi Adrian,

prinzipiell kann man ja fast alle Konstruktionen irgendwie mehr oder minder gut ans Laufen bringen.

Udn wie du weißt, hängt mir dieser Szene-Slogan "läuft oder lief ohne Probleme" zum Halse heraus.

Es ist ja nciht so, dass wenn man sich ünber technische Verbesseerungen hermacht, dass man einfach nur wieder alles ruckelfrei und klemmerfrei zum alufen bringen möchte. Das kann quasi immer mittels Gaser-Setup hinterher erarbeitet werden.

Nein, es geht (oft) darum, dass wenn sich schon einer den Motor öffnet und daran Veränderungen vornehmen möchte, er auch die eher besseren, weil vorteilhafteren Lösungen aufschnappen sollte. Das andere Lösungen auch laufen, ist ja unbestritten.

Manche Komponenten lassen aber auch nur einen gewissen Spielraum an Verbesserung zu. Dass man keine 10PS mehr erwarten kann oder man beim Hahnaufreißen bei 100km/h ‘nen Salto rückwärts macht, ist doch klar. Udn "gefühlte Funktion" oder "Tagesmeinung", womöglich noch mit Sonderwetter, bringen ja im Detail nix und ist ja ohnehin nicht reproduzierbar.

Mögen einige mit Pilzenoder gar offnen Gasern fröhlich sein und eine HD finden, mit der der Motor nicht festgeht und auch irgendwann per anderem Gasersetup ruckelfrei gefahren werden kann. Aber das bringt eben den Normalfahrer udn Feintuner ebend nicht weiter. Der will möglichst unauffällig bzgl. Lautstärke und Aussenwirkung eine möglichst verlustminimierte Maschine für‘s investierte Geld unterm Hintern fahren.

Zu viel und zu wenig Unterdruck im Luffigehäuse ist nix. Aber zumindest Strömungswiderstand kann man immer versuchen zu reduzieren innerhalb. Aber was wenig Sinn macht, zwischen (vorderem) kleinen Luftfilter und Vergaser einen höheren Untrerdruck zu erzeugen, als es original der Fall wäre und als es dann im hinteren großen Kastenteil der Fall wäre. Wer mit wenig Unterdruck arbeitet, der muss mit größeren (spritführenden) Düsen arbeiten.

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Jede Airbox stellt immer auch einen gewissen Unterdruck bereit, der dann mehr oder weniger stark an den Spritversorgungssystemen Einfluss nimmt. Und wenn ich direkt hinter oder nahe am Vergaser eine Drossel sitzen habe (also z.B. wie beim Heinzu jetzt mal anfangs gesehen), dann ist da sehr wenig Luftvolumen, was dämpfend beim Hahnaufreißen das Gemisch an der Schiebernadel vorbei und und auch aus der Nebendüse zieht. Folge, direkt viel Sprit. Auch ist die Ansaugfläche jenes Luffifilters eher klein, obwohl es evtl. eine große reinigende Filtereinlagenoberfläche haben mag. Aber es ist immer gut, wenn sich möglichst wenig Luft verwirbelt , je näher man an den Gaser oder sein Verbindungsrohr herangeht und zusätzlich die Airbox jenes Luftvolumen auch noch dämpfen kann.

Ob nun das Verschließen des Oriluffikastens vorne der Wahrheit letzter Schluss sein mag, sei einmal dahin gestellt. So wie der Abzweig in den Verbindungsschlauch geht, muss nicht zwangsläufig alles an Luft nur von hinten kommen.

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@ Heinz

es wäre/ist gut, wenn dort anstelle des ersten (vergasernahen) Luffis, ein strömungsgünstiger Trichter montiert wäre/ist. Der holt sich dann von dem Volumen im Luffikasten von (möglichst) allen Seiten und Ecken des Kastens gleichmäßig seine Luft. Gut, wenn jetzt vorne zu ist, dann ist ja der vordere teil nur als zusatzvolumen da, aber zum Anströmen des Trichters eher ein totes Gebiet.

Prinzipiell, je größer eine Filterfläche, desto eher die Möglichkeit, den Luftwiderstand zu reduzieren udn trotzdem adäquate Filterung vornehmen zu können. Das muss jeder selbst entscheiden, ob er z.B. einen trockenen oder nassen Filtereinsatz fährt. Es kommt auch viel auf den Einsatzbereich drauf an. Klar, ein Drag-Racer braucht da recht wenig, weil seine paar 100m sicher keine Schäden am Kolben desweegn hervorrufen werden und er den Motor sowiso regelmäßigst zur Revision zerlegen wird.

Aber wie ich das dann in weiteren Posts gesehen habe, hast du da doch nun eine recht gute Lösung erarbeitet.

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Bedenke aber,

es kommt nicht auf die Ausgefeiltheit von Komponenten drauf an, ob ein Motor nachher damit brauchbar läuft oder nicht oder haltbar(er) sein könnte, sondern in jedem Fall auf die darauf individuelle Vergaserbestückung und -einstellung zum individuellen Einsatzweck (Höhenlagen, Aussentemperaturen, Fahrprofile, etc. etc.).

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Und nee, der damals verwendete Luffi war nicht irgendwie zu klein oder lies zu wenig durch. Die Bude lief doch damit, oder?

Und das fatalste wäre gewesen, du hättest jetzt einfach den Luffi dort ersatzlos entfernt udnd wärest den Vergaser unverändert so gefahren. Dann wäre der ganz sicher weder gut gelaufen und unter umständen sogar zu schaden gekommen. Weniger Widerstand und andere Querschnitte und anderer Unterdruckverhältnisse bedeuten auch immer wieder NEUES Abstimmen des Vergasers! Nur weil ein Motor freier atmen kann, läuft er auch nicht automatisch besser im Sinne von sicherer. Die meisten Motoren gehen dann fest, wenn man meint, so gut wären sie noch nie gelaufen. Sowas wie "nach fest kommt ab", nur umgekehrt, "nach (geht) ab kommt fest". Weniger Widerstand und weniger Unterdruck magert ein Gemsich ab, sofern man nicht darauf richtig einstellt!

Es ist nur nicht die schönste Lösung, wenn du schon mal daran gehst, kannst es ja auch gleich besser machen. So sollte es zu verstehen sein.

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Zu deinem Umbau,

die 2 Röhrchen da hinten drin sind so schlecht nicht, könntest du jedoch noch um 45° abschrägen mit Ausrichtung nach vorne.

Du solltest wohl Obacht geben, dass sich die Filtermatte nach Zusammenbau nicht mehr bewegen kann und rundum auch abdichtet. Wenn die sich dann durch Vibrationen nach vorne faltet im Bereich des äu0eren Gehäusedeckels zum Beispiel, dann nimmt die angesaugte Luft freiloich den Weg des geringeten Widerstandes, der widertand wird geringer, der Unterdruck geht zurück und die Bude magert schlagartig ab.

Es gab im Netz mal Bilders von einer so genannten Mike Box, kann die derzeti aber nicht finden. Da war es ähnlich wie bei dir gelöst, nur wurde die Filternatte nur im hinteren Gehäuseteil untergebracht und mit einer Metallschiene vorne angeschraubt/gequetscht.

Habe die irgendwo auf einer alten Festplatte, aber komme da zur Zeit (noch) nicht wieder ran. Muss eingeschickt werden und im Reinraum zerlegt und ganz gebliebene Bereiche erst kopiert werden.

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Aber evtl. hat je wer heir aus dem Forum noch Bilders von der Mike Box Konstruktion aus dem ehem. Runnerforum. Glabe im RTP wurde es auch mal gepostet oder war‘s im gelöschten SKR-Forum? Ich weiß es nimmer.

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Was das Thermomanagement angeht.

Am besten wird Hitze abgeführt im Moment kurz vorm Sieden an der Oberfläche. Das macht aber nur bei Motoren Sinn, die dann noch ausreichend Reserven haben. Aber, da ein Hersteller ja auch die Betriebessicherheit über einen sehr langen Gebrauchszeitraum sicherstellen muss und gewisse andere Faktoren zu einer Verschelchterung führen können (alte Kühlflüssigkeit, Ablagerungen an den Wandungen der Kühlflüssigkeit führenden Leitungen, Kühlrippen verbogen, heißeste Aussentemperaturen, verstopfter Luftfilter, starke Belastung bei zul. Gesamtgewicht, Ablagerungen im Brennraum, falsche Zündkerze, Tolernanzen der möglichst billigst hergestellten und gestalteten Komponenten, etc. etc., werden solche hohen Temperaturen nicht in einem Alltagsfahrzeug (dauerhaft) gefahren. Aber ein hersteller legt sich immer auf einen gewissen Abstand vom Optimum fest. Und daruf legt er dann auch alle anderen Komponenten aus. So z.B. die Einbautoleranzen zwischen Kolben und Zylinder bei genau definierter Messtemperatur udn genau definierten Messstellen. Und wenn dann jemand ment, möglichst geringe Temperatur wäre das Beste, dann wäre das ebend Bullshit. Weil dann zwar z.B. der Kolben nicht so schnell zum Klemmen neigt, das mag sein, weil er ja mehr Reserven zumAusdehnen hat, aber er wird dann ebend auch eine geringere Kompression nur aufbauen können udnn schneller und mehr BlowBy erzeugen, schneller in der Laufbahn diese Ausschlagen, Kolbenringe schneller in (getunte) Auslassfenster einfädeln, höherer Verschleiß, etc. etc.. Die Hersteller sind ja auch nicht ganz auf den Kopf gefallen und haben sich da zumeist auch etwas ganz bestimmtes bei gedacht. Und nur weil irgend  einer mit rigendwas dann wiedermal "ohne Probleme" fährt seit x Kilometern, heißt es noch lange nicht, dass das dem Motor bzgl. Leistung und Verbrauch udn Verschleiß und Haltbarkeit gut tut auf die Dauer. Aber wie immer, jedem das Seine. Thermostatspielchen ist so ein Thema, neh (?) (Ironieschalter ein), war Luigi doof, hat er ein Teil eingebaut, was das Fzg. nur teuer gemacht hat und er es hätte ja einfach weglassen können, mit 45°C zu fahren ist ja auch wesentlich besser, als mit 75°C (Ironieschalter wieder aus), aber will und werde ich hier nicht weiter drauf eingehen.

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Anderes Thema:

hier oben das Kolbenbild schaut schonmal sehr symetrisch aus, das ist gut. Auch der feuchte/blanke kleine Rand runddrum ist gut. Nur die Mitte und auch der Kopf ist stark mit Ölkohle bedeckt (dafür, dass damit angeblich nur grob 200km gefahren sein sollen). Aber nun hast du ja den Kübler-Kopf verbaut, drum wäre erstmal abzuwarten, was sich damit und dann sowiso mit jetzt zu erarbeitendem Vergasersetup herausbilden wird.

Und bitte, sobald du weißt, dass deine Ölpumpe richtig liefert, sieh zu, dass das Extra an 2T-Öl aus deinem Tank verschwindet bzw. verfahren wird. Das ist für die Abstimmerei wenig hilfreich und wenn dann keines mehr dazugemsicht ist, dann ändert sich das Setup auch wieder (in Grenzen).

Bin jedenfalls gespannt drauf.

Beste Grüße

Carsten


 
     
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